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auf-fangen bis auf-führen (Bd. 1, Sp. 370 bis 371) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
auf-fangen, st. auf-fassen, schw. auf-federn, schw. auf-fischen, schw. auf-fitscheln, schw. auf-flackern, schw. auf-fliegen, st. auf-fressen, st. auf-frieren, st. auf-frischieren, schw. auf-führen, schw. auf-füllen, schw. Auffüll-wein, m. auf-fussern, schw. auf-füssern, schw. auf-futschen, schw. Auf-gabe, f. auf-gabeln, schw. auf-gälstern, schw. Auf-gang, m. auf-geben, st. Auf-geberleins, n. Auf-gebot, n. auf-gedunsen, Adj. auf-gefrieren auf-gehen, st. auf-geigen, schw. auf-geilen, schw. Auf-geld, n. Auf-gelesenes, n. auf-gelstern auf-geprangt, Adj. auf-gerudeln aufgeschirren auf-geschlagen, schw. auf-geschwemmt, Adj. auf-getroßt, Adj. auf-getrunsen, Adj. auf-geweckt, Adj. auf-gewinden, schw. auf-gicksen, schw. auf-gipfeln, schw. auf-glecken, schw. auf-glünzeln, schw. auf-graben, schw. u. st. auf-graddeln, schw. auf-greifen, st. auf-grubben, schw. auf-grubbern, schw. auf-gurgsen, schw. auf-haben, schw. auf-häckeln, schw. auf-hacken, schw. auf-halsen, schw. Auf-halt, f. Aufhalt-blech, n. auf-halten, st. Auf-halter, m. Aufhalt-kette, f. Aufhalt-riemen, m. auf-hängen Auf-hänger Auf-hängerleins auf-haspeln, schw. auf-hauen, st. auf-heben, st. Auf-heben, n. Auf-hebens, n. auf-heitern, schw. auf-helfen, st. auf-hellen, schw. Auf-henkel, m. auf-henken, st., schw. auf-hängen, st., schw. Auf-henker, m. Auf-henkerleins, n. auf-hetzen, schw. auf-hin auf-hocken, schw. auf-holen, schw. auf-hören, schw. auf-hucken auf-hudeln, schw. auf-hüpfig, Adj. auf-huppsen, schw. aufig, Adj. auf-jagen, schw. auf-jitschen, schw. auf-jochen, schw. auf-käsen, schw. auf-kaufen, schw. auf-kehren, schw. auf-kehren, schw. auf-kippen, schw. auf-klaffen, schw. auf-klappen, schw. auf-klaren, schw. auf-klären, schw. auf-kleben, schw. auf-klemmen, schw. | 1. gegenst. a. de Balle uffange 'den (geworfenen) Ball mit der Hand (den Händen) zu fassen bekommen' [allg.]. — b. 's Blut u. 'mit einem Gefäß das aus der Stichwunde des geschlachteten Schweines hervorschießende Blut aufnehmen' [verbr.]. — c. die Hochzet u. 'den aus der Kirche zurückkehrenden Hochzeitszug aufhalten und bewirten (1930)' (wofür ein Trinkgeld in Empfang genommen wird) [ HB-M'bexb, S. 368]; 's Geburtstagskind u. 'es beschenken und beglückwünschen' [ KU-Bedb GH-Schwegh]. — 2. übertr. Das hot der widder mol ufgfang! 'Worte aufgeschnappt, die nicht für ihn bestimmt sind' [allg.]. Vgl. auch: aufhalten, aufschnappen. — RhWB Rhein. II 287/88; Bad. I 80. 1. Frucht uffasse 'in Säcke füllen' [allg.]. — 2. die Masch u. 'die entglittene Strickmasche wieder aufnehmen' [ KL-Baalbn NW-Frankeck FR-Albsh]; auch PfWB aufheben. — 3. übertr. a. 'begreifen'. Der faßt leicht uf [allg.]. — b. 'deuten'. Das hoscht du falsch (richdich) ufgfaßt [allg.]. RhWB Rhein. II 319; ElsWB Els. I 148; Bad. I 81. [Bd. 1, Sp. 371] 1. jemand od. etwas a. 'aus dem Wasser fischen', uffische [allg.]. — 2. de Weiher u. 'leerfischen' (vor der Neuverpachtung) [ LU-Opp]. — ElsWB Els. I 153. 1. a. gegenst. 'in die Höhe fliegen', von Vögeln. Beim Mähe is e Kett Rebbhinkl ufgflo(che) [allg.]. — b. übertr. 'offenbar werden'. Die Sach, de Schwinnel is ufgfloche [Lu'haf, allg.]. — 2. 'durch Stoß sich schnell öffnen'. Die Deer is u. [allg.]. — RhWB Rhein. II 614; Bad. I 81. 1. wie schd. a. gegenst. von Tieren, derb auch vom Menschen, uffresse [allg.]. — b. übertr. Ich kennt dich grad uffresse (vor Liebe), Mutter zu ihrem Kind [allg.]. Der freßt mich noch uf, von einem Sorgenkind [verbr. Gal Buch]. Die Zinse (von den Schulden) fressen denne noch uf 'machen ihn bankerott' [allg.]. — 2. ufgfressene Lippe 'von rauher Luft gesprungene Lippen' [ LU-Alsh]. — RhWB Rhein. II 787/88; ElsWB Els. I 184; Bad. I 81. 1. e Mauer uffehre (-fiehre), nach dem Schd. [allg.]. a. 1588: Item Meister Hansen dem Steinmetzen zu Cusel für ein Schornstein vffzuführen ... [ProtKArch. Abt. 83 Nr. 578 (Kus)]. a. 1634: den baufälligen gäbel (Giebel) am gasthauß ... von neuem mit steinen uffgeführt [WerschwSchR Bl. 94r]. Auch: e Wiß u. 'eine zu tief liegende und daher nasse Wiese höher legen, indem man eine Erdschicht darüber breitet [ KU-Kaulb PS-Erfw]. — 2. a. e Theaterstick u., nach dem Schd. [allg.]; dafür auch e Stick spiele. — b. Die fehre Schauspeel uf 'Die streiten miteinander' [ KU-Schmittw/O]; Rollo u. 'Zank u. Streit verursachen' [ebd.]; Larm u. 'lärmen' [ FR-Studh]; e Saustall u., dass. [verbr.]. — 3. 'aufzählen', Amtsspr. — 4. e Mädel u. 'zum Ball ausführen' [ BZ-Billh]. — 5. von der Wachtruppe, milit.: a. 1617: Es sollen 46 Rotten zu 6 Mann, ... »Morgents wie auch abents mit gewöhnlichem Soldatenspiel uff und abgeführt werden« [Küchler 103/04 (Kaislt)]. — 6. sich a. a. verzweifelt tun'. Se hot sich ufgefehrt, as wann se drufschnärre wellt 'sterben wollte' [KU-Kaulb, verbr.]. — b. 'sich benehmen'. Er hot sich gut (anstännich, schlecht, bees, schimberlich, wie en Wilder) u.; auch ohne adv. Bestimmung: Der hot [Bd. 1, Sp. 372] sich awwer mol u.! 'ungebührlich benommen' [allg.], im bes. 'hat einen Wind gelassen' [verbr.]. — RhWB Rhein. II 879; Bad. I 81.
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