Vonderhand-gaul, m.von-der-handig, Adj.von-händig, Adj.Vonderhand-seite, f.von-einand(er), Adv.voneinand(er)-bleiben, st.voneinand(er)-bringen, st.voneinand(er)-fahren, st.voneinand(er)-gehen, st.voneinand(er)-kommen, st.voneinand(er)-laufen, st.voneinand(er)-machen, st.voneinand(er)-reißen, st.voneinand(er)-schlagen, st.voneinand(er)-springen, st.von-händigFootFopa, m.Foplie, Gen.?föppeln, schw.foppen, schw.Foppens, n.Fopperei, f.vorvor-ab, Adv.Voraltar-tuch, n.vor-an, Adv.voran-gehen, st.voran-kommen, st.voran-laufen, st.voran-machen, st., schw.voran-tragen, st.Vor-arbeiter, m.vor-aus, Adv.Vor-aus, n.voraus-bezahlen, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.voraus-fahren, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.voraus-gehen, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.voraus-laufen, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.voraus-mähen, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.voraus-reiten, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.voraus-sagen, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.voraus-tanzen, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.voraus-wandern, schw. st. st. st. schw. st. schw. schw. schw.vor-auße, Adv.vor-babbelnVor-bank, f.Vor-bau, m.vor-bauen, schw.Vor-behalt, m.vor-behalten, st.Vor-behalter, m.Vorbehalts-acker, m.Vorbehalts-käppchen, n.Vorbehalts-recht, n.Vorbehalts-stube, f.Vorbehalts-stuhl, m.vor-bei, Adv.vorbei-duckeln, schw.vorbei-fahren, st.Vorbei-fahrt, f.vorbei-gehen, st.vorbei-höppeln, schw.vorbei-huschen, schw.vorbei-kommen, st.vorbei-können, schw.vorbei-lassen, schw.vorbei-laufen, st.vorbei-rennen, schw.vorbei-schießen, st.vorbei-schnappen, schw.vorbei-schnurren, schw.vorbei-springen, st.vorbei-trappen, schw.vor+-bellen, schw.vor-bereiten, schw.Vor-bereitung, f.vor-bestraft, Adj.vor-beten, schw.Vor-beter, m.Vor-bild, n.vor-binden, st.Vorbind-schurz, m.vor-blasen, st.vor-braten, st.vor-bringen, st., schw.vor-brüllen, schw.vor-buchstabieren, schw.Vor-bühne, f.ForceforchenForchen-baum, m.Forch-heim, ONvorchs-jahrForchtforcierenvordVor-dach, n.vordevor-dem, Adv. | Vonderhand-gaul m.: 'das im Doppelgespann rechts gehende Pferd' (Gegensatz: Beiderhandgaul), Vundehandgaul (ˈfundə̩handgaul) [ KU-Wolfst KL-Weilb NW-Frankeck]; vgl. vonderhand 2a.
von-der-handig, -händigAdj.: 'im Doppelgespann rechts gehend' (Gegensatz: beihändig); [Bd. 2, Sp. 1503] de vundehandich Gaul (Ochs), die v. Kuh [ ZW-Battw PS-Wallhalb Hintwdth], 's v. Peerd [ HB-Kirrbg], de vundehändich Gaul [ RO-Schweisw KB-Kerzh NW-Kallstdt LA-Birkw GH-Nd'lustdt Kand]; vgl. vonderhand 1 a, PfWB vonhändig 1, vorderhändig. Subst.: der Vunderhändich 'das rechts gehende Pferd' [ Gal-Dornf]. Die Bewohner der pfälz. Siedlung Lindenfeld (Galizien) wurden wegen der abgeschiedenen Lage ihres Dorfes als Vunderhändiche geuzt. Südhess. II 851; Bad. II 196/97; Schwäb. II 1636.
Vonderhand-seite f.: 'die rechte Seite im Gespann', Vunderhandseit [ KU-Adb]; vgl. vonderhand 1 a.
von-einand(er) Adv.: 1. 'getrennt, auseinander'. a. von Menschen. Sie sin vunanner (funˈanər) [SOPf Don-Schowe Torscha]. Beim Pferdekauf: Mer sein noch fufzich Mark vunenanner, mer dun's halweere! [ KU-Schmittw/O]. Mer sin v. 'Wir sind quitt' [ KU-Nerzw RO-Dielkch]. — b. von Sachen. 's Bään is vunand 'gebrochen' [ BZ-Albw]. — 2. 'einer vom anderen'. Mer heeren nix mehr vunanner [KL-Enkb, verbr.]. — Südhess. II 851; RhWB Rhein. II 78/79; ElsWB Els. I 50; Bad. II 197.
voneinand(er)-bleiben st.: 'auseinandergehen, sich trennen'. Sie kenne jo vunenanerbleiwe, von einem Liebes- oder Freundespaar, das oft Streit miteinander hat [ KU-Kaulb]; vgl. PfWB voneinandergehen, PfWB -kommen, PfWB -laufen. Südhess. II 851. — -bringen st.: 'trennen', vgl. PfWB auseinanderbringen 2, PfWB voneinanderreißen. Die sin nimmi vunandersebringe, von einem Liebespaar [ PS-Erfw]. Südhess. II 851/52; Rhein. II 79 Z. 5. — -fahren st.: 'in Stücke gehen', vgl. PfWB auseinanderfahren 2. Die Kaffeekump is vunenannergefohr [ KU-Schmittw/O]. Südhess. II 852. — -gehen st.: 'sich trennen', vgl. PfWB auseinandergehen 2, PfWB voneinanderbleiben. Sie sin wirrer vunannergange [ LU-Altr]. Südhess. II 852; Rhein. II 78 Z. 61. — -kommen st.: = PfWB voneinandergehen. Mer sein net gut vunenannerkumm 'Wir haben uns zerstritten' [ KU-Schmittw/O]. Südhess. II 852. — -laufen st.: = PfWB auseinandergehen, vunannerlaafe [ LU-Alsh]; vgl. PfWB voneinandergehen. — -machen st.: die Maulwurfshaufen vunenannermache 'auseinanderstreuen' [ KU-A'glan]; vgl. PfWB auseinandermachen 1. Südhess. II 852; Rhein. II 79 Z. 9. — | |