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Tauben-vater bis Taub-hannes (Bd. 2, Sp. 146 bis 148) | |||
Tauben-vater, m. Tauben-vieh, n. Tauben-vogel, m. Tauben-zucht, f. Tauben-züchter, m. Tauber Tauber, m. Taubert, m. Täubert, m. Dauber-auge Tauberich, m. Täuberich, m. Taubert Täubert Taub-hannes, m. Taub-haus Taubhaus-baum Taubhaus-gewanne Taubhaus-wiese Taubheit, f. Taub-holz, n. Taubin, f. Täubin, f. Taub-nessel, f. taub-ohrig, Adj. taub-stumm, Adj. Taubstummen-anstalt, f. Taubstummen-schule, f. dauchen, schw. tauchen, schw. Tauch-ente, f. Tauch-gänslein, n. Dau-distel, f. dauen tauen, schw. tauen, schw. Dauer, f. Dauer-brand, m. Dauer-lauf, m. -däuerlich dauern, schw. dauern, schw. dauernd dauer(nd)-schade, Adj. Dauernis, f. Dauer-ware, f. Dauer-welle, f. Dauer-wurst, f. Tauf+-becken, n. Tauf-brief, m. Tauf-bruder, m. Tauf-buch, n. Taufe Tauf-eltern, Pl. taufen, schw. täufen, schw. Täufer, m. Täufer-kirche, f. tau-feucht, Adj. Tauf-geld, n. Tauf-geschenk, n. Tauf-geschirr, n. Tauf-gote, f. Tauf-kind, n. Tauf-kissen, n. Tauf-kleid, n. Tauf-leute, Pl. Tauf-mutter, f. Tauf-name, m. Tauf-pate, m. Tauf-paten, Pl. Tauf-patin, f. Tauf-pfetter, m. Tauf-schein, m. Tauf-schmaus, m. Tauf-schüssel, f. Tauf-stein, m. Taufung, f. Tauf-vater, m. Tauf-wasser, n. Tauf-zeug, n. Dauge, f. Daube, f. taugen, schw. Daugen-beil, n. Dauben-beil, n. Daugen-geld, n. Daugen-hauer, m. Daugenhauer-kopf, m. Daugen-holz, n. Dauben-holz, n. Daugen-kopf, m. Tauge-nichts, m. Daugen-, m. Dauben+-macher, m. Daugen-meister, m. Tau-geweide, n. tauglich, Adj. däuig, Adj. tauig, Adj. | [Bd. 2, Sp. 147] II 104. — -vieh n.: 'Tauben', Dauwevieh [verbr.], Duwe- [ IB-Gersh]. Südhess. I 1422. — -vogel m. 'Taube', Kinderspr., Tauwevogele [ LA-Edk]. Bad. I 436 and. Bed. — -zucht f.: wie schd., Die Dauwezucht bringt nix ein [Kaislt]. Südhess. I 1422. — -züchter m.: wie schd., -zichder [Kaislt]. Südhess. I 1422. 1. 'die männliche Taube', Daubert, (daubərd) u. Dauwert (dauwərd), ersteres häufiger als letzteres [verbr. WPf (ohne Ost-PS) NPf nördl. VPf Nordteil der mittl. VPf Penns Don-Schowe Gal-Dornf], Daibert u. Daiwert (dāi-, s. F.), letzteres häufiger als ersteres [verbr. Südteil der mittl. VPf südl. VPf Ost-PS Heeger Tiere II 9], Doiwert [ LA-Maik], Doubert (doubərd) [ IB-Rohrb, vgl. K. 1 Haus], Dubert (dūbərd häufiger als dubərd) [lothr. SWPf, vgl. K. 1 Hus], Duwert [ HB-Utw], Däbbert (dębərd) [ GH-Neubg], Dauber u. Dauwer [vereinzelt ganze Pf außer südl. VPf]; vgl. PfWB Tauberich. Der Dauwert tanzt um die Daiwin [ Gal-Dornf]. Der Daubert is bissel verzannt (verzürnt, zornig) [Reichard Penns 287]. — 2. 'Ehemann', scherzh. a. 1651 beklagt sich ein Bürger beim Rat von Kaislt, der Ratsherr Compter taste seit Jahren mit unangenehmen Reden seine Ehre an; vor 3 Tagen habe Compter zu ihm gesagt, er solle als alter Taubert heimgehen zu seiner jungen Täubin [Küchler 177]. — 3. FlN in RO-Münchw s. PfWB Taubenhaus. — F.: Von den Gewährspersonen wurden 1927 über die ganze Pfalz vereinzelt Formen mit T-Anlaut angegeben, vielleicht in Anlehnung an die Schriftsprache, doch vgl. auch die Schreibung mit t in den Mundartformen von Tape und Tappe. Die Schreibung mit -äu- ist in der VPf relativ häufig; nördlich der Linie LA-Edk — GH-Weingt — GH-Sondh ist dabei auf -āi- bzw. -ōi- zu schließen; vgl. Heeger Südostpf. 32/33 u. Bertram 56/57. Die Formen ohne sekundäres -t im Auslaut kennen keinen Umlaut (daubər, dauwər). Formen mit -b- u. -w- erscheinen mitunter im gleichen Ort. Der sekundäre t-Auslaut ist, wie die Belege der Auslandspfälzer (s. o. 1) und der Beleg zu 2 zeigen, schon eine ältere Erscheinung. — Südhess. I 1422/23; RhWB Rhein. VIII 1099; Saarbr. 208; ElsWB Els. II 644; Bad. I 436. [Bd. 2, Sp. 148] 38]. — F.: Zu besonderen Fragen der Lautung und Schreibung s. die Ausführungen bei Tauber2. Die Nachsilbe -riχ ist als Genusbezeichnung nach dem Muster von Enterich zum Grundw. Taube hinzugetreten, vgl. Henzen 169. — Südhess. I 1423; RhWB Rhein. VIII 1099; Saarbr. 208; LothWB Lothr. 110; ElsWB Els. II 644; Bad. I 437.
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