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ane bis ane-führen (Bd. 1, Sp. 226 bis 227) | |||
ane, Adv. ane-bampeln, schw. ane-blotzen ane-bringen, st. schw. ane-dattern, schw. ane-denken, schw. ane-drücken, schw. ane-fahren, st. ane-fallen, st. ane-fliegen, st. ane-führen, schw. ane-geheien, schw. ane-gehen, st. ane-gehören, schw. ane-gokeln, schw. ane-hauen, st. ane-heben, st. ane-hocken, schw. ane-hossern, schw. ane-hudeln, schw. an-eignen, schw. an-ein, Adv. an-einander, Adv. an-einanderig, Adj. Aneis Ane-kaute, f. ane-kommen, st. ane-laufen, st. ane-legen, schw. ane-lotteln, schw. ane-machen, schw. äne-mattesig, Adj. Anemone, f. anen, Adj. anen, schw. ane-patschen, schw. Ane-pickchens, n. ane-plotzen, schw. ane-plumpsen, schw. ane-purzeln, schw. ane-rufen, st. ane-rumpeln, schw. ane-sauen, schw. ane-schlagen, st. ane-schleichen, schw. ane-schlockern, schw. ane-schlotteln, schw. ane-schmeißen, st. ane-schmieren, schw. ane-schnutteln, schw. ane-schupfen, schw. ane-schwätzen, schw. ane-setzen, schw. ane-springen, st. an-essen, st. Anesteh-bord, n. ane-stehen, st. ane-stolpern, schw. ane-stürzen, schw. ane-sudeln, schw. ane-tänzeln, schw. ane-tippeln, schw. ane-tragen, st. ane-träppeln, schw. ane-trossen, schw. ane-trotteln, schw. ane-turmeln, schw. ane-wackeln, schw. ane-walzen, schw. ane-werfen, st. ane-zünden, schw. ane-zus, Adv. an-fahren, st. An-fahrt, f. An-fall, m. an-fallen, st. an-fällig, Adj. An-fang, m. an-fangen, st., schw. An-fänger, m. an-fangs, Adv. Anfangs-schüler, m. an-fassen, schw. An-fasser, m. an-fauchen, schw. an-faul, Adj. an-faulig, Adj. an-faulen, schw. an-faulig an-ferkeln, schw. an-feuchten, schw. an-feuern, schw. an-fingern, schw. an-fleischen, schw. an-flicken, schw. an-fliegen, st. an-fordern, schw. An-frage, f. an-fragen, schw. an-freckeln | 1. örtlich, mit Verben der Bewegung. a. von der Nähe in die Ferne zeigend; α. mit dem Begriff des Zieles, z. B. in PfWB anebringen, PfWB -fahren, PfWB -führen, PfWB -gehen, PfWB -hauen, PfWB -heben (im Sinne von 'halten'), PfWB -kommen, PfWB -laufen, PfWB -machen, PfWB -patschen, PfWB -rufen, PfWB -schmeißen, PfWB -stehen, PfWB -tragen, PfWB -werfen. Das Verb kann fehlen, wenn sich aus der Sprechsituation oder aus dem Satzzusammenhang ein befriedigender Sinn ergibt: Wo (Wu) anne? 'Wohin?' [verbr.]. Na, wo anne? Anrede an Vorübergehende [ HB-Jägbg BZ-Annw]. Es war net notwennich, daß ich anne bin [ PS-Erfw]. RA.: Er weeß net, wu anne un wu naus 'Er weiß nicht ein und aus' [ Gal-Dornf]. Ich anne gleich un froh 'frage' es (das Mädchen) frei [Schandein Ged. 44]. Do schtehen so hoche, schääne Danne, Do misse die Kaserne anne (hingebaut werden) [Kieffer 21]. — β. von ziellosen Bewegungen, die Bedeutung des Unvollkommenen der Tätigkeit verstärkend, z. B. in PfWB anebampeln, PfWB -dattern, PfWB -gokeln, PfWB -hossern, PfWB -hudeln, PfWB -lotteln, PfWB -sauen, PfWB -schleichen, PfWB -schlockern, PfWB -schlotteln, PfWB -schmieren, PfWB -schnutteln, PfWB -stolpern, PfWB -sudeln, PfWB -träppeln, PfWB -wackeln, PfWB -walzen; im einzelnen s. diese Stichwörter. — b. die Bewegung [Bd. 1, Sp. 227] von einer Höhe abwärts andeutend, z. B. in PfWB anefallen, PfWB -fliegen, PfWB -geheien, PfWB -hocken, PfWB -plumpsen, PfWB -purzeln, PfWB -schlagen, PfWB -schmeißen, PfWB -setzen, PfWB -stürzen. — c. 'entlang, vorbei'; am Haus anne, unne a., owwe a., do a., dort a. [verbr.]. 's Forellebächel anne [Kühn Schnitze I 49]. Auch hier ist die Verbindung mit verschiedenen Verben möglich: PfWB anegehen, PfWB -laufen, PfWB -schleichen. a. 1600 (Abschr.): die furch anne biß in die dell [Kurpf. Fasz. 168 (KU-Wolfst)]. — 2. zeitl. in PfWB aneschwätzen. — 3. modal in PfWB anebringen 2. — In allen Bedeutungen konkurriert ane mit hin; ersteres ist mehr vorderpfälzisch und gehört vornehmlich der ält. Generation an, dieses mehr westpfälzisch (bes. nordpfälzisch) und eignet mehr der jüng. Generation. Seltener sind Verb. mit dahin- und hinan-; vgl. PfWB anefallen. — RhWB Rhein. I 188; ElsWB Els. I 342; Bad. I 47; Nass. 46; Kurhess. 13. 1. '(vom Sprechenden weg) an ein bestimmtes Ziel bringen'. Do bringe(n) mich kee (kaa) zeh Geil anne [verbr.]. — 2. 'zustande bringen'. Er bringt 's net (nit) a. [verbr.]; dafür PfWB abbringen (Sprache der ält. Gener.), hin-, fertigbringen (jüng. Gener.).
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