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Pfälzisches Wörterbuch 
 
An-pickchens bis an-probieren (Bd. 1, Sp. 265)
 
An-pickchens, n.
an-picken, schw.
an-pinkeln, schw.
an-pinseln, schw.
an-pirschen, schw.
an-placken, schw.
an-plärren, schw.
an-plätschen, schw.
an-plotzen, schw.
an-prallen, schw.
an-probieren, schw.
an-puffen, schw.
an-pumpen, schw.
an-pumpen, schw.
an-purren, schw.
an-quackeln, schw.
an-quatschen, schw.
an-rainen, schw.
An-rand, m.
An-rander, m.
an-rangsen, schw.
an-ranzen, schw.
an-rasen, schw.
an-raten, st.
an-ratzen, schw.
an-rauchen, schw.
Anrauch-kopf, m.
an-rauhen, schw.
an-raunzen, schw.
An-rech, m.
an-recheln
an-rechnen, schw.
an-recheln, schw.
An-rede, f.
an-reden, schw.
an-regen, schw.
an-reiben, st.
An-reih, f. m.
An-reiher, f. m.
an-reihen, schw.
an-reißen, st.
an-reizen, schw.
an-rempeln, schw.
an-rennen, schw.
An-richte, f.
an-richten, schw.
an-rollen, schw.
an-rosten, schw.
an-rotzen, schw.
an-rücken, schw.
an-rudeln, schw.
an-rufen, st.
an-rühren, schw.
an-rumpeln, schw.
an-rußen, schw.
an-säbeln, schw.
an-säen, schw.
an-sagen, schw.
an-sägen, schw.
An-sager, m.
an-sammeln, schw.
An-satz, m.
an-säuern, schw.
an-säufeln, schw.
an-saufen, st.
an-säuseln, schw.
an-sausen, schw.
an-schaffen, schw.
an-schaukeln, schw.
an-scheinen, schw.
an-scheißen, st.
Anschel, m.
Anscheler, m.
anscheln, schw.
an-scherig
an-schicken, schw.
an-schieben, st.
an-schießen, st.
Anschieß-mal
an-schiffen, schw.
anschiften, schw.
an-schirren, schw.
An-schiß, m.
An-schlag, m.
Anschlag-buckel, m.
Anschlagchens, n.
Anschläge-fresser, m.
Anschläge-krämer, m.
An-schlagelns, n.
An-schlagerleins, n.
Anschläge-macher, m.
an-schlagen, st.
An-schlagen, n.
an-schlammen, schw.
an-schlämmen, schw.
an-schlappen, schw.
an-schleichen, st.
an-schlemmen
an-schleppen, schw.
an-schließen, st.
   An-pickchens n.: Klickerspiel für zwei Kinder, bei dem es darum geht, daß ein dicht an der Wand herunterfallender Klicker auf einen anderen bereits am Boden liegenden Klicker auftrifft, ihn aanpickt (vgl. PfWB anpicken), Oobäckls [ NW-Hamb]; vgl. PfWB Anepickchens.
 
 
an-picken schw.: 'durch Picken beschädigen'. Die Stare picken (pecken) die Kersche aan, wie schd. [allg.]. Die Aajer sin aangepickt (-gepeckt), vor dem Ausschlüpfen der Jungen [allg.]. RA.: Dem hat e Vechelche 's Hern aangepickt 'Der ist ein bißchen verrückt', gutmütiger Spott [Kaislt]. Er is aangepickt 'angeheitert' [ Don-Lenauh Lovrin]. Das is e Oogepickter 'ein verschrobener Mensch' [ Gal-Josbg]. RhWB Rhein. VI 819; Bad. I 58.
 
 
an-pinkeln schw.: 'anpissen'. De Hund hot 's Audo aangepinkelt, mehr umgspr. [allg.].; vgl. PfWB anseichen.
 
  
an-pinseln schw.:
1. 'mit dem Pinsel anstreichen', aanbensele [verbr.]. —
2. übertr.
a. RA.: ene aanbensele 'anschwindeln' [ FR-Tiefth]. Syn. s. PfWB betrügen. —
b. Er hot se aangebenselt 'geschwängert' [ LU-Opp]. — RhWB Rhein. VI 863/64.
 
  
an-pirschen schw.: sich a., sich vorsichtig an das Wild heranschleichen, aanbirsche [ LA-Gommh], -bersche [ RO-Dielkch].
 
  
an-placken schw.: die Aangeplackte 'durchschnittene gequellte Kartoffeln, die auf der flachen Seite durch Braten auf dem heißen Herd eine braune Kruste bekommen haben' [ NW-Frankeck]. — Zu PfWB Placken 'Fleck'.
 
 
an-plärren schw.: einen a. 'anschreien', aanplärre [verbr.] Syn. s. PfWB anfahren 2 c. RhWB Rhein. VI 932.
 
  
an-plätschen schw.: 'mit der Plätsche eine weiche Masse platt- und festschlagen'; de Mescht 'Mist' (auf dem Wagen) aanplätsche [ KB-Bischh, allg.].
 
 
an-plotzen schw.: 'durch Fallen, Schlagen ein wenig beschädigen', bes. von Obst, gew. im Part. Perf., oogeplotzte Äppel [verbr. Gal].
 
 
an-prallen schw.: 'heftig an etwas anrennen', nach dem Schd., aanpralle [verbr.]; vgl. PfWB anbumpen.
 
 
an-probieren schw.: 'probeweise anziehen', von Kleidern, aanproweere [WPf], -prowiere [VPf]. Rhein. VI 1121; Bad. I 58.