ab-knaubeln, schw.ab-knäubeln, schw.ab-knubbeln, schw.ab-knausern, schw.ab-knickern, schw.ab-knippen, schw.ab-knopfen, schw.ab-knöpfen, schw.ab-knorzen, schw.ab-knubbelnab-knüpfen, schw.ab-knutschen, schw.ab-kochen, schw.ab-kolten, schw.ab-kommen, st.ab-konterfeien, schw.ab-korzeln, schw.ab-korzen, schw.ab-kozeln, schw.ab-kozen, schw.ab-kotteln, schw.ab-kratzen, schw.ab-krätzen, schw.ab-kreischen, st.ab-kreischen, schw.ab-kribbeln, schw.ab-kriegen, schw.ab-krönen, schw.ab-krotzenab-krümeln, schw.ab-kruppen, schw.ab-krusten, schw.ab-kühlen, schw.Ab-kunft, f.ab-küssen, schw.ab-lacken, schw.Ablade-bütte, f. m.Ablade-zuber, f. m.ab-laden, st.ab-lagern, schw.ab-laichen, schw.ab-lang, Adj.ab-längen, schw.Ab-laß, m.ab-lassen, st., seltener schw.Ablaß-graben, m.ab-lauern, schw.Ab-lauf, m.Ablauf-brett, n.ab-laufen, st.Ab-läufer, m.Ablauf-graben, m.ab-laugen, schw.ab-lausen, schw.ab-laustern, schw.ab-leben, schw.ab-lecken, schw.ab-ledern, schw.ab-ledig, Adj.ab-leeren, schw.ab-legen, schw.Ab-leger, m.Ab-legung, f.ab-leichen, schw.ab-leiten, schw.ab-leitern, schw.ab-lenken, schw.ab-lesen, st.ab-leugeln, schw.ab-liefern, schw.ab-löckeln, schw.ab-locken, schw.ab-lockern, schw.ab-löckern, schw.ab-löschen, schw.ab-lösen, schw.ab-lötzeln, schw.ab-lotzen, schw.ab-luchsen, schw.ab-lümpeln, schw.ab-lumpen, schw.ab-luren, schw.ablusternab-lutschen, schw.ab-machen, schw. u. st.Ab-machen, n.Ab-machens, n.Abmachen-patschchens, n.ab-magern, schw.ab-mähen, schw.ab-makaiemen, schw.ab-malen, schw.ab-märkeln, schw.ab-mausen, schw.ab-meißeln, schw.ab-meizeln, schw.ab-meizern, schw.ab-melden, schw.ab-melken, st.ab-melkig, Adj. | ab-knaubeln, -knäubeln, -knubbelnschw.: 1. 'durch Knaubeln (Daranstoßen) abbrechen', bes. von Knospen, abknauwele [Ingb], -knaww(e)le [ KB-Bennhs PS-Vinn], -knubb(e)le [RO-Stahlbg Pirmas VPf (Wilde 286)]; vgl. PfWB abkribbeln. — 2. Klicker a. 'abgewinnen', eig. 'knaubelnd abschießen', abknauwele [ ZW-Gr'bundb], -kneiwle [ NW-Ruppbg]. Syn. s. PfWB abgewinnen 1. — Zum Grundw. knaubeln vgl. auch RhWB Rhein. IV 877 knauben u. 1017 ff. knubbeln.
ab-knausern schw.: 'in knauseriger Art abziehen', umgsprachl. abknausere [allg.]; vgl. PfWB abknappsen, PfWB -knickern, PfWB -zwacken 2 a. RhWB Rhein. IV 898.
ab-knickern schw.: = PfWB abknausern, abknickere [ KU-Wahnwg Kaulb Kreimb]. Auch: sich etwas a. 'in knickeriger Weise am Mund absparen'. [Bd. 1, Sp. 47] Des harrer sich wirrer am Maul abgeknickert [verbr. WPf]. Syn. s. PfWB absparen. — Zu PfWB knickern vgl. Kluge-Mitzka17 knickerig.
ab-knippen schw.: 1. 'abzwicken, abkneifen'; Knoschbe abknippe [ KU-Altkch]; vgl. PfWB abknopfen. — 2. 'im Spiel, bes. im Klickerspiel abnehmen', scherzhaft [ KU-Altkch]. Syn. s. PfWB abgewinnen 1. — Zu PfWB knippen (trans.) 'kneifen'; vgl. RhWB Rhein. IV 950.
ab-knopfen schw.: 'Knospen abbrechen', abknoppe[ LA-Maik]; vgl. PfWB abknaubeln, 1. abknippen 1. — Zu Knopp (Knopf) 'Knospe'.
ab-knöpfen schw.: 1. gegenst. des Mantelfutter abkneppe (in der warmen Jahreszeit) [verbr.]. — 2. übertr. Dem hammer jetz zeh Mark abgekneppt, einem reichen Geizhals, dem man eine Spende entlockt hat [Kaislt, allg.]; vgl. PfWB ablausen. Auch 'auf listige Weise im Spiel, bes. im Klickerspiel, abgewinnen'. Syn. s. PfWB abgewinnen.
ab-knorzen schw.: sich a. 'sich abmühen', abknorze [ RO-Gundw]. Syn. s. PfWB abquälen. — Zu PfWB knorzen 'mühsam, aber ohne rechten Erfolg arbeiten' und weiter zu PfWB Knorzen 'verastetes Stück Holz' u. ä. — RhWB Rhein. IV 1004/05.
ab-knubbeln s. PfWB abknaubeln.
ab-knüpfen schw.: 'durch Binden abteilen'; die Worscht abknippe [ RO-Dielkch Lettw]; vgl. PfWB abbinden 1 a δ. — Kurhess. 34.
ab-knutschen schw.: 'in derber Weise liebkosen', abknuutsche [ KU-Kaulb Kreimb Kaislt NW-Mußb Gönnh], abknootsche [verbr. WPf NPf Gal-Dornf]. — RhWB Rhein. IV 1081.
ab-kochen schw.: 1. trans. wie schd.; A(a)jer abkoche [allg.]. — 2. absol., im Freien a., in der Sprache der Wanderer und Soldaten, umgspr. [verbr.]. — RhWB Rhein. IV 1100; Bad. I 10. | |