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ver-werfen bis ver-wickeln (Bd. 2, Sp. 1315 bis 1316) | |||
ver-werfen, st. ver-werten, schw. ver-wesen, schw. ver-wesen, schw. Ver-weser, m. ver-wetten, schw. ver-wettern, schw. ver-wetzen, schw. ver-wichen ver-wichsen, schw. ver-wickeln, schw. ver-wiegen, st. ver-wiegen, schw. ver-wildern, schw. ver-willküren, schw. ver-winden, st. ver-wirken, schw. ver-wirren, schw. ver-wirsingen, schw. ver-wirtschaften, schw. ver-wischen, schw. ver-witschen, schw. ver-wittern, schw. ver-wogen ver-wöhnen, schw. ver-wuhlen, schw. ver-wühlen, schw. ver-wunden, schw. ver-wundern, schw. Ver-wundung, f. ver-wunschen ver-wünschen, st., schw. ver-wuppen, schw. ver-wurgen, schw. ver-wurgsen, schw. ver-wurmen, schw. ver-wurmsen, schw. ver-wurreln, schw. ver-wursteln, schw. ver-wuseln, schw. ver-wusteln, schw. ver-wüsteln, schw. ver-wusten, schw. ver-wutzeln, schw. ver-zackern, schw. ver-zagen, schw. Ver-zählchen(s), n. ver-zählen, schw. Ver-zählens, n. Ver-zählerei, f. ver-zählerig, Adj. Ver-zählung, f. ver-zahnen, schw. ver-zampeln, schw. ver-zapfen, schw. ver-zäpfen, schw. ver-zappeln, schw. ver-zaubern, schw. ver-zäunen, schw. ver-zauseln, schw. ver-zausen, schw. ver-zechen, schw. ver-zehren, schw. ver-zeicheln, schw. ver-zeichnen, schw. Ver-zeichnis ver-zeihen, st. Ver-zeihung, f. ver-zeppelt ver-zerren, schw. Ver-zerrung, f. ver-zetteln, schw. ver-zichten, schw. ver-ziehen, st. ver-zieren, schw. ver-zinnen, schw. ver-zinselt, Adj. ver-zinsen, schw. ver-zipfeln, schw. ver-zobeln, schw. ver-zollen, schw. ver-zotteln, schw. ver-zuckern, schw. ver-zückt, Adj. ver-zundern, schw. ver-zupfen, schw. ver-zürnen, schw. ver-zürnlich, Adj. ver-zürnig, Adj. ver-zwängen, schw. ver-zwattchern, schw. ver-zwattern, schw. ver-zwatzern, schw. ver-zwatzeln, schw. Ver-zwatzelung, f. ver-zwatzern ver-zweifeln, schw. Ver-zweiflung, f. ver-zweigen, schw. ver-zwickelt, Adj. | 1. a. 'bewerfen'; mit Schnee verwerfe [ BZ-Dernb]. — b. 'auseinanderwerfen'; (das abgemähte Gras) verwerfe [ GH-Schwegh]. Syn. s. PfWB verzotteln 1 b. a. 1751: daß die Maulwurffs Hügel im Früh-Jahre zerschlagen und verworffen werden [Zweibr I (Altstadter Dorfordnung)]. — 2. einen Plan v. 'zurückweisen, ablehnen' [Land BZ-Dernb]. — 3. 'eine Fehlgeburt haben', von Tieren [verbr.]. Syn.: PfWB abwerfen 2, PfWB verbosen 2, PfWB verkalben, PfWB vermachen 1 a α, PfWB vertragen III. Die Kuh hot ('s Kalb) verworf(e) [verbr., auch Gal], -warf [ KU-Erdb Don-Schowe Torscha]. — Südhess. II 663/ 64; RhWB Rhein. IX 439; Saarbr. 221; LothWB Lothr. 156; ElsWB Els. II 848; Bad. II 125/26. 1. von Spinnstoffen, verwetze [verbr.]. Syn.: PfWB abnützen, PfWB aufwetzen, PfWB durchreiben, PfWB verfickeln, PfWB verfisern, PfWB verfitscheln, PfWB verfitschen, PfWB vergreifen 4, PfWB verhocken, PfWB verlaufen 3 a, PfWB verribbschen, PfWB verrutschen 2 a, PfWB verschaben 2, PfWB verscheuern, PfWB verschleißen, PfWB versitzen 1, PfWB verstrapazieren, PfWB vertragen I 1 b. Er verwetzt die Hose [ WD-Niedkch ZW-Ernstw]. Du doch net immer die Schuh v.! [ LU-Alsh]. Er laaft mit verwetzte Hosse rum [ KB-Kriegsf]. — 2. von Schneidewerkzeugen, vgl. PfWB abwetzen 1 a. 's Messer esch verwetzt [ BZ-Dernb]. — Südhess. II 664/65; RhWB Rhein. IX 468; Saarbr. 221 verwatzen; ElsWB Els. II 887. [Bd. 2, Sp. 1316] 1. Adj. a. 1711: verwichen herbst 'der vergangene Herbst' [SSp., Hochstift Speyer 811]. a. 1726: ahm verwichenen Samstag [Niedhammer 246]. — 2. Adv. 'kürzlich, neulich', verwiche [KU-Adb LA-Ilbh SOPf Don-Tscherwk], (-wīχə) [ LA-Nußd], verweche [ KU-Kaulb LA-Venn], vorwiche [ Buch-Illisch]; vgl. PfWB vergehen 6 b, PfWB letzthin. Zs. PfWB letztverwichen. Do war verwiche der Lärme groß [Firmenich II 6]. — Zu PfWB weichen. — Südhess. II 662; Rhein. IX 366 Z. 33; Bad. II 126. 1. 'verschwenden'; sei Sach verwichse (-wigsə) [LA-Kirrw NPfGV Nr. 8/1934]. Syn. s. PfWB vertun 1 b. Mer schafft ebei, was er verwixt [Müller Butterbärwel 15]. — 2. 'tüchtig verprügeln' [verbr., auch Gal]. Syn. s. PfWB verhauen 1. Den hun se orndlich verwichst [ RO-Hochst]. — Zu PfWB wichsen. — Südhess. II 665; RhWB Rhein. IX 475; LothWB Lothr. 156; ElsWB Els. II 786; Bad. II 126. 1. a. 'einwickeln', bes. von kranken Körperteilen; de Hals (de Finger, die Wund) verwick(e)le [verbr.]; vgl. PfWB verbinden. Die Fraa hatt de Kopp mit eme Wollschal vewickelt wie an Weihnachte [Feierowend Nr. 29/ 1965 S. 5]. — b. sich v. 'sich dick anziehen' [verbr.]; vgl. PfWB vermummeln 1. Sie hot sich verwickelt wie e aldi Fraa [ NW-Kallstdt]. — c. verwickelte Gedanke 'Fastnachtsküchlein aus besonders geformtem Teig' [Jung 89]. — 2. übertr. a. 'tüchtig verprügeln' [mancherorts WPf NPf nördl. VPf]. Syn. s. PfWB verhauen 1. Die hän'n orndlich verwickelt [ NW-Herxh]. — b. in Händel v., wie schd. [ ZW-Battw LU-Friesh]. — Südhess. II 665; RhWB Rhein. IX 481; LothWB Lothr. 156; Bad. II 126.
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