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Pfälzisches Wörterbuch 
 
ab-knaubeln bis ab-kochen (Bd. 1, Sp. 46 bis 47)
 
ab-knaubeln, schw.
ab-knäubeln, schw.
ab-knubbeln, schw.
ab-knausern, schw.
ab-knickern, schw.
ab-knippen, schw.
ab-knopfen, schw.
ab-knöpfen, schw.
ab-knorzen, schw.
ab-knubbeln
ab-knüpfen, schw.
ab-knutschen, schw.
ab-kochen, schw.
ab-kolten, schw.
ab-kommen, st.
ab-konterfeien, schw.
ab-korzeln, schw.
ab-korzen, schw.
ab-kozeln, schw.
ab-kozen, schw.
ab-kotteln, schw.
ab-kratzen, schw.
ab-krätzen, schw.
ab-kreischen, st.
ab-kreischen, schw.
ab-kribbeln, schw.
ab-kriegen, schw.
ab-krönen, schw.
ab-krotzen
ab-krümeln, schw.
ab-kruppen, schw.
ab-krusten, schw.
ab-kühlen, schw.
Ab-kunft, f.
ab-küssen, schw.
ab-lacken, schw.
Ablade-bütte, f. m.
Ablade-zuber, f. m.
ab-laden, st.
ab-lagern, schw.
ab-laichen, schw.
ab-lang, Adj.
ab-längen, schw.
Ab-laß, m.
ab-lassen, st.,  seltener  schw.
Ablaß-graben, m.
ab-lauern, schw.
Ab-lauf, m.
Ablauf-brett, n.
ab-laufen, st.
Ab-läufer, m.
Ablauf-graben, m.
ab-laugen, schw.
ab-lausen, schw.
ab-laustern, schw.
ab-leben, schw.
ab-lecken, schw.
ab-ledern, schw.
ab-ledig, Adj.
ab-leeren, schw.
ab-legen, schw.
Ab-leger, m.
Ab-legung, f.
ab-leichen, schw.
ab-leiten, schw.
ab-leitern, schw.
ab-lenken, schw.
ab-lesen, st.
ab-leugeln, schw.
ab-liefern, schw.
ab-löckeln, schw.
ab-locken, schw.
ab-lockern, schw.
ab-löckern, schw.
ab-löschen, schw.
ab-lösen, schw.
ab-lötzeln, schw.
ab-lotzen, schw.
ab-luchsen, schw.
ab-lümpeln, schw.
ab-lumpen, schw.
ab-luren, schw.
ablustern
ab-lutschen, schw.
ab-machen, schw.  u.  st.
Ab-machen, n.
Ab-machens, n.
Abmachen-patschchens, n.
ab-magern, schw.
ab-mähen, schw.
ab-makaiemen, schw.
ab-malen, schw.
ab-märkeln, schw.
ab-mausen, schw.
ab-meißeln, schw.
ab-meizeln, schw.
ab-meizern, schw.
ab-melden, schw.
ab-melken, st.
ab-melkig, Adj.
   ab-knaubeln, -knäubeln, -knubbelnschw.:
1. 'durch Knaubeln (Daranstoßen) abbrechen', bes. von Knospen, abknauwele [Ingb], -knaww(e)le [ KB-Bennhs PS-Vinn], -knubb(e)le [RO-Stahlbg Pirmas VPf (Wilde 286)]; vgl. PfWB abkribbeln. —
2. Klicker a. 'abgewinnen', eig. 'knaubelnd abschießen', abknauwele [ ZW-Gr'bundb], -kneiwle [ NW-Ruppbg]. Syn. s. PfWB abgewinnen 1. — Zum Grundw. knaubeln vgl. auch RhWB Rhein. IV 877 knauben u. 1017 ff. knubbeln.
 
 
ab-knausern schw.: 'in knauseriger Art abziehen', umgsprachl. abknausere [allg.]; vgl. PfWB abknappsen, PfWB -knickern, PfWB -zwacken 2 a. RhWB Rhein. IV 898.
 
  
ab-knickern schw.: = PfWB abknausern, abknickere [ KU-Wahnwg Kaulb Kreimb]. Auch: sich etwas a. 'in knickeriger Weise am Mund absparen'.

[Bd. 1, Sp. 47]
Des harrer sich wirrer am Maul abgeknickert [verbr. WPf]. Syn. s. PfWB absparen. — Zu PfWB knickern vgl. Kluge-Mitzka17 knickerig.
 
  
ab-knippen schw.:
1. 'abzwicken, abkneifen'; Knoschbe abknippe [ KU-Altkch]; vgl. PfWB abknopfen. —
2. 'im Spiel, bes. im Klickerspiel abnehmen', scherzhaft [ KU-Altkch]. Syn. s. PfWB abgewinnen 1. — Zu PfWB knippen (trans.) 'kneifen'; vgl. RhWB Rhein. IV 950.
 
  
ab-knopfen schw.: 'Knospen abbrechen', abknoppe[ LA-Maik]; vgl. PfWB abknaubeln, 1. abknippen 1. — Zu Knopp (Knopf) 'Knospe'.
 
 
ab-knöpfen schw.:
1. gegenst. des Mantelfutter abkneppe (in der warmen Jahreszeit) [verbr.]. —
2. übertr. Dem hammer jetz zeh Mark abgekneppt, einem reichen Geizhals, dem man eine Spende entlockt hat [Kaislt, allg.]; vgl. PfWB ablausen. Auch 'auf listige Weise im Spiel, bes. im Klickerspiel, abgewinnen'. Syn. s. PfWB abgewinnen.
 
  
ab-knorzen schw.: sich a. 'sich abmühen', abknorze [ RO-Gundw]. Syn. s. PfWB abquälen. — Zu PfWB knorzen 'mühsam, aber ohne rechten Erfolg arbeiten' und weiter zu PfWB Knorzen 'verastetes Stück Holz' u. ä. — RhWB Rhein. IV 1004/05.
 
 
ab-knubbeln s. PfWB abknaubeln.
 
  
ab-knüpfen schw.: 'durch Binden abteilen'; die Worscht abknippe [ RO-Dielkch Lettw]; vgl. PfWB abbinden 1 a δ. — Kurhess. 34.
 
  
ab-knutschen schw.: 'in derber Weise liebkosen', abknuutsche [ KU-Kaulb Kreimb Kaislt NW-Mußb Gönnh], abknootsche [verbr. WPf NPf Gal-Dornf]. — RhWB Rhein. IV 1081.
 
 
ab-kochen schw.:
1. trans. wie schd.; A(a)jer abkoche [allg.]. —
2. absol., im Freien a., in der Sprache der Wanderer und Soldaten, umgspr. [verbr.]. — RhWB Rhein. IV 1100; Bad. I 10.