aus-schleifen, st.aus-schleimen, schw.aus-schlenkern, schw.aus-schleudern, schw.aus-schließen, st.aus-schlitzen, schw.aus-schlüpfen, schw.aus-schmeißen, st.aus-schmieren, schw.aus-schnaffeln, schw.Aus-schnaffler, m. f.Aus-schnafflerin, m. f.aus-schnappen, schw.aus-schnaufen, schw.Aus-schnaufer, m.aus-schnausen, schw.aus-schnauzen, schw.aus-schneiden, st.aus-schneizen, schw.aus-schneuzen, schw.Aus-schnitt, m.aus-schnitzeln, schw.aus-schnitzen, schw.aus-schnuffeln, schw.aus-schnüffeln, schw.aus-schnusenaus-schöpfen, schw.aus-schöppeln, schw.aus-schrappen, schw.aus-schreiben, st.aus-schreien, st.aus-schreiten, st.aus-schroten, schw.aus-schüffeln, schw.aus-schüppen, schw.aus-schüren, schw.Aus-schuß, m.aus-schütteln, schw.aus-schütten, st. u. schw.aus-schwaben, schw.aus-schwademen, schw.aus-schwärmen, schw.aus-schwenken, schw.aus-schwitzen, schw.auße, Adv.aus-segnen, schw.Aus-segnung, f.aus-sehen, st.außen, Adv.außen-baß, Adv.aus-senkeln, schw.außen-wendigaußen-wenzigaußer, Präp.außer, Adj.Außer-bänner, m.aus-serben, schw.außer-halb, Adv.außer-ländisch, Adj.äußer-lich, Adj.äußern, schw.außer-ort, Präp.Äußerung, f.aus-setzen, schw.Aus-sicht, f.aus-sieben, schw.aus-sieden, st.außig, Präp.aus-söhnen, schw.aus-spannen, schw.aus-spauchen, schw.aus-spauzen, schw.aus-speien, st.aus-spielen, schw.aus-spionieren, schw.aus-spitzeln, schw.aus-spitzen, schw.aus-spötteln, schw.aus-spotten, schw.aus-sprachen, schw.aus-spratteln, schw.aus-sprechen, st. schw.aus-sprachen, st. schw.aus-spreiten, schw.aus-sprengen, schw.aus-springen, st.aus-spritzen, schw.aus-spucken, schw.aus-spulieren, schw.aus-spüren, schw.aus-stäbeln, schw.aus-stabenaus-staffieren, schw.Aus-staffierung, f.Aus-stattung, f.aus-stauben, schw.aus-stäubern, schw.aus-stechen, st.aus-stehen, st.aus-steigen, st. | aus-schleifen st.: '(Scharte) durch Schleifen beseitigen', ausschleife [verbr.]. RhWB Rhein. VII 1294.
aus-schleimen schw.: sich a. 'in häßlicher Weise schimpfen', sich ausschleime [ LU-Opp]. Syn. s. PfWB schelten.
aus-schlenkern schw. 'tüchtig schütteln, damit Staub und Fasern wegfliegen', vom Staublappen, von Kleidern, ausschlenkere [verbr. bes. VPf]. RhWB Rhein. VII 1243.
aus-schleudern schw.: 'herausschleudern'; Honich ausschleidere [verbr.]; häufiger PfWB schleudern.
aus-schließen st.: 1. nach dem Schd.; aus 'm Verein ausschließe [allg.]. — 2. Das is ausgschloß 'unmöglich' [NPf, allg.]. — RhWB Rhein. VII 1337; Bad. I 99.
aus-schlitzen schw.: 'entfliehen, ausreißen', scherzh. Er isch ausgschlitzt [NW-Elmst KU-Erdb Bed ZW-Battw KL-Niedkch PS-Hintwdth VPf Kühn Palz 108 Lambert Penns 18]. Syn. s. PfWB weglaufen. — Zu PfWB Schlitz. — RhWB Rhein. VII 1363.
aus-schlüpfen schw.: wie schd.; von Vogeljungen, ausschluppe [allg.]. RA.: Er is sein ausgeschluppter Vatter (de ausgeschluppt Alt) 'das Ebenbild seines Vaters' [verbr.], e ausgeschluppter Pälzer [Krieger 4].
aus-schmeißen st.: 'auswerfen', ausschmeiße. Er schmeißt bees aus 'hat starken Auswurf' [verbr.]. Kleidung a. 'schnell ausziehen' [ BZ-Albw GH-Nd'lustdt]. 's Au 'Auge' a. [Kaislt]; dagegen das Fenster ein- oder hineinschmeißen. In allen drei Verwendungen ist auswerfen gebräuchlicher. RhWB Rhein. VII 1456.
aus-schmieren schw.: 1. gegenst. 'schmierend (eine Ritze, einen Spalt) ausfüllen' [verbr.], auch die Wand ausschmeere 'das Fachwerk (etwa der Stallwand) mit Lehm a.' [verbr. Gal]. — 2. übertr. 'betrügen, täuschen, beschwindeln'. Er hot se ausgschmiert (-geschmeert) 'hat sich zu einem verabredeten Stelldichein nicht eingefunden', auch 'hat sie sitzen lassen' [verbr., bes. VPf, ohne Auslandspfälzer]; dafür auch PfWB anschmieren. Syn. s. PfWB betrügen. — RhWB Rhein. VII 1492; Schwäb. I 510.[Bd. 1, Sp. 473]
aus-schnaffeln schw.: 'ausschnüffeln', ausschnaffele [Schandein Sprachsch.]; vgl. PfWB ausschnuffeln.
Aus-schnaffler m., -schnafflerin f.: 'Aushorcher, -horcherin', Ausschnaffler, -schnafflern, Schimpfwort [ KU-Schmittw/O]; häufiger Schnuffler. — Zu PfWB schnaffeln 'ausspähen'; vgl. auch RhWB Rhein. VII 1536 schnaffen. | |