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Atem bis Atlas-wams (Bd. 1, Sp. 353 bis 354) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Atem, m. Atem-not, f. Ater Athlet, m. Athleten-brust, f. Atlas, m. Atlas-haube, f. Atlas-kleid, n. Atlas-koller, n. Atlas-seide, f. Atlas-wams, n. atmen, schw. ätsch Ätsch, n. Ätsche, f. Attacke, f. attackieren, schw. Attchen, n. Atte, m. Ätte, m. Atteldidi, m. Atter, m. Attest, n. Attestat, n. attestieren, schw. Attich, m. Attich-brot, n. Attich-schleckel, n. attrapieren, schw. Atū, m. Atz, m. atze atzi Ätze, f. Atzel, f. Atzel Ätzel, n. Atzel-auge, n. Atzeler, m. atzelig, Adj. Atzel-krapp, f. atzeln, schw. Atzel-nest, n. Atzel-neuntöter, m. Atzel-schwanz, m. Atzelschwanz-spiel, n. Atzels-neunmörder, m. Atzel-specht, m. Atzels-zehe, f. Atzen, Pl. atzen, schw. ätzen, schw. ätzern, schw. Ätz-feld, n. Ätz-futter, n. Ätz-garten, m. Atz-geld, n. atzi Ätz-loch, n. Atzung, f. Atz-weide, f. Ätz-weide, f. au, Interj. Au, f. Auberge auch, Konj. auch Aucht, f. Aucht-weide, f. Auder Audienz, f. Auen-land, n. Auen-stück, n. Auer-bacher, m. Auer-hahn, m. Auerhahn-balz, f. Auer-macher Auer-ochs, m. auf Au-fahrt, f. auf-amseln, schw. auf-backeln, schw. auf-bähen, schw. auf-bänken, schw. auf-bappeln, schw. auf-bären, schw. auf-baren, schw. auf-barsten, schw. auf-bauen, schw. auf-bäumen, schw. auf-begehren, schw. Auf-begehrens, n. auf-beißen, st. auf-bezahlen, schw. auf-biegen, st. auf-binden, st. Aufbind-kette, f. Aufbind-reitel, m. Aufbind-stroh, n. auf-blähen, schw. | 1. 'die von der Lunge eingezogene und ausgestoßene Luft'. De Ochdem (Orem usw., s. F.) geht, vom normalen, gewöhnlichen Atmen, O. hole, O. scheppe 'tiefer einatmen' [allg.]; vgl. Schnauf, PfWB Adam (scherzhaft); voller Ochdem, vom lebhaften Atem nach einer Anstrengung [BZ-Hermbghf, verbr. bes. VPf]; in ääm Odem 'ohne Ruhepause' weider mache [ LA-Gommh, <]; außer Orem kumme, wie schd. [BZ-Dierb, verbr.]; hinnich de O. kumme '(vor Anstrengung) nicht mehr atmen können' [verbr., Schandein Sprachsch. 22]; kee Odem krie 'nicht atmen können' [ZW-Battw, verbr.]. Er hot's merrem Ochdem se due 'ist schweratmig' [ KU-Schmittw/O], hot 'n korze Odem, dass. [südl. VPf]. De O. geht 'm aus, von einem Sterbenden [verbr.], vom wirtschaftlichen Bankrottwerden [Hebel 24]. Volksgl.: Wammer der Ochtem halt (anhält), wann em die Hummle nogehne, steche sie em net [Fogel Beliefs Penns 1101]. Wammer Seitsteche hot, hebt mern Steen uf, spaut hin, wu der gelege hot, legt der Steen no widder hin un sagt: Nemm mein Steches eweg. Mer duts dreimol un halt jedermol der Ochtem [Fogel Beliefs Penns 1449]. BrSpr.: Hast du die Mundfeil oder die Brein, so blas ich dir meinen Ochdem ein. Salbei in Ehren, du sollst wehren für Mundfeil und Brein und was sonst noch mag sein [ KL-Fischb]. — 2. 'sichtbarer Hauch in kalter Luft' [ PS-Erfw KB-Bischh LA-Ilbh]. — F.: ōxdəm [WPf NPf westl. VPf vorw. Don Gal Buch Penns], ōxdsəm [ PS-Münchw], āxdəm [ HB-Walshs RO-Gehrw], auxdəm [ GH-Hayna], nōxdəm [ IB-Habkch Reinh Gersh HB-Nd'gailb Don-Segenthau], nāxdəm [ HB-Medh], ōrəm [verbr. östl. VPf], ōdəm [verbr. östl. VPf Don verbr. Penns], ōləm [ KU-Bedb LU-Altr BZ-Steinf GH-Jockgr], ādəm [ ZW-Battw KB-Biedh Stett FR-Ebertsh SP-Mechth LA-Bornh GH-Neubg selten Don Gal Buch]; ādəm gewinnt an Boden. Die -xd-Formen beruhen auf »falscher Verhochdeutschung«, vgl. Christmann ZfMf. XI (1935), S. 235. — RhWB Rhein. I 289/90; LothWB Lothr. 390; ElsWB Els. I 81; Bad. I 75/76. 1. 'Tuchart', Atlaß (adlÄs) [verbr.]. — 2. 'Werk mit geographischen Karten' [allg.]. — RhWB Rhein. I 291; Bad. I 76.
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