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ver-gäcksen bis ver-ganten (Bd. 2, Sp. 1159 bis 1161) | |||
ver-gäcksen, schw. ver-gaffen, schw. ver-galeppern ver-gällen, schw. ver-galoppieren, schw. ver-gälstern, schw. ver-gammeln, schw. ver-gammert, Adj. ver-gangen ver-gängig, Adj. ver-gänglich, Adj. ver-ganten, schw. ver-gären, st. Ferge, m. Ferger, m. ver-geben, st. ver-gebens, Adv. ver-geblich, Adv. ver-gehen, st. ver-geiern, schw. ver-geifern, schw. ver-geigen, schw. ver-geißeln, schw. ver-geistern, schw. ver-gelten, st. Ver-gelting, f. ver-gelzen, schw. Fergen-meister, m. ver-genörgeln, schw. Ferger ver-gerben, schw. Ferger-häuslein, n. Ferger-geld, n. Ver-geß, m. ver-gessen, st. ver-gessen ver-gessenig, Adj. ver-geßlich, Adj. ver-geßsam, Adj. ver-geuden, schw. ver-gewaltigen, schw. ver-gickeln, schw. ver-gießen, st. ver-giften, schw. Ver-giftung, f. Vergiß-mein-nicht, n., m. ver-glasen, schw. Ver-gleich, m. Ver-glich, m. ver-gleichen, st. Ver-gleifung, f. ver-glosen, schw. ver-glünzeln, schw. ver-gnügen, schw. Ver-gnügen, n. ver-gocksen, schw. ver-gogeln, schw. ver-golden, schw. ver-gönnen ver-goschen, schw. ver-graben, st., schw. ver-grämt, Adj. ver-grapschen, schw. ver-grasen, schw. ver-gratschen, schw. ver-grauen, schw. ver-graunzen, schw. ver-grauzen, schw. ver-gräuzen, schw. ver-greifen, st. ver-greinen, schw. ver-grillesieren, schw. ver-größern, schw. ver-grozen ver-grubbern, schw. ver-grutzen, schw. ver-grützen, schw. ver-gucken, schw. ver-gummen, schw. ver-gunnen, schw. ver-günnen, schw. Ver-gunner, m. ver-gunnisch, Adj. ver-habern ver-hachern, schw. ver-hächseln, schw. ver-hächsen, schw. ver-häckeln, schw. ver-hacken, schw. ver-hafern, schw. ver-haften, schw. ver-haftig, Adv. ver-hageln, schw. ver-hakeln, schw. ver-halgern, schw. ver-halten, st. Ver-hältnis, n. ver-hamfeiteln, schw. ver-hammeln, schw. ver-hammeln, schw. | 1. sich v. 'sich verlieben', ve(r)gaffe [verbr.]. Syn. s. PfWB verlieben. Wie kammer sich numme in sou e Gsichtl vegaffe? [ GH-Westh]. — 2. 'sich versprechen'. Ich hab mich vergafft [Beam Penns 33]. Syn. s. PfWB verpappeln 1 c. — Zu ahd. *gaffēn, Grundbedeutung 'mit offenem Mund anstarren' und md. jappen 'den Mund aufsperren', Kluge-Mitzka20 gaffen u. jappen. — Südhess. II 486; RhWB Rhein. II 977; LothWB Lothr. 141; ElsWB Els. I 198; Bad. II 57; Küpper I3 497 (zu 1). [Bd. 2, Sp. 1160] 1. sich v. a. 'in der Hast einen Mißgriff tun', bes. 'sich versprechen', ve(r)galoppeere, häufiger -kaloppeere [WPf (außer PS-Ost) NPf Gal-Dornf], -iere [VPf PS-Ost Gal-Obl], -galeppere [Germh]. Syn. s. PfWB verpappeln 1 c. Do hoscht dich emol schwer verkaloppiert [ GH-Leimh]. — b. 'sich durch Übereile bei der Arbeit, durch hastiges Trinken und Essen eine Krankheit zuziehen' [verbr.]. Am kalde Bier kammer sich leicht vekaloppiere [ LA-Gommh]. — 2. Er vekaloppeert die Päär 'verdirbt die Pferde durch zu schnelles Fahren oder Reiten' [ KL-Hütschhs Niedkch FR-Bockh]. — Südhess. II 487; RhWB Rhein. II 991; LothWB Lothr. 141; Bad. II 57; Küpper I3 497. 1. intrans. a. 'verbummeln', vom Menschen, ve(r)gammele [verbr., vorn. jüngere Gener.]. Syn. s. PfWB verlotteln 1. Er is dort ganz vegammelt [ KL-Enkb]. — b. 'verderben', von Sachen [verbr.]. — 2. trans. 'verlieren' [verbr.]. Syn. s. PfWB verlieren 1 a. Du hoscht mein Heft vegammelt [Kaislt]. — Nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Umgspr. übernommen. — Südhess. II 487/88; Küpper II 296. [Bd. 2, Sp. 1161] gängich [ ZW-Bottb], -gänglich [verbr.]. Alles is vegänglich [KL-Stelzbg, verbr.]. Alles is v., nor de Kuhschwanz, der is länglich [ NW-Ellstdt, KU-Diedk WD-Niedkch]. Südhess. II 688; RhWB Rhein. II 1008.
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