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Pfälzisches Wörterbuch 
 
daran-gießen bis daran-langen (Bd. 2, Sp. 103 bis 105)
 
daran-gießen, st.
daran-greifen, st.
daran-haben, schw.
daran-halten, st.
daran-heben, st.
daran-henken, st.,  schw.
daran-hängen, st.,  schw.
daran-hetzen, schw.
daran-kehren, schw.
daran-kommen, st.
daran-kriegen, schw.
daran-langen, schw.
daran-lassen, st.
daran-liegen, st.
daran-lotsen, schw.
daran-machen, schw.
daran-mauern, schw.
daran-müssen, schw.
daran-nehmen, st.
daran-packen, schw.
daran-placken, schw.
daran-rücken, schw.
daran-rühren, schw.
daran-schlagen, st.
daran-schütten, schw.
daran-sein
daran-setzen, schw.
daran-spannen, schw.
daran-stecken, schw.
daran-stellen, schw.
daran-stolpern, schw.
daran-stoßen, st.
daran-stupfen, schw.
daran-tupfen, schw.
daran-tüpfen, schw.
daran-tun, st.
taratschen, schw.
dar-auf, Adv.
darauf-amseln, schw.
darauf-beißen, st.
darauf-bezahlen, schw.
darauf-binden, st.
darauf-bläffen, schw.
darauf-bläffern, schw.
darauf-brennen, schw.
darauf-bringen, st.,  schw.
darauf-brunzen, schw.
darauf-bumpen, schw.
darauf-deuten, st.
darauf-dreschen, st.
darauf-drücken, schw.
darauf-fahren, st.
darauf-fallen, st.
darauf-feuern, schw.
darauf-gabeln, schw.
Daraufgänger
darauf-geben, st.
darauf-gehen, st.
Darauf-geld, n.
darauf-gießen, st.
darauf-greifen, st.
darauf-haben, schw.
darauf-hacken, schw.
darauf-halten, st.
darauf-handeln, schw.
darauf-hauen, st.
darauf-heben, st.
darauf-helfen, st.
darauf-henken, st.,  schw.
darauf-hängen, st.,  schw.
darauf-hocken, schw.
darauf-huppsen, schw.
darauf-husten, schw.
darauf-karbatschen, schw.
darauf-keilen, schw.
darauf-kleben, schw.
darauf-klettern, schw.
darauf-klopfen, schw.
darauf-knallen, schw.
darauf-kommen, st.
darauf-kraxeln, schw.
darauf-kriegen, schw.
darauf-krotteln, schw.
darauf-langen, schw.
darauf-lassen, st.
darauf-laufen, st.
darauf-ledern, schw.
darauf-legen, schw.
darauf-los, Adv.
darauflos-gehen, st.
darauflos-schaffen, schw.
darauflos-stechen, st.
darauf-machen, schw.
darauf-nähen, schw.
darauf-pappen, schw.
darauf-passen, schw.
darauf-patschen, schw.
darauf-pelzen, schw.
darauf-pfeffern, schw.
darauf-pfeifen, st.
   daran-gießen st.: einen (eine, eins) d. 'einen Schoppen, ein Gläschen u. ä. trinken', drangieße [ KL-Ottb LU-Opp NW-Kallstdt LA-Frankw]; vgl. PfWB daranschütten 2. Syn. s. PfWB trinken. — -greifen st.: wie schd. Muschde dann an alles drangreife? [ KU-Bedb LU-Opp GH-Nd'lustdt];

