ver-tuschen, schw.ver-tuschen, schw.ver-tuschieren, schw.ver-übeln, schw.ver-ulken, schw.ver-unehren, schw.ver-uneinigen, schw.ver-ungelten, schw.ver-unglücken, schw.ver-unnamen, schw.ver-ursachen, schw.ver-urteilen, schw.ver-uzen, schw.ver-veiolen, schw.ver-vormundet, Adj.ver-wachsen, st.ver-wackeln, schw.ver-wagt, Adj.ver-wogen, Adj.ver-wahlen, schw.ver-wahren, schw.ver-wahrlost, Adj.ver-währschaften, schw.ver-wahrschauen, schw.Verwahrungs-lokal, n.ver-waist, Adj.ver-wälgern, schw.ver-walken, schw.Ver-walter, m.Ver-waltung, f.ver-walzen, schw.ver-wamsen, schw.ver-wandeln, schw.ver-wandt, Adj.Ver-wandtschaft, f.ver-wanzt, Adj.ver-wärgeln, schw.ver-warten, schw.ver-wäschen, st., schw.ver-wässern, schw.ver-watzen, schw.ver-weben, schw.ver-webern, schw.ver-wechseln, schw.ver-wegen, Adj.ver-wehren, schw.ver-weichen, schw.ver-weilen, schw.ver-weinen, schw.ver-welken, schw.ver-wenden, schw.Ver-wendung, f.ver-werfen, st.ver-werten, schw.ver-wesen, schw.ver-wesen, schw.Ver-weser, m.ver-wetten, schw.ver-wettern, schw.ver-wetzen, schw.ver-wichenver-wichsen, schw.ver-wickeln, schw.ver-wiegen, st.ver-wiegen, schw.ver-wildern, schw.ver-willküren, schw.ver-winden, st.ver-wirken, schw.ver-wirren, schw.ver-wirsingen, schw.ver-wirtschaften, schw.ver-wischen, schw.ver-witschen, schw.ver-wittern, schw.ver-wogenver-wöhnen, schw.ver-wuhlen, schw.ver-wühlen, schw.ver-wunden, schw.ver-wundern, schw.Ver-wundung, f.ver-wunschenver-wünschen, st., schw.ver-wuppen, schw.ver-wurgen, schw.ver-wurgsen, schw.ver-wurmen, schw.ver-wurmsen, schw.ver-wurreln, schw.ver-wursteln, schw.ver-wuseln, schw.ver-wusteln, schw.ver-wüsteln, schw.ver-wusten, schw.ver-wutzeln, schw.ver-zackern, schw.ver-zagen, schw.Ver-zählchen(s), n.ver-zählen, schw. | ver-tuschen1 schw.: 1. 'verheimlichen', ve(r)dusche [verbr.]. Syn.: PfWB tüschen 1 b, PfWB verduckeln 1 a, PfWB verhehlen, PfWB verheimeln, PfWB verheimlichen, PfWB vermampfeln, PfWB vermänteln, PfWB vermauscheln, PfWB vermuckeln1, PfWB vermumpfeln 1, PfWB verschleiern, PfWB vertuscheln 1. Do gibt's nix zu v. [NW-Hardbg, verbr.]. — 2. 'unterdrücken', vom Feuer. a. 1581: Wo einer so farleßig, das ... ein feuer in seiner behaußung aussging vnd ersehen wird, das man darzu lauffen muss, ohnahngesehen das es baltt wider verduscht vnd gelescht wird, der ist 2 daller der gemeinen verfallen [PfWeist. I 46 (KU-A'glan)]. — Zu PfWB tuschen2. — Südhess. II 657/58; RhWB Rhein. VIII 1493; LothWB Lothr. 155; ElsWB Els. II 724; Bad. II 122.
ver-tuschen2 schw.: = PfWB verhauen 1, vertusche [ KU-Etschbg Haschb Odb]. — Zu PfWB tuschen1.
ver-tuschieren schw.: 'Angst einjagen, in harte Zucht nehmen', verduschiere [ RO-Messbhf]. Syn. s. PfWB vergälstern. — Wohl zu PfWB vertuschen2; vgl. auch RhWB Rhein. VIII 1492 tuschieren 2 'einschüchtern, belästigen'.
ver-übeln schw.: wie schd. (Des hot mer ehr) net veriwwele kinne [Kunnrädel 18]. Mundartgerechter ist übelnehmen; vgl. auch PfWB verdenken. Südhess. II 658; RhWB Rhein. IX 3; ElsWB Els. I 8; Bad. II 122.
ver-ulken schw.: wie schd., umgspr., verulke [verbr.]; vgl. PfWB veruzen. Er dut die Leit gern v. [ LU-Opp]. Südhess. II 658; RhWB Rhein. IX 36.
ver-unehren schw.: 'verachten, verschmähen'. SprW.: Wer schun Hunger gelett (gelitten) hot, verunehrt käin Stick Brot [ KU-Schmittw/O]. Bad. II 122.
ver-uneinigen schw.: sich v. 'uneins werden, sich entzweien', verunaninge, jünger -anije [Bd. 2, Sp. 1310] (fərūāniŋə, -ānijə) [ KU-Kaulb]; vgl. PfWB verkrachen 2. DWB DWb. XII/1, 2036.
ver-ungelten schw.: 'mit Ungeld belegen, versteuern'. a. 1444: der sal ein igliche stucke (weines) gantz verungelten [ZweibrLuRb., Bl. 82]. Südhess. II 658; ElsWB Els. I 216; Bad. II 123.
ver-unglücken schw.: nach dem Schd., ve(r)unglicke (-ungligə, -ūngligə, -ūgligə) [verbr.]. Er es im Bergwerk verunglickt [ RO-Als]. Südhess. II 658; Bad. II 123.
ver-unnamen schw.: 'mit Schimpfnamen belegen', verunname [ KU-Kollw]; vgl. PfWB Unnamen. Syn. s. PfWB schelten. RhWB Rhein. VI 75 vernamen; DWB DWb. XII/1, 2035.
ver-ursachen schw.: wie schd. Volksgl.: Ausgestrählte Hoor verbrenne verursacht Koppweh [Fogel Beliefs Penns Nr. 1808]. a. 1740: Seither deme aber ... ist vnß dieße beholtzung auch entzogen, welches dem gantzen ambt ein ohnersetzlicher schaden vervrsachet [PfWeist. I 77 (BZ-Barbroth)]. Bad. II 123. | |