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ver-hudeln bis ver-hutchen (Bd. 2, Sp. 1182 bis 1183) | |||
ver-hudeln, schw. ver-hudert ver-hullaksen, schw. ver-hummern, schw. ver-hundsen ver-hungern, schw. ver-hüngern, schw. ver-hunzen, schw. ver-huppsen, schw. ver-huren, schw. ver-husten, schw. ver-hutchen, schw. ver-hüten, schw. ver-hutscheln, schw. ver-hutschen, schw. ver-hutzeln, schw. ver-hypotheken, schw. Ferie, f. Pl. Ferien, f. Pl. Verifika-teur Verifika-tor ferig, Adv. ver-interessieren, schw. ver-ippeln ver-irren, schw. ver-jagen, schw. ver-jähren, schw. ver-jammern, schw. ver-jämmern, schw. ver-jasten, schw. ver-jästen, schw. ver-jubeln, schw. ver-jucken, schw. ver-juckeln, schw. ver-juckern, schw. verjulen ver-jüngen, schw. ver-juxen, schw. ver-kacken, schw. ver-käffigen, schw. ver-kalben, schw. Ver-kalfakterer, m. ver-kalfaktern, schw. ver-kalkt, Adj. ver-kalten, schw. ver-kälten, schw. Ver-kälting, f. Ver-kältung, f. ver-kameln, schw. ver-kamen, schw. ver-kumen, schw. ver-quamen, schw. ver-kamern, schw. ver-kamisolen, schw. ver-kaponieren, schw. ver-kappen, schw. ver-karbatschen, schw. ver-kärmen, schw. ver-kärmsen, schw. ver-karteln, schw. ver-karten, schw. ver-kasematukeln, schw. ver-katert, Adj. ver-katzen, schw. ver-kauen, schw. Ver-kauf, m. ver-kaufen, schw., st. Ver-käufer, m. f. Ver-käufer(s)in, m. f. ver-kauten, schw. Ver-kehr, m. ver-kehren, schw. verkehrt-herum, Adv. ver-keilen, schw. Ferkel, n. Freckel, n. Ferkel-handel Ferkel-händler Ferkel-loch, n. ferkeln, schw. Ferkel(s)-handel, m. Ferkel(s)-händler, m. Ferkel(s)-markt, m. Ferkel(s)-stecher, m. Ferkel(s)-steige, f. Ferkel(s)-treiber, m. Ferkel(s)-wagen, m. ver-ketzern, schw. ver-kichern, schw. ver-kickern, schw. ver-kiesen ver-kifern, schw. ver-kisseln, schw. ver-kitschen, schw. ver-kitschen, schw. ver-kitten, schw. ver-kitzeln, schw. ver-klabastern, schw. ver-klabern, schw. ver-klagen, schw. | 1. a. = PfWB verwirren 1, ve(r)hudd(e)le [südl. VPf Pirmas Don-Schowe Torscha (Steinmetz)]; 's Garn v. [ BZ-Dernb]. D' Frucht liecht uf'm Borre un verhullt [ GH-Vollmw]. Des is e verhuddeldi Gschicht [Pirmas]. — b. 'durch Nachlässigkeit verderben, schmutzig machen'; die Klairer verhorrle [ WD-Niedkch, LU-Altr GH-Nd'lustdt]. — c. 'etwas unordentlich verrichten', verhuddle [ HB-Brenschb Don-Abths Alexanderhs Ruma]. Syn. s. PfWB verpfuschen. — 2. sich v. 'sich durch hastiges, übermäßiges Arbeiten, auch durch Unachtsamkeit, körperlichen Schaden zufügen und dadurch arbeitsunfähig werden'. Sie hot sich verhurrlt [KU-Kaulb, verbr. NWPf]; vgl. PfWB verhullaksen. Die Wöchnerin, die zu früh aufsteht und dadurch krank wird, hot sich v. [ KU-Adb]. — 3. adj. Part. Perf. 'irre, wahnsinnig, rasend', vahudelt (-hudəld) [Danner Penns 26]. — Zu PfWB Hudel 'Durcheinander'. — Südhess. II 513; RhWB Rhein. III 885/86; Lothr. 143/44; ElsWB Els. I 304; Bad. II 67. 1. wie schd., ve(r)hungere [fast allg.], -hongere [ WD-Niedkch], -hingere [Kus]; vgl. PfWB aushungern. Der Geizige loßt sich liewer v., als daß er e Penning ausgebt [ BZ-Stein]. Die Leit, wo käin Kinn hun, vehungere om erschde [ KU-Schmittw/O]. Ich war ball vehungert [KU-Bedb, verbr.]. Er is halwer vehungert [ NW-Kallstdt FR-Beindh]; vgl. PfWB halbverhungert. RA.: Wann du net wärscht un die recht Hand un der Leffel, dann mißt mer v. [ Gal-Obl]. Naus jetzt, du Wüschtel, du wüschter, odder ich geb der en Tritt, daß d' in der Luft verhungerscht [Zahn Pläsier 231]. — 2. adj. Part. Perf. a. 'ausgehungert'; e verhungerder Städter [verbr.]; vgl. PfWB hungrig. Im Krieg sein die [Bd. 2, Sp. 1183] verhungerde Städter in die Därfer kumm hamschdere [RO-Sippf]. — b. 'habgierig, geizig', vgl. PfWB karg. Der is emol verhungert! [RO-Obd, verbr.]. Das is e vehungerder Bauer [KU-Bedb, verbr.]; e verhongerder Hund [WD-Niedkch, verbr.]; subst.: e Verhungerder [KU-Nerzw, verbr.]; vgl. PfWB Geizhals. — Südhess. II 514; RhWB Rhein. III 984; LothWB Lothr. 144; ElsWB Els. I 354; Bad. II 67. 1. etwas v. 'verderben', ve(r)hunze [verbr.]. Syn. s. PfWB verpfuschen. Der Schneider hot de Anzug ganz vehunzt [ KB-Bennhs]. Du hoscht mer jetz die ganz Sach vehunzt [ LA-Venn]. Sei ganz Lewe is vehunzt [Zweibr]. a. 1699: Zwei Bürger von Kaislt erklären, die ortsansässigen Schneider hätten ihnen alle Kleider verhunzt, weshalb sie zu auswärtigen Schneidern gehen müßten [Küchler 520]. — 2. einen v. = PfWB verhauen 1, verhunse [ IB-Ensh]. — Das Simpl. hunzen zu PfWB Hund. — Südhess. II 514/15; RhWB Rhein. III 974; Saarbr. 106; LothWB Lothr. 144; ElsWB Els. I 359; Bad. II 67.
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