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Pfälzisches Wörterbuch 
 
ane-stehen bis ane-turmeln (Bd. 1, Sp. 231)
 
ane-stehen, st.
ane-stolpern, schw.
ane-stürzen, schw.
ane-sudeln, schw.
ane-tänzeln, schw.
ane-tippeln, schw.
ane-tragen, st.
ane-träppeln, schw.
ane-trossen, schw.
ane-trotteln, schw.
ane-turmeln, schw.
ane-wackeln, schw.
ane-walzen, schw.
ane-werfen, st.
ane-zünden, schw.
ane-zus, Adv.
an-fahren, st.
An-fahrt, f.
An-fall, m.
an-fallen, st.
an-fällig, Adj.
An-fang, m.
an-fangen, st.,  schw.
An-fänger, m.
an-fangs, Adv.
Anfangs-schüler, m.
an-fassen, schw.
An-fasser, m.
an-fauchen, schw.
an-faul, Adj.
an-faulig, Adj.
an-faulen, schw.
an-faulig
an-ferkeln, schw.
an-feuchten, schw.
an-feuern, schw.
an-fingern, schw.
an-fleischen, schw.
an-flicken, schw.
an-fliegen, st.
an-fordern, schw.
An-frage, f.
an-fragen, schw.
an-freckeln
an-freien, schw.
an-fressen, st.
an-freunden, schw.
an-frieren, st.
an-gefrieren, st.
an-fühlen, schw.
an-führen, schw.
An-führer, m.
An-furche, f.
an-furch(t)en, schw.
an-furzen, schw.
an-füttern, schw.
An-gabe, f.
an-gabeln, schw.
an-gaffen, schw.
an-galoppieren, schw.
An-gang, m.
an-gängig, Adj.
an-gären, schw.
an-gärgeln, schw.
an-gärteln, schw.
angaschieren, schw.
an-gauzen, schw.
An-geber, m.
an-geboren
An-gedenken
An-gefressener
an-gefrieren
an-gehen, st.
an-gehörig, Adj.
an-geigen, schw.
an-geilen, schw.
Angel, f.
Angel
Angelchen, n.
An-gelegenheit, f.
Angel-fisch, m.
Angel-geschirr, n.
Angel(ik)a
angeln, schw.
angeln, schw.
an-genehm, Adj.
Anger, m.
Angerling
angern, schw.
an-gesehen, Adj.
An-gesicht, n.
An-gestalt(en)
An-gestellter, m.
Angewanden-stein, m.
An-gewanne, f.
Angewannen-acker
An-gewende, f.
An-gewender, m.
An-gewicht, n.
an-gewöhnen, schw.
   ane-stehen st.: nur in dem (beim Viehhüten oder Obststehlen angewandten) Halmorakel: Hälmche, Hälmche, weis 'zeige' mer emol, wo dr Schitz annesteht [ KU-Kaulb]. Der Halm wird zwischen zwei Fingern gezwirbelt. Wohin die Rispe oder Ähre nach dem Stillstehen zeigt, von dort kommt der Schütz (Feld-, Flurhüter).
 
 
ane-stolpern schw.: 'stolpernd und schwankend einhergehen'. Wie der do annestolpert!, von einem Betrunkenen gesagt [verbr. bes. WPf NPf]; vgl. PfWB anewackeln.
 
 
ane-stürzen schw.: 'zu Boden stürzen'. Er is annegesterzt [verbr.]. Syn. s. PfWB hinfallen.
 
 
ane-sudeln schw.: 'flüchtig, schlecht arbeiten', annesulle, -surrle, -suddle [verbr.]; vgl. PfWB aneschmieren.
 
 
ane-tänzeln schw.: 'geziert einhergehen'. Wie der do annedänzelt! [verbr. bes. WPf].
 
 
ane-tippeln schw.: Sie dippeln die Schossee anne 'wandern auf der Straße dahin' [Kühn Schnitze II 34].
 
 
ane-tragen st.: 'irgendwo hintragen'. Traa(ch) 'm mol denne Korb anne! [verbr.].
 
  
ane-träppeln schw.: 'mit kleinen Schritten eilfertig vorübergehen, vorübertrippeln'. Mer heert 's als do anneträpple [ LA-Gommh]. — Zu PfWB trappen.
 
 
ane-trossen schw.: 'stur, stumpfsinnig dahingehen, nicht links und rechts schauen'. Er troßt so do anne [KU-Trahw u. Umg.].
 
 
ane-trotteln schw.: 'langsam und faul dahingehen'. Un drotteln mer so anne ... [Kölsch 31].
 
 
ane-turmeln schw.: 'taumelnd dahergehen', annedormele [südl. VPf]; vgl. PfWB anewackeln.