[Bd. 2, Sp. 104]
vgl. PfWB daranfassen, PfWB -fingern, PfWB -langen, PfWB -rühren, -tippen. Südhess. I 1377. — -haben schw.: Er hot net 's Herz meh dran 'Er hat keinen Mut mehr' [ KB-Zell]. RhWB Rhein. I 1254. — -halten st.:
1. gegenst., wie schd., z. B. das Zündholz an Brennbares, -halle [vorn. WPf NPf], -halde [vorn. VPf]. —
2. übertr. sich d. 'sich beeilen bei der Arbeit'; vgl. PfWB anhalten 3. Halt dich dran! Aufforderung zum schnellen Arbeiten, auch Grußformel beim Vorbeigehen an Arbeitenden [Kaislt, LA-Frankw NW-Forst]. Nor drangehalde! [ GH-Schwegh]. Der hot sich beizeit drangehall [ RO-Odh]. Der halt sich droon wie der Narr am Käs [Buch-St. Onufry, verbr. Don Gal]; vgl. PfWB anhalten 3, PfWB daranpacken. Südhess. I 1377; RhWB Rhein. I 1254; ElsWB Els. I 329. — -heben st.: = PfWB daranhalten, dranhäiwe [ LU-Altr Alsh]. — -henken, -hängenst., schw.:
1. trans.
a. gegenst. RA.: Do kann ma sein Kapp dranhänge un sich nohziehe losse, von einem mageren Pferd [ HB-Kirrbg]. Volksgl.: Wann Bääm net trage wolle, henkt mer Eise dran [Fogel Beliefs Penns Nr. 1053]. —
b. übertr. ein Auge (ein Ohr) d. 'einen Versuch machen'; en Ohr dranhänge [ RO-Rehbn]. Ich häng emol e Aa dran [ RO-Alsbr]. —
2. refl. Wann ich nachts die Hand zum Finschder enausstreck, do hänge sich finef dron, fünf Mädchen, die sich an die Hand des Angebers anhängen [ KU-Schmittw/O]. —
3. intrans. Der hängt immer hinne dran [ RO-Dielkch]. RA.: 's Herz ischem (ist ihm) drang'hanke [ GH-Kand]; mit Leib un Lewe dranhänge [ KU-Bedb]. — Südhess. I 1377/78; RhWB Rhein. I 1254 daranhangen; ElsWB Els. I 355; Bad. I 424. — -hetzen schw.: 'zu einer Tat aufstacheln'. Hoscht dich dranhetze loß? [ NW-Weish, KU-Bedb]. Südhess. I 1378. — -kehren schw.: sich an etwas d. 'um etwas kümmern', drankehre [ KL-Weilb]. RhWB Rhein. I 1254. — -kommen st.:
1. gegenst. Bis die mol drankumm sin un hän g'spritzt, do war's zu spot [ NW-Gimmdg LU-Muttstdt]. Er kummt net dran, vom geschlechtlichen Unvermögen [ KB-Kriegsf]. Scherzh. Antwort auf die Frage nach der Uhrzeit: Wann's drookummt, schlaat's [verbr. Gal]. Zs. nebendrankommen. —
2. übertr. De Brand isch drankumme, vom Wundbrand [ GH-Kand BZ-Dernb]. —
3. 'an die Reihe kommen', vgl. PfWB darannehmen. Er esch drankumme 'vom Lehrer aufgerufen worden' [ LA-Ilbh, allg.]. Naun es heit widder kaan Reih drankumm, von einer nicht erledigten Arbeit [ KU-Kaulb]. Un nohher sin die Märe (Mädchen) drankomm [Dimel 166]. 's kann sei, daß in e paar Johr mer aach drankummen ans Umleeche, von der Flurbereinigung [ BZ-Nd'horb]. — Südhess. I 1378; RhWB Rhein. I 1254; Bad. I 424. — -kriegen schw.: 'überlisten, hereinlegen', vgl. PfWB betrügen.
1. bei einem Handelsabschluß d., drankriege, -krieche, -krieje, -krie, -krien (zum

[Bd. 2, Sp. 105]
Grundw. s. PfWB kriegen) [allg.]. Desmol krieschde mich nit dran! [ KB-Kerzh, allg.]; vgl. PfWB daranlotsen. —
2. 'zum Geschlechtsverkehr verleiten', insbes. hinsichtlich der sich daraus ergebenden Folgen. Er hot se drankriegt [ LU-Opp]. Sie harn (hat ihn) d. [ PS-Erfw]. — Südhess. I 1378/79; RhWB Rhein. I 1254/55; LothWB Lothr. 108; Bad. I 424. — -langen schw.: 'anrühren', dranlange [Kaislt LU-Altr]; vgl. PfWB anlangen 1. Syn. s. PfWB berühren. —