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Pfälzisches Wörterbuch 
 
auf-schnellen bis auf-schürfen (Bd. 1, Sp. 398)
 
auf-schnellen, schw.
auf-schnerren, schw.
auf-schniegeln, schw.
Auf-schnitt, m.
auf-schöpfen, schw.
auf-schrappen, schw.
auf-schreiben, st.
auf-schroten, schw.
auf-schuben
auf-schüppen, schw.
auf-schürfen, schw.
auf-schürzeln, schw.
auf-schürzen, schw.
auf-schütteln, schw.
auf-schütten, st.,  schw.
auf-schwänzen, schw.
auf-schwatteln, schw.
auf-schwellen, st.
auf-schwemmen
auf-schwingen, st.
Auf-sehen, n.
Auf-sehens, n.
Auf-seher, m.
Auf-sehner
Auf-sihner
auf-sein
auf-seihen, schw.
auf-setzen, schw.
Auf-setzer, m.
Auf-sicht, f.
auf-sieben, schw.
auf-sitzen, st.
auf-spannen, schw.
Aufspann-reitel, m.
auf-sparen, schw.
auf-speichern, schw.
auf-sperren, schw.
auf-spielen, schw.
auf-spießen, schw.
auf-sprengen, schw.
auf-sprenkeln, schw.
auf-sprießen, schw.
Aufsprieß-reitel, m.
auf-springen, st.
Aufspül-schüssel, f.
auf-spüren, schw.
auf-spuren, schw.
auf-stabeln, schw.
auf-stacheln, schw.
auf-stampfen, schw.
Auf-stand, m.
auf-stäubeln, schw.
auf-stechen, st.
auf-stecken, schw.
Auf-stecker, m.
Aufstecker-diele, f.
auf-stehen, st.
auf-steigen, st.
auf-steipern, schw.
Aufstell-bord, n.
auf-stellen, schw.
Auf-steller, m.
auf-sticheln, schw.
auf-stiefeln, schw.
auf-stiften, schw.
auf-stöbern, schw.
auf-stübern, schw.
auf-stoßen, st.
Auf-stößer, m.
auf-strampeln, schw.
auf-straufen, schw.
auf-streichen, st.
auf-streifen
Auf-strich, m.
auf-stübern
auf-stülpen, schw.
auf-stumpfen, schw.
auf-stumpfern, schw.
auf-stüpfeln, schw.
auf-stupfen, schw.
auf-stüpfen, schw.
auf-stürzen, schw.
auf-stützen, schw.
auf-suckeln, schw.
auf-takeln, schw.
auf-tapfen, schw.
auf-tappsen, schw.
auf-tauchen, schw.
auf-tauen, schw.
auf-teilen, schw.
auf-termen, schw.
auf-tischen, schw.
Auf-trag, m.
Auftrag-brett, n.
auf-tragen, st.
Auf-träger, m.
Auftrags-bürste, f.
auf-trampeln, schw.
auf-trappen, schw.
auf-treiben, st.
   auf-schnellen schw.: 'mit einem Ruck in die Höhe fahren', ufschnelle [ LU-Böhl BZ-Dernb]. ElsWB Els. II 500; Bad. I 86.
 
  
auf-schnerren schw.: 'schnell aufspringen', ufschnerre [ KL-Stelzbg BZ-Dernb]; vgl. PfWB aufschnellen.
 
  
auf-schniegeln schw.: 'auffallend kleiden'. Der hot sich ufgeschniggelt (un ufgeschnaggelt) [ FR-Carlsbg LU-Opp LA-Wey]. — Syn. s. PfWB aufputzen.
 
 
Auf-schnitt m.:
1. 'Mischung verschiedener Fleisch- und Wurstwaren, seltener Käse, in Scheiben geschnitten', Ufschnitt [allg.]. —
2. Ufschnitt (Ofschnitt) Brot 'Stück Brot, das man beim Aufschneiden des Laibes oben wegschneidet' [verbr.]; dafür meist Knerzche, Knerzel, Krischtche.RhWB Rhein. VII 1632; ElsWB Els. II 510; Bad. I 86.
 
  
auf-schöpfen schw.: 'mit einem Gefäß aufnehmen'; Wasser ufscheppe [ RO-Als KB-Bischh]; de Käs aus de Sauermillich mim Käskar 'Seiher' u. [ GH-Zeisk]. RA.: met em Ärscht (= Nürst 'Wurfschaufel') u. 'Unnötiges kaufen' [ PS-Geisbg]; vgl. PfWB aufschüppen. RhWB Rhein. VII 1047; Schwäb. I 417.
 
  
auf-schrappen schw.: sich a. 'sich aufkratzen, sich wund kratzen', sich ufschrappe [ FR-Albsh]. — Zu PfWB schrappen 'kratzen'; vgl. Kluge-Mitzka17 678/79.
 
  
auf-schreiben st.:
1. etwas a. 'notieren, vermerken', ufschreiwe [allg.]. De Dokter hat mer eppes ufgeschribb (-gschriwwe) 'verschrieben' [allg.], dafür häufiger PfWB verschreiben. Im Laden, im Wirtshaus ufschreiwe losse 'ins Schuldbuch eintragen lassen' [allg.]; vgl. PfWB ankreiden. RA.: Dem hun ich's ufgeschrebb 'angekreidet', die Beleidigung, die nicht vergessen werden soll [ KU-Schmittw/O]. —
2. einen a.
a. gegenst. 'zur Bestrafung ins Meldebuch eintragen'. De Schitz hot (hat) 'n ufgeschribb [WPf, allg.]. —
b. übertr. 'einen nicht ausstehen können'; den han ich ufgschribb [Kaislt]. RhWB Rhein. VII 1797; LothWB Lothr. 517; ElsWB Els. II 515; Bad. I 86.
 
  
auf-schroten schw.: '(die Fässer) auf den Schrotleitern auf den Faßwagen hinaufrollen', ufschrore [ NW-Kallstdt]. RhWB Rhein. VII 1756 schraden.
 
 
auf-schuben s. PfWB aufschieben.
 
  
auf-schüppen schw.: 'mit der Schüppe aufschaufeln'; de Dreck ufscheppe [allg.]. Mit dem seim Bart kennt mer Dreck u. [ LU-Alsh]. RhWB Rhein. VII 1906.
 
 
auf-schürfen schw.: wie schd. Beim Falle kann mer sich ufscherfe [ZW-Battw RO-Dielkch NW-Frankeck Land GH-Nd'lustdt]. ElsWB Els. II 433.