ane-stehen, st.ane-stolpern, schw.ane-stürzen, schw.ane-sudeln, schw.ane-tänzeln, schw.ane-tippeln, schw.ane-tragen, st.ane-träppeln, schw.ane-trossen, schw.ane-trotteln, schw.ane-turmeln, schw.ane-wackeln, schw.ane-walzen, schw.ane-werfen, st.ane-zünden, schw.ane-zus, Adv.an-fahren, st.An-fahrt, f.An-fall, m.an-fallen, st.an-fällig, Adj.An-fang, m.an-fangen, st., schw.An-fänger, m.an-fangs, Adv.Anfangs-schüler, m.an-fassen, schw.An-fasser, m.an-fauchen, schw.an-faul, Adj.an-faulig, Adj.an-faulen, schw.an-fauligan-ferkeln, schw.an-feuchten, schw.an-feuern, schw.an-fingern, schw.an-fleischen, schw.an-flicken, schw.an-fliegen, st.an-fordern, schw.An-frage, f.an-fragen, schw.an-freckelnan-freien, schw.an-fressen, st.an-freunden, schw.an-frieren, st.an-gefrieren, st.an-fühlen, schw.an-führen, schw.An-führer, m.An-furche, f.an-furch(t)en, schw.an-furzen, schw.an-füttern, schw.An-gabe, f.an-gabeln, schw.an-gaffen, schw.an-galoppieren, schw.An-gang, m.an-gängig, Adj.an-gären, schw.an-gärgeln, schw.an-gärteln, schw.angaschieren, schw.an-gauzen, schw.An-geber, m.an-geborenAn-gedenkenAn-gefresseneran-gefrierenan-gehen, st.an-gehörig, Adj.an-geigen, schw.an-geilen, schw.Angel, f.AngelAngelchen, n.An-gelegenheit, f.Angel-fisch, m.Angel-geschirr, n.Angel(ik)aangeln, schw.angeln, schw.an-genehm, Adj.Anger, m.Angerlingangern, schw.an-gesehen, Adj.An-gesicht, n.An-gestalt(en)An-gestellter, m.Angewanden-stein, m.An-gewanne, f.Angewannen-ackerAn-gewende, f.An-gewender, m.An-gewicht, n.an-gewöhnen, schw. | ane-stehen st.: nur in dem (beim Viehhüten oder Obststehlen angewandten) Halmorakel: Hälmche, Hälmche, weis 'zeige' mer emol, wo dr Schitz annesteht [ KU-Kaulb]. Der Halm wird zwischen zwei Fingern gezwirbelt. Wohin die Rispe oder Ähre nach dem Stillstehen zeigt, von dort kommt der Schütz (Feld-, Flurhüter).
ane-stolpern schw.: 'stolpernd und schwankend einhergehen'. Wie der do annestolpert!, von einem Betrunkenen gesagt [verbr. bes. WPf NPf]; vgl. PfWB anewackeln.
ane-stürzen schw.: 'zu Boden stürzen'. Er is annegesterzt [verbr.]. Syn. s. PfWB hinfallen.
ane-sudeln schw.: 'flüchtig, schlecht arbeiten', annesulle, -surrle, -suddle [verbr.]; vgl. PfWB aneschmieren.
ane-tänzeln schw.: 'geziert einhergehen'. Wie der do annedänzelt! [verbr. bes. WPf].
ane-tippeln schw.: Sie dippeln die Schossee anne 'wandern auf der Straße dahin' [Kühn Schnitze II 34].
ane-tragen st.: 'irgendwo hintragen'. Traa(ch) 'm mol denne Korb anne! [verbr.].
ane-träppeln schw.: 'mit kleinen Schritten eilfertig vorübergehen, vorübertrippeln'. Mer heert 's als do anneträpple [ LA-Gommh]. — Zu PfWB trappen.
ane-trossen schw.: 'stur, stumpfsinnig dahingehen, nicht links und rechts schauen'. Er troßt so do anne [KU-Trahw u. Umg.].
ane-trotteln schw.: 'langsam und faul dahingehen'. Un drotteln mer so anne ... [Kölsch 31].
ane-turmeln schw.: 'taumelnd dahergehen', annedormele [südl. VPf]; vgl. PfWB anewackeln. | |