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Pfälzisches Wörterbuch 
 
Aufspann-reitel bis auf-springen (Bd. 1, Sp. 400 bis 401)
 
Aufspann-reitel, m.
auf-sparen, schw.
auf-speichern, schw.
auf-sperren, schw.
auf-spielen, schw.
auf-spießen, schw.
auf-sprengen, schw.
auf-sprenkeln, schw.
auf-sprießen, schw.
Aufsprieß-reitel, m.
auf-springen, st.
Aufspül-schüssel, f.
auf-spüren, schw.
auf-spuren, schw.
auf-stabeln, schw.
auf-stacheln, schw.
auf-stampfen, schw.
Auf-stand, m.
auf-stäubeln, schw.
auf-stechen, st.
auf-stecken, schw.
Auf-stecker, m.
Aufstecker-diele, f.
auf-stehen, st.
auf-steigen, st.
auf-steipern, schw.
Aufstell-bord, n.
auf-stellen, schw.
Auf-steller, m.
auf-sticheln, schw.
auf-stiefeln, schw.
auf-stiften, schw.
auf-stöbern, schw.
auf-stübern, schw.
auf-stoßen, st.
Auf-stößer, m.
auf-strampeln, schw.
auf-straufen, schw.
auf-streichen, st.
auf-streifen
Auf-strich, m.
auf-stübern
auf-stülpen, schw.
auf-stumpfen, schw.
auf-stumpfern, schw.
auf-stüpfeln, schw.
auf-stupfen, schw.
auf-stüpfen, schw.
auf-stürzen, schw.
auf-stützen, schw.
auf-suckeln, schw.
auf-takeln, schw.
auf-tapfen, schw.
auf-tappsen, schw.
auf-tauchen, schw.
auf-tauen, schw.
auf-teilen, schw.
auf-termen, schw.
auf-tischen, schw.
Auf-trag, m.
Auftrag-brett, n.
auf-tragen, st.
Auf-träger, m.
Auftrags-bürste, f.
auf-trampeln, schw.
auf-trappen, schw.
auf-treiben, st.
auf-trennen, schw.
auf-treten, st.
Auf-tritt, m.
auf-trossen
auf-trossen, schw.
auf-trückeln, schw.
auf-trumpfen, schw.
auf-tucken, schw.
auf-tun, st.
auf-türmen, schw.
Auft-weide
Auf-und-zu, f.
auf-wachen, schw.
Auf-wachs, m.
auf-wachsen, st.
Auf-wand, m.
auf-wärmen, schw.
auf-warten, schw.
Auf-wärter, m.
Auf-wartung, f.
Aufwasch-eimer, m.
auf-wäschen, st.
Aufwäsch-fetzen, m.
Aufwäsch-lappen, m.
Aufwäsch-lumpen, m.
Aufwäsch-sack, m.
Aufwäsch-schüssel, f.
Aufwäsch-tuch, n.
auf-wecken
auf-weichen, schw.
auf-wenden, schw.
auf-werfen, st.
auf-wetzen, schw.
   Aufspann-reitel m.: 'Reitel zum Spannen des Wagens', Ufspannräädel [ LA-Böching], Ofspannräädel [ LA-Böbing Altd]. Syn. s. PfWB Reitel.
 
 
auf-sparen schw.: wie schd.; sich eppes ufspare [allg.]. RhWB Rhein. VIII 262; Bad. I 86.
 
 
auf-speichern schw.: 'aufhäufen, hamstern'; ufspeichere [verbr.]. RhWB Rhein. VIII 297.
 
  
auf-sperren schw.:
1. 'weit öffnen', bes. vom Mund [allg.]. Er sperrt's Maul uf bis hinner die Ohre [verbr.]; vgl. 2. Volksgl.: Wann en Krankes

[Bd. 1, Sp. 401]
es Maul im Bett ufschpärrt, is es en schlechti Sein (engl. sign) [Fogel Beliefs Penns 524]. Sperr's Meilche (des Schnäwele) uf! Aufforderung an ein Kind, das gefüttert wird [ PS-Burgalb SP-Harths]. Do steht er un sperrt 's Maul uf, von einem Untätigen [allg.]. Er sperrt Maul un Nas uf 'schaut und horcht gespannt vor Staunen und Verwunderung' [allg.]. Verrissene Schuh sperren die Meiler uf [ HB-Kirrbg]. —
2. 's Maul ufsperre 'gähnen' [verbr., bes. WPf, NPf]. — RhWB Rhein. VIII 320; LothWB Lothr. 517; ElsWB Els. II 546; Bad. I 86.
 
 
auf-spielen schw.:
1. zum Tanz a., wie schd., ufspiele [verbr.]. —
2. sich a. 'sich brüsten', nach dem Schd. [verbr.]. Syn. s. PfWB prahlen. — RhWB Rhein. VIII 340.
 
  
auf-spießen schw.: 'mit der Gabel aufspießen'; 's Hai, 's Gras ufspieße [ KU-Bedb Kaulb]; vgl. PfWB aufgabeln.
 
 
auf-sprengen schw.: wie schd.; de Kasseschrank ufsprenge [verbr.]. RhWB Rhein. VIII 410 aufsprängen.
 
  
auf-sprenkeln schw.: den Wagen a. 'mit Sprenkel (Stange) und Kette spannen', ufsprenkele [ NW-Kallstdt Weish/B Seeb]. Syn. s. PfWB reiteln.
 
  
auf-sprießen schw.: den Wagen a. 'mit Sprieße (Stange) und Kette spannen', ufsprieße [ LA-Wollmh]. Syn. s. PfWB reiteln.
 
  
Aufsprieß-reitel m.: 'Reitel (Stange) zum Aufsprießen (Spannen) des Wagens', Ufsprießrääl [ BZ-Gräfhs]. Syn. s. PfWB Reitel.
 
 
auf-springen st.:
1. 'in die Höhe springen, sich plötzlich erheben'. De Haas springt uf [allg.]. —
2. 'springend aufkommen'; mim linkse Fuß ufspringe [allg.]. Er esch bees (schepp) ufgschprung(e) un hot's Bään (Baan) gebroch(e) [allg.]. —
3. 'sich plötzlich öffnen', von Tür und Fenster [verbr.]. —
4.
a. 'Risse bekommen'; vom trockenen Boden, von der Haut, den Lippen [allg.]. Volksgl.: Wanns Brot iberm Backe in der Mitt ufschbringt, bedeits en Leicht 'Begräbnis' [Fogel Beliefs Penns Nr. 515]. —
b. 'aufbersten', von Beeren, von der Wurst usw. [verbr., vorn. VPf]; dafür in der WPf vorn. platzen. Der isch so dick, daß er ball ufspringt [GH-Schwegh, verbr.]. — RhWB Rhein. VIII 433; ElsWB Els. II 559; Bad. I 86.