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Pfälzisches Wörterbuch 
 
tatcherig bis tätigen (Bd. 2, Sp. 136)
 
  tatcherig Adj.: 'ängstlich'. 's werd'm dottcherich un schwach, un er kriet so blääche Backe [Kühn Schnitze II 68]; vgl. PfWB tatterig 1 b.
 
  
tatchern schw.: 'langsam arbeiten, unentschlossen handeln', dottchere [ KL-Hirschhn]; vgl. PfWB dotteln 2.
 
 
Date1 f.: 'Zeitangabe', vgl. PfWB Datum. a. 1330: uffe den tag als die date diz briefes stet [SpeyUrk. 321].
 
 
Date2, Däte1 s. PfWB Dade.
 
 
Däte2 m.: 'Bursche'; e wütiger Däte [IB-Ensh (PfId. 31)]. — Wohl zu rotw. Dade 'Narr', s. Wolf Nr. 933.
 
  
täteln schw.: 'sorgfältig aufräumen', tädle (dędlə) [ LA-Herxh]. — Zu PfWB Tat?
 
 
Täter m.: nach dem Schd., Täder, Däder [verbr., vorn. städtisch]. Der T. hat's eingestann [Kaislt., verbr.]. Zs. PfWB Übeltäter. Südhess. I 1410; RhWB Rhein. VIII 1077; Bad. I 431.
 
 
täterätä:
1. Schallnachahmung von Trompetenklängen, täteräˈtä, täderäˈdä, däderäˈdä [verbr.]; vgl. PfWB tättern2. —
2. Subst. der Dädaradätt, Übername eines Mannes mit hastiger Sprechweise in LA-Mörzh. — Südhess. I 1410.
 
 
dätersch Adv.: 'fortgegangen' (richtiger wohl: 'fort, irgendwo'), dätersch [lothr. SWPf]. Das Wort ist wohl ein Kontraktionsprodukt aus dä-, der umgelauteten Form von da (s. d.), und mhd. md. *ahters 'hinten', vgl. ElsWB Els. II 726 dättersch 'irgendwo' (»aus do-ehters«) und RhWB Rhein. I 1199 dāter 'irgendwo' (Stichwort: da-achter). Vgl. auch LothWB Lothr. 81 däter u. Saarbr. 43 dater.
 
 
Dates-lebtag s. PfWB Datumslebtag; tätigen s. PfWB teidigen;