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be-däumeln bis be-dienen (Bd. 1, Sp. 646 bis 647) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
be-däumeln, schw. Pedder Pedderich Bede be-decken, schw. Pedell, m. be-denken, schw. be-deuten, schw. be-diaduseln, schw. be-dibbern, schw. be-dienen, schw. Bedien-mädchen, n. Be-dienter Be-dienung, f. Be-ding, n. Be-dingnis, Gen.? be-dotteln, schw. be-drust, Adj. beducht be-dudeln, schw. Be-durens be-dürfen, schw. be-duselt, Adj. Beeden Beef-steak, n. be-eilen, schw. Beele, f. beelingen Beelze-bub, m. been be-engt, Adj. be-erdigen, schw. Be-erdigung, f. Beere, f. beereln, schw. Beeren-auslese, f. Beeren-mann, m. Beeren-riffel, m. Beeren-wein, m. Beet, n. beet Beete, f. Beet-rechen, m. Beet-stück, n. be-fahren, st. Be-fehl, m. be-fehlen, st. Befehl(s)-haber, m. Beffchen, n. be-fisseln, schw. be-forchen Beforchung be-fragen, schw. be-freunden, schw. be-frieden, schw. be-fühlen, schw. be-furchen, schw. Be-furchung, f. be-gatten be-gegnen, schw. be-gehen, st. Be-gehr, n. be-gehren, schw. be-geistern, schw. Pegel-häuschen, n. pegen begern, schw. be-gierig, Adj. be-gießen, st. be-gleichen, st. be-gleiten be-gockeln, schw. be-gocksen, schw. Be-gräbde, f. be-graben, st. Be-gräbnis, n. be-grasen, schw. be-greifen, st. be-greiflich, Adj. Be-griff, m. be-grinseln, schw. be-grüßen, schw. be-gumpeln, schw. be-güten, schw. Begüten-gewanne, f. m. Begüten-wald, f. m. be-häb(e), Adj. be-häbt, Adj. be-häbig, Adj. be-hächsen, schw. be-haftet, Adj. Be-halt, m. Be-haltchens, n. be-halten, st. Be-haltens, n. Be-hälter, m. be-hälterig, Adj. be-haltsam, Adj. be-hammeln, schw. behämmern | 1. 'anfühlen', bedeimele (bədaimələ) [ KU-Odb]; vgl. PfWB anfingern; Syn. s. PfWB berühren. — 2. 'betrügen'. a. 1792: Er läßt sich bedäumeln [Klein Prov. 43]. — RhWB Rhein. I 1294. [Bd. 1, Sp. 647] [VPf], bedeire (bədairə) [WPf], (bədaiðə) [KU-Kaulb Gener. der Ältesten (1950) Gal-Dornf]. Was soll das bedeire? sagte der Jean zum Franz, als ihm dieser mit dem Knüppel auf den Kopf schlug [ KL-Gimsb]. WR.: Owendrot bedeit schän Werrer [ KB-Kriegsf]. Volksgl.: En Spiegel verbreche bedeit en Unglick [Fogel Beliefs Penns Nr. 481]. Wammer draamt vun hoch Wasser, bedeits en Dod [ebd. Nr. 261]. 1. einen b., im Kaufladen, am Krankenbett usw., wie schd., bediene [allg.]; im übertragenen Sinne: gut b. 'gute Worte geben' [ KL-Niedkch]. Iron. bedient sein (pass.) 'einer Sache überdrüssig sein', eigentl. 'schlecht bedient sein' [allg., vorwiegend städt., vgl. Otterstetter 266]. — 2. sich b. 'von dem Angebotenen (Speisen, Waren) selbst nehmen' [allg.]. — 3. bedient sein (mit aktiver Bed.) 'dienen'. a. pers. Er esch beim Owerscht bedient 'ist Offiziersbursche' [LA-Nußd, verbr.]. a. 1615: (der) dem Pfarrer in der Kirchen mit Singen bedient sein könnte [Vogel 28 (GH-Zeisk)]. Substant. Bedienter 'Diener' [verbr.]. Volksgl.: Mittwochs soll mer ken Bedientes einstehn losse, oder's bleibt net lang [Fogel Beliefs Penns Nr. 1313]. — b. sachl. Dem es neicht bedient 'Bei dem wird nichts in acht genommen' [ WD-Niedkch].
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