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an-stickeln bis an-sträffen (Bd. 1, Sp. 285 bis 286) | |||
an-stickeln, schw. an-stiefeln, schw. an-stieren, schw. an-stiften, schw. An-stifter, m. an-stimmen, schw. An-stoß, m. an-stoßen, st. An-stößer, m. an-stößig, Adj. an-sträffen, schw. an-strämmen, schw. an-strecken, schw. an-streichen, st. An-streicher, m. an-strengen, schw. An-strich, m. an-stricken, schw. an-stritzen, schw. an-strüpfen, schw. an-stückeln, schw. an-stücken, schw. an-stumpfen, schw. an-stüpfeln, schw. an-stupfen, schw. Ansturm, m. an-stürmen, schw. an-sturren, schw. an-stürzen, schw. an-stutzen, schw. An-tacke antackieren an-tanzen, schw. an-täpeln, schw. an-tapern, schw. an-tappisch, Adj. an-tappsen, schw. an-tapschen, schw. an-tapsen, schw. an-tasten, schw. an-tätscheln, schw. an-tatschen, schw. Ant-bord, n., m. ant-borden, schw. An-teel An-teil, n. Anteil-nahme, f. an-telefonieren, schw. Anterich, m. an-termen, schw. anternen Ant-haupt, n. Ant-häupt, n. Anti-christ, m. an-tigern, schw. an-tippeln, schw. an-tippen Anti-semit, m. Antoinette, f. Anton, m. an-totten, schw. An-trag, m. Antrag-brett, n. an-tragen, st. an-trapieren, schw. an-treffen, st. an-treiben, st. an-trensen, schw. an-treten, st. an-trinken, st. An-tritt, m. an-trotteln, schw. an-trudeln, schw. An-trunk, m. Antuka an-tun, st. Antunich an-tupfen, schw. an-tüpfen, schw. an-tupfsen, schw. an-turmeln, schw. Ant-vogel, m. Ant-wort, f. ant-worten, schw. Ant-worter, m. an- und auf-bringen, st., schw. st. an- und auf-treiben, st., schw. st. Anung, f. Anungs-stein, m. An-verwandter, m. An-waage, f. Anwaag-stange, f. An-wachs, m. an-wachsen, st. an-wackeln, schw. An-walt, m. Anwalts-tinte, f. an-walzen, schw. An-wande, f. an-wandeln, schw. | 1. in der Wend. oongestiwwelt (-gədiwəld) kumme 'in großen Schritten herankommen', scherzhaft [ KB-Bischh Gal-Dornf]. Bad. I 63. — 2. 'anstiften'. Er hot ne oongestiwwelt [ Gal-Josbg]; vgl. PfWB anstiften. RhWB Rhein. VIII 678. 1. Aanstoß (-dōs) nemme 'Bedenken hegen, Mißbilligung äußern', Aanstoß erreeche 'Ärgernis erregen', nach dem Schd. [verbr.]. Bad. I 63. — 2. a. 'Brotanschnitt', Aanstoß [ KU-Nanzw]; vgl. PfWB Anschnitt. — b. rend=>+" level="4" value="10285.46"> 'Grenze'. a. 1547 (Abschr. Ende 16. Jh.): von dannen biß auff Kirperger bann, das ist der Anstoß [Zweibr. OABannb. 1]. a. 1553: Dieses Dorf hat seinen bann und anstoß [ABliesk. 29 (IB-Lautzkch)]. — 3. = PfWB Anmal, Aanstoß [ FR-N'lein]. — RhWB Rhein. VIII 762. 1. 'durch Stoßen in Bewegung setzen'; de(n) Bermedickel 'Perpendikel' aanstoße (-dōsə) [allg.]. — 2. 'an etwas anstoßen'; sich aanstoße, sich de(n) Kopp aanstoße, auch: mit'm Kopp, mit'm Jurreknechelche 'empfindliche Stelle am Ellbogen' a. [verbr.], vgl. PfWB anbumpen; mit de Zung aanstoße 'lispeln', auch [Bd. 1, Sp. 286] absolut: Er stoßt aan [allg.]; mit dem Glas aanstoße, beim Zutrinken oder absol.: Woll'n mer mol aanstoße? [allg.]. RA.: Sie stoßt mit de Knie aan, von einer Vollbusigen [ LU-Friesh]. — 3. etwas a. 'vorbringen, in Erinnerung bringen' [ ZW-Battw]. — 4. jemand a. Stoß'n net oon! 'Laß ihn in Ruhe!' [ Gal-Dornf]. — 5. 'angrenzen'. Sei Acker stoßt an meine aan [verbr.]; vgl. PfWB Anstößer 1. — 6. 'durch schlechtes Benehmen Anstoß erregen, Widerspruch finden'. Der stoßt iwweral aan [verbr.]. Du werrscht mit deim Dickkopp schun aanstoße [ RO-Obd BZ-Dernb]; vgl. PfWB anrennen 2. — 7. Die Wisse stoße schun aan 'beginnen grün zu werden' [ ZW-L'wied]. — ElsWB Els. II 617; Bad. I 63. 1. 'Nachbaracker, der mit seiner Breitseite an den eigenen Acker stößt', auch der Besitzer dieses Ackers. a. Es stößt Breitseite auf Breitseite, Aansteßer (-dēsər) [ RO-Als PS-Schmalbg Erfw FR-Bissh LU-Opp], -stejßer [IB-Blieskst (PfId. 12) LA-Venn BZ-Eußth GH-Schaidt Freckf]. — b. Es stößt Breitseite auf Längsseite, Aansteßer [ KU-Altkch], Aan- [ KU-Trahw KL-Spesb Nd'mohr Mittbr], -stejßer (dęisÄr) [BZ-Eußth (s. o.), GH-Kuhdt Schaidt]. — 2. = PfWB Angewanne 1 (Pflugwende), Aanstejßer (ndęisÄr) [ BZ-Hofstätt]. — 3. 'Angrenzer'. a. 1291: des erfur ich mich an den anstozzern (der Brücke) vnd auch andern biderben luden [OttbgUrkb. 359]. a. 1435: so haben sie den schirm abgesagt, alß ihre vorgesagte nachbaren vndt anstösser daß auch gethan haben [PfWeist. I 388 (IB-Ensh)]. a. 1448: die von Dorkheim und alle andere dorfer und anstoszer friheiten und gaben [Grimm Weist. V 596 (Rechte der Abtei Limburg)]. a. 1517: an dem orth seindt die von Moschelln gegen den von Rodt anstößer [PfWeist. I 282 (RO-Duchr)]. a. 1547 (Abschr. Ende 16. Jh.): Die anstoßer seindt Mittelbach, Hangspach, vndt Wattweiler [Zweibr OABannb. 1]. — RhWB Rhein. VIII 767; Bad. I 63.
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