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ver-dachteln bis ver-dappeln (Bd. 2, Sp. 1140 bis 1141) | |||
ver-dachteln, schw. ver-dächtig, Adj. ver-dächtigen, schw. ver-dackeln, schw. ver-dalakern, schw. ver-dulakern, schw. ver-dalgen, schw. ver-dallern, schw. ver-dellern, schw. ver-dammen, schw. ver-dämmern, schw. ver-dammt ver-dappeln verdappert verdattert ver-dauen, schw. Ver-dauung, f. ver-deckeln, schw. ver-decken, schw. ver-defendieren, schw. ver-deffeln ver-dehnen, schw. ver-dellern ver-demmern ver-dengeln, schw. ver-denken, schw. ver-derben, st. Ver-derben, n. Ver-derber ver-deuhenkert, Adj. ver-deutschen, schw. ver-dienen, schw. Ver-diener, m. Ver-dienst, m., n. Ferdinand, m. ver-dingen, schw. Verdinger-markt, m. ver-doktern, schw. ver-dollern, schw. ver-donnern, schw. ver-dörren, schw. ver-dorren, schw. ver-dost, Adj. ver-dotteln, schw. ver-dotzen ver-drängen, schw. ver-drasseln ver-drecken, schw. ver-drecksen, schw. ver-drehen, schw. ver-dreht ver-dreschen, st., schw. ver-dressilieren, schw. Ver-drieß, n. ver-drießen, st. ver-drießlich, Adj. ver-drosseln ver-drossen ver-drücken, schw. ver-drudeln ver-drumbeln Ver-druß, m. ver-dübeln, schw. ver-duckeln, schw. verduckelter-weise, Adv. ver-ducken, schw. ver-duften, schw. ver-dulaken, schw. ver-dulden, schw. ver-dulfen, schw. ver-dummen, schw. ver-dumpfen, Adj. Ver-dung, m. ver-dünnen, schw. ver-dunsten, schw. ver-dürren ver-dursteln, schw. ver-dursten, schw. ver-dürstern, schw. ver-dutzen, schw. ver-dutzt ver-duwaken ver-ebnen, schw. ver-edeln, schw. ver-eggen, schw. ver-ehren, schw. Ver-ehrung, f. ver-eidigen, schw. ver-eifern, schw. ver-eignen, schw. Ver-ein, m. ver-einigen, schw. Vereins-fahne, f. m. Vereins-fahnen, f. m. ver-eisen, schw. ver-eitern, schw. Ver-eiterung, f. ver-ekeln, schw. ver-embern, schw. ver-engen | [Bd. 2, Sp. 1141] 1. etwas v. 'durch ungeschicktes Anfassen zusammendrücken', verdalge [Pirmas (Otterstetter 188)]; vgl. PfWB vertatschen, PfWB knutschen, PfWB zusammendalgen. — 2. 'tüchtig verprügeln' [ FR-Hettldh]. Syn. s. PfWB verhauen 1. — Zu PfWB dalgen. — Südhess. II 458 verdalken. 1. einen, etwas v. 'verurteilen, verwerfen, verfluchen', ve(r)damme [allg.]. Syn. s. PfWB verfluchen 1. Wie kammer äne so in Grunderdsbodem nin v.? [Pirmas]; in die unnerscht Hell v. [ KU-Bedb PS-Erfw]. Er dut immer alles v. [ LU-Opp]. Gottverdammich!, Fluch [ WD-Niedkch KU-Bedb]. a. 1469: allda er (der Übeltäter) dan dem verschulden nach mit urtheyll vnnd recht verdampt vnd gericht werden soll [PfWeist. I 108 (KU-Berzw)]. — 2. adj. Part. Perf. 'verflucht'; e verdammter Kerl 'toller Bursche' [ LU-Opp]. Du verdammter Hund! [RO-Dielkch, verbr.]; verdammtes Luder! [ KU-Brück]. Verdammt noch emol! [KU-Bedb, verbr.]. Das is e verdammti Geschicht [ LU-Oggh, GH-Kand]. Wann numme der Deiwel die verdammte sakramentalische Schmerze hole dät! [Zahn Pläsier 53]. Vgl. die Fluchwörter in den Zs. mit Donner. — Südhess. II 459; RhWB Rhein. I 1232; ElsWB Els. II 682; Bad. II 50; Küpper I3 494 (zu 2).
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