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ver-kleckern bis ver-klusen (Bd. 2, Sp. 1195 bis 1196) | |||
ver-kleckern, schw. ver-kleiden, schw. ver-kleinern, schw. ver-klemmen, schw. ver-kleppern ver-klessen, schw. ver-klickern, schw. ver-klopfen, schw. ver-klöpfern, schw. ver-kluppen, schw. ver-klusen, schw. ver-klusen, schw. ver-knabbern, schw. ver-knacksen, schw. ver-knäcksen, schw. ver-knallen, schw. ver-knarren ver-knärren, schw. ver-knassen, schw. ver-knastern, schw. ver-knatscheln, schw. ver-knauschen, schw. ver-knauteln, schw. ver-knebeln, schw. ver-knippen, schw. ver-knittern, schw. ver-knobeln, schw. ver-knollchen, schw. ver-knöpfeln, schw. ver-knorpeln, schw. ver-knorren, schw. ver-knorren ver-knorzelt, Adj. ver-knostern ver-knotschen ver-knotteln, schw. ver-knutteln, schw. ver-knözen, schw. ver-knuffen, schw. ver-knüpfeln, schw. ver-knüpfen, schw. ver-knüppeln, schw. ver-knuppen, schw. ver-knurren, schw. ver-knuscheln, schw. ver-knuseln, schw. ver-knuscheln, schw. ver-knuseln, schw. ver-knusen, schw. ver-knuspeln, schw. ver-knussen, schw. ver-knustern, schw. ver-knutschen, schw. ver-knutteln ver-kochen, schw. ver-kodern, schw. ver-kohlen, schw. ver-kohlen, schw. Ver-kohler, m. ver-komeln ver-komen ver-komern ver-kommen, st. ver-konsumieren, schw. ver-koppeln ver-koren, Adj. ver-korksen, schw. ver-kosten, schw. ver-köstigen, schw. ver-kotteln, schw. ver-kozen, schw. ver-krabbeln, schw. ver-krachen, schw. ver-krächen, schw. ver-kräcksen, schw. ver-krallt, Adj. ver-krämmen, schw. ver-kränken, schw. ver-kratzen, schw. ver-krätzen, schw. ver-kreischen, st. ver-kreuzen, schw. ver-kriechen, st. ver-krischen ver-kritzeln, schw. ver-krönen, schw. ver-kröpfeln, schw. ver-kröpfen, schw. ver-kröpfern, schw. ver-krümeln, schw. ver-krumpeln, schw. ver-krumpfeln, schw. ver-krupfen, schw. ver-kruppen, schw. ver-krüppeln, schw. ver-kruppen ver-krusten, schw. ver-krutzen ver-kühlen, schw. Ver-kühlens, n. | 1. 'durch Klemmen beschädigen'; de Finger verklemme [ NW-Hardbg BZ-Dernb]; vgl. PfWB verquetschen. — 2. sich v., vgl. PfWB verkeilen 1 b. 's Fenschder hat sich verklemmt [ KU-Rathsw]. Die Sää (Säge) is v. [KL-Enkb Beam Penns 33]. — Südhess. II 530; ElsWB Els. I 492; Bad. II 72. 1. einem etwas v. a. 'mitteilen, erzählen', auch im Sinne von 'verraten', verklickere [ KL-Lind PS-Geisbg Lu'haf]; vgl. PfWB verraten 1 c. Er schiebt halt zum Herr Dokder naus, verglickert'm sei Quale [Räder 41]. Die Plapperschniß hat alles meiner Mamme brihbreiwarm veglickert [Ingb]. — b. 'genau erklären, auseinandersetzen' [verbr.]. Der kann d'r was v., das is e schlitzohrisch Kerlche [Kaislt]. Des versteh ich awwer ufs erschtmol net; des missen Se m'r schun besser v. [Kühn Hamet 88]. Syn. s. PfWB klarmachen. — c. 'die Meinung sagen' [verbr.]. [Bd. 2, Sp. 1196] Wann de jetzert nit ruhich bischt, du ich deer eppes v., was ich mään un denk! [ NW-Gimmdg]. — In Pirmas ist das Wort in den unteren soziol. Schichten in Gebrauch, Otterstetter 213. — 2. a. 'verkaufen'. Eich han mein Ochse gut verklikkert [ KL-Gimsb]. Syn. s. PfWB verfuggern. — b. 'durchbringen, verjubeln'. Er hat sein Vermeje verklickert [ IB-Bliesmg/Bolch, KL-Gimsb]. Syn. s. PfWB vertun 1 b. — Südhess. II 530; RhWB Rhein. IV 718; Saarbr. 219. 1. = PfWB verhauen 1, ve(r)kloppe [verbr.]. Sie hot'ne dichdich vekloppt [NW-Kallstdt, verbr.]. Ich verklopp d'r die Schnut ('s Fell, de Frack)! [FR-Bobh, verbr.]. Das Wort wurde in Pirmas um 1960 von der jüngeren Gener. aller Schichten und von den etwa 35-60jährigen der mittleren und gehobenen Berufe gebraucht. — 2. a. 'durch Klopfen zerkleinern, zerklopfen'; Scholle v. [LU-Opp, verbr. VPf]. — b. α. 'durch Klopfen beschädigen'; sich de Finger v. [ Gal-Dornf]. — β. sich de Schwanz (die Peif) v. 'sich eine Geschlechtskrankheit zuziehen' [NW-Frankeck, verbr.]. — 3. a. 'verkaufen', scherzh.; die Bicher (am Schuljahrschluß) v. [Kaislt, verbr.]. Syn. s. PfWB verfuggern. — b. = PfWB verheiraten 1. Er hot sein Dochder verkloppt [ GH-Zeisk]. Er hat sich vekloppt ufs lang Johr [ PS-Hermbg]. — Südhess. II 530/31; RhWB Rhein. IV 763; LothWB Lothr. 145; ElsWB Els. I 496; Bad. II 72. 1. 'eintrocknen', von stehenden Gewässern, verkluse (-glūsə) [ IB-Bliesmg]. — 2. 'vorbeigehen, nachlassen', von Krankheit und Schmerz [ebd.]. — ElsWB Els. I 498.
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