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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Be-fehl bis be-fühlen (Bd. 1, Sp. 650)
 
Be-fehl, m.
be-fehlen, st.
Befehl(s)-haber, m.
Beffchen, n.
be-fisseln, schw.
be-forchen
Beforchung
be-fragen, schw.
be-freunden, schw.
be-frieden, schw.
be-fühlen, schw.
be-furchen, schw.
Be-furchung, f.
be-gatten
be-gegnen, schw.
be-gehen, st.
Be-gehr, n.
be-gehren, schw.
be-geistern, schw.
Pegel-häuschen, n.
pegen
begern, schw.
be-gierig, Adj.
be-gießen, st.
be-gleichen, st.
be-gleiten
be-gockeln, schw.
be-gocksen, schw.
Be-gräbde, f.
be-graben, st.
Be-gräbnis, n.
be-grasen, schw.
be-greifen, st.
be-greiflich, Adj.
Be-griff, m.
be-grinseln, schw.
be-grüßen, schw.
be-gumpeln, schw.
be-güten, schw.
Begüten-gewanne, f. m.
Begüten-wald, f. m.
be-häb(e), Adj.
be-häbt, Adj.
be-häbig, Adj.
be-hächsen, schw.
be-haftet, Adj.
Be-halt, m.
Be-haltchens, n.
be-halten, st.
Be-haltens, n.
Be-hälter, m.
be-hälterig, Adj.
be-haltsam, Adj.
be-hammeln, schw.
behämmern
be-handeln, schw.
be-händigen, schw.
Be-handlung, f.
Be-hang, m.
be-hängen, schw.
be-harren, schw.
be-hauen, st.
be-haupten, schw.
Be-hausung, f.
be-heben, st.
be-heb(t)
be-hegen, schw.
beheimern
Be-helf, m.
be-helfen, st.
Be-helferei, f.
Beheme, Gen.?
be-hemmen
be-hemmschen, schw.
be-hend, Adj.
be-hexen, schw.
be-hilflich, Adj.
Behle
be-hofen, schw.
be-holzen, schw.
Be-hölzigung, f.
Be-holzung, f.
be-hörig, Adj.
Be-hulf, m.
Be-hülf, m.
be-hurmelt, Adj.
be-hüten, schw.
bei
bei-bringen, st.  u.  schw.
Beichte, f.
beichten, schw.
Beicht-kind
Beicht-stuhl
Beicht-vater
Beicht-zettel
beide, Num.
bei-der-hand, Adv.
Beiderhand-gaul, m.
Beiderhand-kuh, f.
bei-der-händig, Adj.
  Be-fehl m.: wie schd., Befehl [allg.]. a. 1621: befelch [WerschwSchR Bl. 384 r.]. 18. Jh.: Befelch [LU-Assh (aus alten Akten)]. — RhWB Rhein. II 361; LothWB Lothr. 31; Bad. II 135.
 
 
be-fehlen st.:
1. 'als Geschäft übertragen (mandare)'. a. 1305: die ime der kunig hatte bevolhen zu ervarne vnd nach rechte zu rechtene [OttbgUrkb. 264]; vgl. PfWB anbefehlen. —
2. 'gebieten (imperare)'. Du hasch mer nix se befehle [Kaislt, allg.]; dafür häufiger: nix se sa(che).RhWB Rhein. II 360; LothWB Lothr. 31; Bad. I 135; ElsWB Els. I 113.
 
 
Befehl(s)-haber m.: 'Bevollmächtigter'. a. 1522: wenn mein herr von Wadgassen oder ir befhelhaber gein Burgalben khommen ... [PfWeist. I 217 (PS-Burgalb)]. — Schwäb. I 755.
 
 
Beffchen n.: 'weißer Doppelstreifen an der Halsbinde des protestantischen Geistlichen', Beffche (bęfχə) [allg.]. RhWB Rhein. I 392 Bäffchen; Bad. I 135 Beffle.
 
  
be-fisseln schw.: 's Hinkel befissele, dass. wie befihle, s. PfWB befühlen [ KL-Erzhs]; häufiger ist einfaches fisseln.
 
 
be-forchen s. PfWB befurchen; Beforchung s. PfWB Befurchung.
 
 
be-fragen schw.: sich b. 'Auskunft einholen', sich befroe (bəfrōə) [WPf], befroche (bəfrōchə) [VPf]. — RhWB Rhein. II 723; Bad. I 135.
 
  
be-freunden schw.: wie schd.; sich mit jemand befreinde (bəfraində) 'Freundschaft schließen', umgspr. [allg.], städt.: befroinde; häufiger: sich anfreunden. Ich kann mich mit dere Sach net b. [ KU-Bedb, allg.]. — RhWB Rhein. II 798.
 
 
be-frieden schw.: 'umzäunen'. a. 15. Jh.: so sollent sy ir wiszen befrden [PfWeist. I 450 (NW-Erph)]. — Zu ahd. frītēn 'hegen'. — Schwäb. I 757.
 
  
be-fühlen schw.: 's Hinkel befihle 'das Huhn abtasten, ob es ein Ei bei sich hat' [ PS-Windsbg Frankth NW-Deidh]; dafür häufiger PfWB fühlen; vgl. auch PfWB befisseln, fisseln.