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Ant-bord bis Anti-christ (Bd. 1, Sp. 289 bis 290) | |||
Ant-bord, n., m. ant-borden, schw. An-teel An-teil, n. Anteil-nahme, f. an-telefonieren, schw. Anterich, m. an-termen, schw. anternen Ant-haupt, n. Ant-häupt, n. Anti-christ, m. an-tigern, schw. an-tippeln, schw. an-tippen Anti-semit, m. Antoinette, f. Anton, m. an-totten, schw. An-trag, m. Antrag-brett, n. an-tragen, st. an-trapieren, schw. an-treffen, st. an-treiben, st. an-trensen, schw. an-treten, st. an-trinken, st. An-tritt, m. an-trotteln, schw. an-trudeln, schw. An-trunk, m. Antuka an-tun, st. Antunich an-tupfen, schw. an-tüpfen, schw. an-tupfsen, schw. an-turmeln, schw. Ant-vogel, m. Ant-wort, f. ant-worten, schw. Ant-worter, m. an- und auf-bringen, st., schw. st. an- und auf-treiben, st., schw. st. Anung, f. Anungs-stein, m. An-verwandter, m. An-waage, f. Anwaag-stange, f. An-wachs, m. an-wachsen, st. an-wackeln, schw. An-walt, m. Anwalts-tinte, f. an-walzen, schw. An-wande, f. an-wandeln, schw. An-wandlung, f. an-wanzen, schw. an-wärmen, schw. an-waschen, st. an-watscheln, schw. an-watzen, schw. an-wazen, schw. an-wedeln an-wegen, schw. an-weisen, st. An-weisung, f. An-welle, f. An-wende, f. An-wendeisen, n. an-wenden, schw. An-wender, m. Anwender-acker, m. an-wendern, schw. Anwender-nagel, m. an-werden, st. an-werfen, st. Anwerf-kaute, f. An-wesen, n. an-wetzen, schw. an-wicheln, schw. an-wünschen, schw. An-wurf, m. an-zackern, schw. Anzahl, f. an-zahlen, schw. an-zählen, schw. An-zahlung, f. an-zahmen, schw. an-zähmen, schw. an-zapfen, schw. an-zeicheln, schw. an-zeichen An-zeichen, n. An-zeige, f. an-zeigen, schw. anzen, schw. änzen, schw. | 1. 'auf dem Antbord wenden', ambere (ambərə) [ ZW-L'wied]; 'widerrechtlich auf dem Acker des Angrenzers wenden' [ KL-Bann Mittbr]. 1. 'der jemand zukommende Teil'; mei Aandääl (am Heis'che) [MPf, allg.]; häufiger PfWB Teil. RA.: Do hoscht de dei Andeel (Aandaal) Roßhoor vume alde Kanapee, wenn etwas geteilt wird [ RO-O'mosch KB-Bischh]. Du werrscht schunn noch uf dei Adäl kumme [Holler 17]. a. 1553: weizen zu meines gnädigst. herrn antheil [ABlieskst 64]. — 2. 'Anteilnahme, Mitgefühl', bes. in der Beileidsformel: Mer nemmen Aandääl an eirem Lääd [verbr. vorn. VPf]; vgl. PfWB Anteilnahme. — Zs.: PfWB Löwenanteil. — RhWB Rhein. VIII 1125; Bad. I 63. [Bd. 1, Sp. 290] 1. 'androhen'. Ich han's 'm angetermt [verbr.], aanterne [Zweibr u. Umg.]. — 2. 'etwas Unangenehmes voraussagen' [ KL-Morlt NW-Hamb Lambr]. — Zu lat. terminare. 1. = PfWB Angewanne 1 (Pflugwende), eigentl. 'Kopfende des Ackers', Anthaabt (ḁndhbd) [ FR-Bockh Albsh], Anthaab (ḁndhb) [ FR-Kindh Grünstdt O'sülz Heßh GH-Wörth], Onthaabt (ǫndhbd) [RO-Sippf], Onthaab (ǫndhb) [ RO-Dörrmosch LU-Assh], Anthääb (ḁndhb) [ GH-Max'au], Anthät u. Antät [südl. von Pirmas], Anteel [ PS-Glashtt]. — 2. 'Grasrain an der Schmalseite des Ackers', Anthäät (ḁndhd) [GH-Erlb (1925)]. In älteren Belegen der Grasrain an der Grenze der Ortsflur und FlN. a. 1490: ... zucht durch die obert antheid vff die bach [SLgb. KB-Rams Bl. 133]. Zu antvgl. PfWB Antbord; PfWB Haupt als Bezeichnung des Endes eines Dinges auch in PfWB Flegelshaupt '(oberer kurzer) Schlagteil des Dreschflegels'; vgl. Schwäb. I 274. Anteel ist volksetym. Umdeutung aus unverstandenem Antät < Anthäupt. LothWB Lothr. 11; Els. I 56; Bad. I 63. 1. 'gottloser Mensch', Schimpfwort. Das is de reinschte Andekrescht [ WD-Niedkch], Andikrischt [ PS-Erfw KB-Bischh NW-Frankeck]. Liewer en Andigrischt heire 'heiraten' wie dich [Reichard Penns 246]. — 2. 'Antichrist der Bibel'. Mer meent, de Andikrischt, der käm ball [ PS-Erfw]. — RhWB Rhein. I 201; LothWB Lothr. 11; ElsWB Els. I 56; Bad. I 63.
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