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dränieren bis Tränken-kessel (Bd. 2, Sp. 412 bis 414) | |||
dränieren, schw. tränieren, schw. Dränierungs-graben, m. tranig, Adj. Trank, m. Tränke, f. n. Tränken, f. n. Tränk-eimer, m. tränken, schw. Tränken Tränken-kanne, f. Tränken-kessel, m. Tränken-kübel, m. Tränken-küche, f. Tränken-sach, n. Tränkens, n. Tränk-gasse, n. Trank-geld, n. Tränk-graben, m. Tränk-hafen, m. Tränk-kessel, m. Tränk-kocher, m. Tränk-kübel, m. Tränk-loch, n. Tran-krügelchen, n. Tränksel, n. Trank-steuer, f. Tränk+-tor, n. Tränk-trog, m. Tränk-weiher, m. Tränk-zuber, m. dranlangen dränne Transche, f. Transche, f. Tränsche, f. Transchel, f. Tränschel, f. transcheln, schw. tränscheln, schw. tränschen, schw. transchieren, schw. Transchier-messer, n. tränschig, Adj. Trän-soldat, m. Transport, m. Transport-faß, n. transportieren, schw. Transport-kosten, Pl. Transportör, m. trapchen drapieren, schw. trapieren Trapp, m. Trapp, m. f. m. Trappe, m. f. m. Trappen, m. f. m. Trapp trappchen, schw. trappschen, schw. träppchen, schw. Trappe, f. Trappe Trappe3 träppel Träppeler träppeln, schw. trappeln, schw. trappen, schw. trappen, schw. Trappen-berg, m. Trappen-schisser Trappen-schuß, m. Trappen-turm Trapper, m. Trapper, m. Trapper, m. Trapperei, f. Trappes, m. Trapp-gans, f. Trapp-gaul, m. drappig, Adj. Träppler, m. Trapp-martel, m. Trapp-sara, f. Trappsch, m. trappschen Trappsch-kamel, n. Trappsch-kuh, f. Trapp-schuß Trapps-drein, m. Trappse, f. m. Trappsen, f. m. trappsen, schw. Trappser, m. trappsig, Adj. trapp-trapp Trapp-trapp, m. Trapp-weg, m. Trapunzel, Gen.? | 1. intrans. 'sich durch planmäßige Übungen auf sportliche Wettkämpfe vorbereiten', neu, umgspr., träniere, träneere [verbr.]. Er träniert jede Dag zwää Stunn [KL-Reichb, verbr.]. — 2. trans. 'andere auf einen Wettkampf vorbereiten'. Wer träniert dann jetzt die Mannschaft? [Kaislt, allg.] vgl. PfWB Träner. — Südhess. I 1647; RhWB Rhein. VIII 1289 and. Bed.; Bad. I 529. [Bd. 2, Sp. 413] 1. 'Getränk', in Verbindung mit Speisen, vgl. PfWB Trunk, Trank [ KU-Schmittw/O]; dafür in echter Mda.: eppes zum Trinke. Im Tischgebet: Gott sei Lob und Dank für Speise und Trank [ BZ-Dernb]. Das is e guder T. [ RO-Obd]. a. 1630: für Speiß und Tranks 1 Reichstaler gerechnet [Niedhammer 87]. Zs. PfWB Maitrank. — 2. 'flüssige Arznei'. De Krank kriet e T. (auch: e Tränkelche) zurechtgemacht [ KB-Kriegsf], e Tränkche [ KU-Schmittw/O]. Krankem Vieh wird von Kamille und anderen Heilkräutern e Trank gemacht [ KU-Hundh, ZW-Battw]. — Südhess. I 1647; RhWB Rhein. VIII 1289; LothWB Lothr. 99; ElsWB Els. II 760; Bad. I 529. 1. a. 'Wasserstelle für das Vieh, Quelle, Wasserloch, kleiner Teich im oder beim Ort, Stelle im Bach', auch 'Vorrichtung (meist größerer Trog) zum Tränken des Viehs', Tränk (dręŋg) [verbr., auch Gal]. Zs. PfWB Enten-, PfWB Gänse-, PfWB Sau-, PfWB Viehtränke. Die Gail sin noch an die Tränk se fehre [ RO-Dielkch]; s' Vieh an die T. treiwe [ FR-Tiefth]. WR.: Wann de Hert (Hirte) vor neine (9) ausfahrt, kehrt er mittags an die T. 'Wenn am frühen Morgen viel kleine Wolken am Himmel stehen, so gibt es nachmittags Regen' [ LU-Böhl]. o. J.: zwo trenken zu ihrem kleinen vieh [Grimm Weist. V 713 (FR-Kl'niedh)]. — b. Gewannenname, die Tränk [ KU-Schmittw/O PS-Schmalbg], An der Tränk [ KU-Diedk]. Kleinen Kindern erzählt man, sie seien aus der Tränk, d. h. aus dem Altrhein, gekommen [ GH-Sondh]. — 2. 'flüssiges, gebrühtes Viehfutter', die Tränk (dręŋg) [ HB-Kirrbg PS-Erfw BZ-Dierb], 's Tränke (dręŋgə) [verbr. östl. NPf VPf KU-Bedb RO-Dielkch KL-Stelzbg Fischb PS-Schmalbg]; die Tränk koche [ BZ-Dierb]; 's Tränke koche (mache, naustrage, gewwe) [ GH-Kand]. Die Bläß (Kuh namens B.) hat die T. nit g'soffe [ PS-Erfw]. Du e Handvoll Salz ins T.! [ KL-Fischb]. Zs. Kleien-, PfWB Mehltränke, PfWB Viehtränke. Syn.: PfWB Brühsel, PfWB Tränkens, PfWB Tränksel, Trinken, PfWB Gebrühs, PfWB Gebrühts, PfWB Getränk, PfWB Kochsache, PfWB Saufen, PfWB Saufens, PfWB Schlempe. In Kaislt unterscheidet man: Tränke für das Vieh; Saufe für das Schwein. — Südhess. I 1647 u. 1648 tränken 2; RhWB Rhein. VIII 1290; LothWB Lothr. 99; ElsWB Els. II 760; Bad. I 530. 1. a. 'dem Vieh Wasser oder flüssiges Futter (s. PfWB Tränke 2) reichen', tränke (dręŋgə) [fast allg.]; s' Vieh t. (auch: 'm Vieh Saufe (s. PfWB Saufen) gewwe) [ RO-Als]; die Kih t. [Bd. 2, Sp. 414] [ LU-Opp]; die Peer (Pferde) werre getränkt [ KU-Diedk]. Hoscht de Gaul getränkt? [ GH-Zeisk]. SprW.: Gut getränkt esch halb gefiedert (gefüttert) [ LA-Wollmh]. — b. 's Kälbche tränke 'an der Kuh trinken lassen', auch 'mit der Flasche t.' [KB-Kriegsf, verbr.], trinke [ RO-Nd'mosch]; an de Flasch tränke [ FR-Eppst]; am Finger tränke [ KL-Spesb]. — c. scherzh. auch vom Menschen. Ich han mich getränkt 'habe getrunken' [ ZW-Battw]. RA.: Wann ich getränkt bin, g'füttert bin ich gleich [Hebel 32]. — 2. in der Zs. PfWB ein-, PfWB vertränken. — Südhess. I 1647/48; RhWB Rhein. VIII 1290; LothWB Lothr. 99; ElsWB Els. II 760; Bad. I 530.
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