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Pfälzisches Wörterbuch 
 
darauf-machen bis darauf-rutschen (Bd. 2, Sp. 112 bis 113)
 
darauf-machen, schw.
darauf-nähen, schw.
darauf-pappen, schw.
darauf-passen, schw.
darauf-patschen, schw.
darauf-pelzen, schw.
darauf-pfeffern, schw.
darauf-pfeifen, st.
darauf-plumpsen, schw.
darauf-purzeln, schw.
darauf-rutschen, schw.
darauf-rütschen, schw.
darauf-säen, schw.
darauf-schärren, schw.
darauf-scheißen, st.
darauf-schlagen, st.
darauf-schmeißen, st.
darauf-schmieren, schw.
darauf-schnappen, schw.
darauf-schnärren, schw.
darauf-schnurren, schw.
darauf-schreiben, st.
darauf-schubsen, schw.
darauf-schüren, schw.
darauf-schütten, schw.
darauf-setzen, schw.
darauf-sieben, schw.
darauf-spauzen, schw.
darauf-springen, st.
darauf-stampfen, schw.
darauf-steigen, st.
darauf-stellen, schw.
darauf-stoßen, st.
Darauf-stoßer, m.
darauf-streichen, st.
darauf-stumpfen, schw.
darauf-stupfen, schw.
darauf-stürzen, schw.
darauf-tabaken, schw.
darauf-tatschen, schw.
darauf-tragen, st.
darauf-trappen, schw.
darauf-treten, st.
darauf-tropfsen, schw.
darauf-tupfen, schw.
darauf-walzen, schw.
darauf-wamschen, schw.
darauf-wäschen, st.
darauf-wichsen, schw.
darauf-zahlen, schw.
darauf-zu, Adv.
daraufzu-fahren, st.
daraufzu-gehen, st.
daraufzu-laufen, st.
daraufzu-rennen, schw.
dar-aus, Adv.
daraus-kommen, st.
dar-außen
dar-bei
dar-ein, Adv.
dar-in, Adv.
darein-bleiben, st.
darin-bleiben, st.
Darein-gabe, f.
Darin-gabe, f.
darein-geben, st.
darin-geben, st.
darein-gehen, st.
Darein-geld, n.
darein-haben, schw.
darin-haben, schw.
darein-hängen, st.
darein-kriegen, schw.
Darein-läufer, m.
darein-reden, schw.
darin-reden, schw.
darein-schikken, schw.
darein-stecken, schw.
darein-stehen, st.
Därf
Darf-reff
dar-für
dar-gegen
dar-heim(en)
dar-hein
dar-gehen, st.
dar-in
dar-innen
dar-kommen, st.
Dar-lehen, n.
darlich
Darm, m.
Darm-beere
Darm-bruch, m.
Därme-fett
Därme-gichter
Därmegicht-saft, m.
Därme-kreischen, n.
Därmel, m.
Därmel
   darauf-machen schw.:
1. wie schd.; zur Obstveredelung ein Reis drufmache [Wilde 287]; vgl. PfWB possen1 1. Der Uhrmacher macht e nei Glas (e neie Zääger, e nei Zifferblatt) druf [ GH-Kand, allg.]. Mach (auf die Geschwulst) essigsauri Tonerd druf [ LA-Gommh, allg.]. Do muscht noch e Freimark drufmache [ KU-Bedb, allg.]; vgl. PfWB daraufkleben. Mach noch äns druf!, Aufforderung zum Zahlen [ LU-Opp]; vgl. PfWB daraufzahlen. —
2. einen d.
a. vom ausgiebigen Alkoholgenuß, äner drufmache [Pirmas, verbr.]; vgl. PfWB daraufsetzen 2 b. Syn. s. PfWB trinken. Sie mache die Bläß druf, von einer vergnüglichen und ausgelassenen Unterhaltung [Kaislt, verbr.]; vgl. PfWB Bläß 2. Do werd äner drufgemach wie e Haus [Kus]. —
b. 'eine Partie spielen', von Schach, Karten usw. Mer machen än druf [ LA-Nußd]. —
c. 'angeben'. De robuscht Krischian wollt de Starke drufmache [Sunndag Nr. 34/1965]; vgl. PfWB prahlen. —
3. Hitz drufmache, 'erhitzen' z. B. beim Schweißen [ ZW-Hornb]. — Südhess. I 1386/87; RhWB Rhein. I 1259/60. — -nähen schw.: wie schd.; e Kiddel mit drufgenähte Säck [ LU-Alsh]. Bad. I 425. — -pappen schw.: = PfWB daraufkleben; e Briefmark, e Heftplaschder drufbappe [allg.]. Südhess. I 1387; Bad. I 425. — -passen schw.: wie schd. SprW.: Es is keen Dippche so schepp (so krumm), daß keen Deckelche drufbaßt 'Kein Mädchen ist zu alt, daß es nicht doch einen Freier findet' [ KU-Bedb, Gal-Reichb]. Südhess. I 1387; Bad. I 425. — -patschen schw.: 'schallend auf etwas schlagen', drufbatsche [verbr.]; vgl. PfWB daraufschlagen 2. Südhess. I 1387. — -pelzen schw.:
1. = PfWB daraufschlagen 2, drufbelse [ NW-Speybn Gal-Dornf Don-Schowe]. —
2. von einer sehr laut spielenden Musikkapelle. Un die Musik hot drufgebelzt, was's Zeig g'halte hot [PfRSch. 22. 9. 1927]. — Südhess. I 1387. — -pfeffern schw.:
1. 'auf etwas schießen, werfen', drufpeffere [verbr.]; vgl. PfWB daraufknallen. —
2. 'überbieten bei einer Versteigerung'. Ich hab ihm drufgepeffert [Pirmas KU-Bedb]. — Südhess. I 1387.

[Bd. 2, Sp. 113]
-pfeifen st.: Ausdruck der Geringschätzung für eine Sache. Ich peif der (dir) druf [verbr.]; vgl. PfWB pfeifen 1 a, e, PfWB daraufhusten, PfWB -scheißen. VR.: Krak 'Krähe', Krak, dein Nescht brennt; 's hucken siewe Junge dren. 's äänt kreischt: Wickwack! 's anner kreischt: Dicksack! 's äänt rennt 's Berchel nuf. 's anner saat: Ich peif der druf! [ LA-Nußd]; vgl. die Var. bei brennen (Bd. I 1201). RhWB Rhein. I 1260. — -plumpsen schw.: = PfWB darauffallen, drufblumbse [ LU-Alsh], drof- [ GH-Leimh]. — -purzeln schw.: = PfWB darauffallen, drufborzele [ LU-Altr]. — -rutschen, -rütschenschw.:
1. 'verlorengehen'. Bei dem Prozeß rutscht e Kuh druf [ PS-O'simt KU-Wolfst]; vgl. PfWB daraufschnurren 1. —
2. scherzh. 'sterben'. Er werd drufritsche [ KU-Bedb PS-Geisbg]; vgl. PfWB daraufschnärren. — RhWB Rhein. I 1260. —