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an-schwindeln bis an-seitet (Bd. 1, Sp. 278 bis 279) | |||
an-schwindeln, schw. an-schwipsen, schw. an-sebeln, schw. an-sechtig an-segeln, schw. an-sehen, st. An-sehen(s), n. an-sehnlich, Adj. an-seichen, schw. an-sein an-seitet Anselm, m. an-sengen, schw. An-setze, f. an-setzen, schw. An-setzen, n. Ansicht, f. an-sichtig, Adj. Ansichts-karte, f. an-singen, st. an-sinnen, st. An-sinnen, n. An-spann, m. an-spannen, schw. an-spauchen, schw. an-spauen, schw. an-spauzen, schw. an-spellen, schw. an-spielen, schw. An-spieß, m. an-spinnen, st. ansporen An-sprache, f. an-sprachen an-sprechen, st. an-sprengen, schw. an-springen, st. An-spruch, m. anspruchs-los, Adj. anspruchs-voll, Adj. an-spuren, schw. an-sputzen an-stahlen, schw. An-stalt, f. Pl. An-gestalt, f. Pl. An-(ge)stalten, f. Pl. An-stand, m. an-ständig, Adj. u. Adv. Anstands-besuch, m. Anstands-brocken, m. Anstands-dame, f. Anstands-rest, m. Anstands-wauwau, m. an-starr, Adv. an-starren, schw. an-statt(s), Präp. an-stechen, st. Ansteck-brenke, f. an-stecken, schw. An-stecker, m. Ansteck-kran, m. an-stehen, st. an-steigen, st. an-steipern, schw. Anstell-bord, n. Anstell-diele, f. an-stellen, schw. An-steller, m. An-stellerin, f. an-stellig, Adj. Anstell-leiter, f. An-stellung, f. Anster An-stich, m. an-stickeln, schw. an-stiefeln, schw. an-stieren, schw. an-stiften, schw. An-stifter, m. an-stimmen, schw. An-stoß, m. an-stoßen, st. An-stößer, m. an-stößig, Adj. an-sträffen, schw. an-strämmen, schw. an-strecken, schw. an-streichen, st. An-streicher, m. an-strengen, schw. An-strich, m. an-stricken, schw. an-stritzen, schw. an-strüpfen, schw. an-stückeln, schw. an-stücken, schw. an-stumpfen, schw. an-stüpfeln, schw. an-stupfen, schw. Ansturm, m. | 1. etwas a. 'anblicken'; dafür häufiger: angucken. Das war wiescht aansesieh [allg.]. a. 1298: die dysen brief ansehent oder horent lesen [OttbgUrkb. 217]. — 2. einen od. etwas in bestimmter Art a. Der sieht mich for dumm aan [allg.]. RA.: Der sieht eens aan wie die Kuh e nei Scheierdor (verblüfft) [LU-Opp, verbr.], ... sieht de Himmel for e Baßgei(g) aan, von einem Betrunkenen [verbr.], ... de Mond for e Kucheblech, von einem Betäubten [ LU-Limbghf]. — 3. einem etwas a. 'anmerken'. Mer sieht's 'm aan, daß er krank is [NPf, allg.]. — 4. übertr. aangesih, -gesehne, 'angesehen, sehr geachtet'. Des is e aangesihner Mann [Kaislt, allg.]. — 5. 'erachten', nach dem Schd. Er sieht's net (nit) for notwennich aan ... [allg.]. a. 1609: so offt es vor guth vnd nothdürfftig ahngesehen wird [PfWeist. I 103 (Bergz)]. — 6. 'erkennen'. a. 1338: der hat ane gesehen, daz vns nit ist sicherre dan der dot [OttbgUrkb. 401]. — RhWB Rhein. VIII 24; ElsWB Els. II 339; Bad. I 60/61. 1. 'äußeres Aussehen'. Des Haus hot keen gut Aansihns 'präsentiert sich nicht vorteilhaft' [westl. WPf]. — 2. 'Wertschätzung, Achtung'. Er hot kään A. 'genießt keine Wertschätzung' [verbr.]; vgl. PfWB ansehen 4. — F.: Zu an- s. PfWB an Adv.; -sīn(ə)s u. -sēns, -sns [WPfwestl. [Bd. 1, Sp. 279] NPf], -sīə [verbr. östl. NPf], -snə(s) [VPf]. Das End-s ist Genitiv-s wie bei Versteckelchens. — RhWB Rhein. VIII 25; ElsWB Els. II 340; Bad. I 61. 1. 'anpissen', derber als PfWB anbrunzen u. PfWB anpinkeln, aansääche, -seeche (sχə, -sēχə) [WPf VPf], -saaiche (siχə) [NPf]. Den säächen die Hund aan, von einem schlechten Menschen [ NW-Weish/S]. Den säächt kään Hund meh aan, von einem Menschen, mit dem es niemand mehr zu tun haben will [GH-Zeisk, verbr.]. — 2. 'betrügen'. Loß dich vun dem net aansääche [ KU-Eschau, LU-Opp BZ-Dernb]; noch derber: anscheißen 2. Vgl. PfWB anschwindeln. — ElsWB Els. II 321; Bad. I 61.
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