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aus-kochen bis aus-kugeln (Bd. 1, Sp. 453 bis 454) | |||
aus-kochen, schw. aus-kommen, st. Aus-kommens, n. Aus-kommen, n. aus-kosten, schw. aus-kotzen, schw. aus-kramen, schw. aus-kratzen, schw. aus-krätzen, schw. aus-krauten, schw. aus-kreischen, st. aus-kriechen, st. aus-kugeln, schw. aus-kundschaften, schw. Aus-kunft, f. aus-kurieren, schw. aus-lachen, schw. aus-laden, st. Aus-lage, f. Aus-länder, m. aus-ländig, Adj. aus-ländisch, Adj. aus-langen, schw. aus-läppern, schw. aus-lassen, st., schw. aus-lauben, schw. Aus-lauf, m. aus-läufeln, schw. aus-laufen, st. Aus-läufer, m. Auslauf-graben, m. aus-läuten, st. aus-laxieren, schw. aus-leben, schw. aus-lechern, schw. aus-lecken, schw. aus-leeren, schw. aus-legen, schw. aus-lehmen, schw. aus-lehnen, schw. aus-leiden, st. aus-leiern, schw. aus-leihen, st. aus-lernen, schw. Aus-lese, f. aus-lesen, st. aus-lichten, schw. aus-liefern, schw. aus-lochen, schw. aus-löffeln, schw. aus-löschen, schw. aus-losen, schw. aus-lüften, schw. Aus-lug, m. aus-luren, schw. aus-machen, st. u. schw. Aus-machen, n. Ausmach-messer, n. aus-mähen, schw. aus-malen, schw. Aus-mann, m. Aus-märker, m. aus-märkisch, Adj. aus-marschieren, schw. aus-mauern, schw. aus-meißeln, schw. aus-melken, st. aus-mergeln, schw. aus-merken, schw. aus-merzen, schw. aus-messen, st. aus-misten, schw. aus-mustern, schw. aus-nähen, schw. Aus-nahme, f. ausnahms-weise, Adv. aus-nasen, schw. aus-neckeln Ausnehm-messer, n. aus-nehmen, st. aus-nickeln, schw. aus-nützen, schw. aus-packen, schw. aus-pappeln, schw. aus-patschen, schw. aus-pechen aus-peitschen, schw. aus-pfeifen, st. aus-pflanzen, schw. aus-pflückeln, schw. aus-pflücken, schw. aus-pflügen, schw. aus-pichen, schw. aus-pichsen, schw. aus-pickeln, schw. aus-picken, schw. aus-pitschen, schw. aus-plappern, schw. aus-platschen, schw. aus-plaudern, schw. | 1. gegenst. Knoche auskoche, für Suppe; Butter, Schmalz a. [allg.]; ausgekochter Butter [verbr. WPf]; vgl. PfWB auslassen 1. Wann die Latwerch net gut ausgekocht is, kommt se wirrer die Stee 'Stiege' (vom Dachboden, wo sie im Topf aufbewahrt wird) erunner [ KU-Schmittw/O]. — 2. übertr. eppes a. 'aushecken, Schlimmes planen'. — RhWB Rhein. IV 1100; Bad. I 95. 1. 'herauskommen'. 's is mer ääner (ein Darmwind) auskumm 'entfahren' [Kaislt, verbr.]. a. 1535: da ist eyn steyne gestanden, ist vß kumen [PfWeist. I 128 (IB-Blickw)]. — 2. mit etwas a., z. B. mit Geld, Lebensmitteln [allg.]. Mit viel halt mer haus, mit wennich kummt mer aus [ GH-Schwegh]. Spruch des wahren Jakob auf der Kerwe: Ehr Leit kaaft's eich, sunscht kann's kumme, daß eier Nohkumme mit ehrem Einkumme nimmi auskumme [ LU-Friesh]. — 3. mit einem a. 'mit einem sich vertragen'. Mit dem isch net auszekumme [ BZ-Dernb, allg.]. — RhWB Rhein. IV 1164; LothWB Lothr. 523; Bad. I 95. [Bd. 1, Sp. 454] 1. wie schd.; ein Vergnügen a., auskoschde [verbr.]. — 2. RA.: Der muß a. 'viel durchmachen, aushalten' [ RO-Obd PS-Schmalbg]. 1. 'erbrechen', derb; sich auskotze [verbr.]. RA.: aussiehe wie e ausgekotzter Äppelbrei, von einem Bleichen[ Gal-Sap]. — 2. Er kotzt sich aus 'schimpft in gemeiner Weise' [ LU-Opp BZ-Dernb]. Syn. s. PfWB schelten. — RhWB Rhein. IV 1293; Saarbr. 12. 1. gegenst. Waren, eine Kiste a. 'auspacken, ausräumen', auskrame [allg.]. De Hausierer kramt aus. — 2. übertr. 'alles erzählen, sagen, was man auf dem Herzen hat'. Ich hab emol ausgekramt [VPf, verbr.]. — RhWB Rhein. IV 1355; ElsWB Els. I 517; Bad. I 95. 1. 'kratzend reinigen'; die Schissel, die Pann, die Muul 'Backmulde', de Owe auskratze [fast allg.], auskrätze [verbr. westl. WPf]. RA.: Einem de Hinnere a. 'gute Worte geben' [ HB-Breitft]. — 2. 'durch Kratzen entfernen', z. B. das Angebrannte im Topf [allg.]. Er hot mer nächscht die Aa ausgekratzt [RO-Alsbr, verbr.]. RA.: Des kannschde in de Schornschde 'Schornstein' schreiwe, daß 's d' Hihner nit auskratzen, z. B. von einer Geldschuld, die niemals beglichen wird [BZ-Annw, verbr.]. SprW.: E Rab kratzt der anner net die Aa aus [ Gal-Dornf Reichb Obersd Buch-Illisch]. Schulde kammer bezahle, awwer Schuld kratzt ken Hinkel aus [ BZ-Dierb]. — RhWB Rhein. IV 1403; Bad. I 95. 1. 'in schlechten Ruf bringen'. Die hot auch 'euch' schien 'schön' ausgekresch [KU-Kaulb, verbr. Klein Prov. 28]. Un dede mich verleicht noch ausgreische [Reichard Penns 432]. — 2. sich a. 'nach dem Schreien wieder ruhig werden' [allg.]. — RhWB Rhein. IV 1457; Saarbr. 125; LothWB Lothr. 523; Nass. 55.
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