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fort-bisen bis Vor-teil (Bd. 2, Sp. 1544 bis 1545) | |||
fort-bisen, schw. fort-bleiben, st. fort-bringen, st., schw. fort-brunzen, schw. fort-bündeln, schw. fort-donnern, schw. fort-drehen, schw. fort-drücken, schw. fort-duckeln, schw. Vor-teig, m. Vor-teil, m. vor-teilen, schw. vorteil-haft, Adj. Vortel vor-termen, schw. vorter(t), Adv. vort, Adv. fort-fahren, st. fort-fliegen, st. fort-flözen, schw. fort-galöppern, schw. galoppieren, schw. Fort-gang, m. fort-gehen, st. fort-gehurgeln, schw. fort-glinden, schw. fort-glosen, schw. fort-haseln, schw. fort-heiraten, schw. vort-hin, Adv. fort-holen, schw. fort-holpern, schw. fort-hossern, schw. fort-huppsen, schw. fort-huschen, schw. vortig, Adv. fort-jagen, schw. fort-käubeln, schw. fort-knäubeln, schw. fort-kommen, st. Fort-kommen(s), n. fort-können, schw. fort-lassen, st. fort-laufen, st. Fort-läufer, m. f. Fort-läuferin, m. f. fort-legen, schw. fort-leitseln, schw. fort-lockern, schw. fort-lotteln, schw. fort-machen, schw., st. Fort-machens, n. fort-nehmen, st. fort-packen, schw. fort-pilgern, schw. fort-pritscheln, schw. fort-purren, schw. Vor-trag, m. vor-tragen, st. vor-träglich, Adj. vor-träppeln, schw. vor-treiben, st. fort-reisen, schw. fort-rennen, schw. vor-treten, st. Vor-tritt, m. fort-rollen, schw. fort-rudeln, schw. fort-rugeln, schw. fort-rütschen, schw. fort-sagen, schw. fort-sausen, schw. fort-schaffen, schw. Fort-schaffer, m. f. Fort-schaffersin, m. f. fort-schassen, schw. fort-scheibeln, schw. fort-scheuchen, schw. fort-schicken, schw. fort-schieben, st. fort-schießen, st. fort-schleichen, st. fort-schleifen, schw. fort-schlenkern, schw. fort-schleppen, schw. fort-schlupfen, schw. fort-schmeißen, st. fort-schnärren, schw. fort-schnellern, schw. fort-schnelzen, schw. fort-schnicken, schw. Fortschnicks-besem, m. fort-schrittlich, Adj. Fortschritts-besem, m. fort-schubsen, schw. fort-schucken, schw. fort-schütten, schw. fort-schwemmen, schw. fort-schwimmen, st. fort-setzen, schw. | 1. 'von einem Ort wegbringen', -bringe, brenge [verbr.]; vgl. PfWB (hin)wegbringen, PfWB forttun. Der Betrunkene (auch der Müde) bringt sein Fiß nimmi fort [KB-Bennhs, verbr.]. Unbewegliches isch schlecht fortzubringe [ZW-Hornb, verbr.]. — 2. Geld f. 'ausgeben, Vermögen verschwenden' [verbr.]; vgl. PfWB durchbringen 4, PfWB vertun 2 b, PfWB fortschaffen 1 a β, PfWB fortschleifen 2 b, PfWB fortschleppen 1 b. Der hot sein paar Batze ball fortgebroocht [ NW-Hamb]. — 3. Waren f. 'verkaufen' [verbr.]. Er hot sein War gut fortgebroocht [ LA-Gommh]. For billich Geld bringt mer sein War ball fort [ KU-Schmittw/O]. — 4. den Kranken f. 'ins Krankenhaus bringen', vgl. PfWB fortschaffen 1 b γ. Den hun se fortgebrung [RO-Dielkch, verbr.]. — Südhess. II 897; Rhein. II 711 Z. 16; Bad. II 211. — -brunzen schw.: sich f. 'sich heimlich entfernen'. Er wollt sich fortbrunze [ LU-Opp, KU-Schmittw/O KB-Göllh GH-Leimh]; vgl. PfWB fortschleichen. Südhess. II 897/98. — -bündeln schw.: die Maad fortbindele 'die Magd am Bündelchenstag zum neuen Dienstort geleiten', s. PfWB bündeln 2 [ IB-Bebh]; vgl. PfWB heimbündeln. ElsWB Els. II 60. — -donnern schw.: 'schnell und geräuschvoll davonlaufen', -dunnere [ KU-Schmittw/O]. — -drehen schw.: die Uhr fartdrehe 'die nachgehende Uhr vordrehen' [ KU-Bedb]; vgl. PfWB vorstellen 1 b. Rhein. II 711 Z. [Bd. 2, Sp. 1545] 17. — -drücken schw.: 'wegschieben'; de Waa fortdricke [ RO-Als]; vgl. PfWB fortrollen, hinwegdrücken. Südhess. II 898; Rhein. II 711 Z. 17. — -duckeln schw.: sich f. 1. 'sich in gebückter Haltung davonschleichen', -duckle [ LU-Alsh GH-Leimh BZ-Dernb]; vgl. PfWB fortschleichen. Der red't keen Wort un duckelt sich ganz heemlich fort [Zahn Pläsier 285]. — 2. 'sterben', abwertend [ SP-Heiligst]; vgl. PfWB fortmachen 1 c. — Zu PfWB ducken 2. 1. 'Gewinn, Nutzen', Vort(e)l (fǫrdəl, fǫrdl) [verbr., auch Don Gal], Vartl [ KU-Rothsbg Don-Torschau], Vaardel [Beam Penns 30], Vurtel [lothr. SWPf (Nachlaß Keiper)]. Syn. s. PfWB Profit 1. Do solle ach die Leur (Leute) uffgeklärt wäre, was vor e Vortel es Obsplanze es [WPf (PfId. 180)]. Mer kann eme annere aa emol e Vordel dun [ WD-Niedkch]. Wann's zu seim eijene Vortel geweßt is, war er e schlitzehrig Oos [Kühn Schnitze I 80]. a. 1604: furtel [SSp., Schöffenweist. Falkenstein]. — 2. 'Geschick, Kunstgriff' [verbr., auch Don Gal]. Er hot kaan Vortel bei de Ärwet [verbr. NPf]. Er schafft mit Vortel [ Gal-Dornf]. Beim Kegele muß mer de Vordel kenne [Zahn Pläsier 255]. SprW.: Vortl treibt 's Handwerk [ Don-Lenauh Hatzf Lovrin Schowe]. Mit Vortel hebt mer e Gääß rum [Rockhs]. Aa zum Flohfange geheert Vordel [Pirmas NW-Kallstdt]. — Südhess. II 898; RhWB Rhein. VIII 1125; ElsWB Els. II 675/76; Bad. II 211.
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