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ab-dreschen bis ab-einander (Bd. 1, Sp. 18 bis 19) | |||
ab-dreschen, st. ab-drücken, schw. Abdrucks-bildchen, n. ab-dudeln, schw. ab-dulfen, schw. abe, Adv. Abee abe-fallen, st. abe-gehen, st. ab-eggen, schw. ab-einander, Adv. aben, (Adj.) aben, (Adv.) Abend, m. Abend-blume, f. Abend-brot, n. Abend-dämmerung, f. Abend-duft, m. Abend-essen, n. Abend-flappe, f. Abend-gebet, n. Abend-gelb, n. Abend-himmel, m. Abend-irte Abend-kaffee, m. Abend-luft, f. Abend-mahl, n. Abend-milch, f. Abend-nebel, m. Abend-patsche, f. Abend-rot, n. abends, Adv. Abend-schoppen, m. Abend-schule, f. Abend-segen, m. Abend-sonne, f. Abend-stern, m. Abend-stunde, f. Abend-tau, m. Abend-ürte, f. Abend-zehre, f. n. Abend-zehren, f. n. Abend-zehrung, f. Abend-zeit, f. aber aberchen, Adj. Aber-deckel abere, Adv. Abere Äbere Aber-glaube, m. aber-gläubig, Adj. aber-gläubisch, Adj. Aber-haar aberig, Adj. aber-mals, Adv. abern, schw. äbern, schw. aber-sengert, Adv. Aber-wachs, m. Äber-wachs, m. Aber-wille, m. aber-willig, Adj. aber-witzig, Adj. Äber-zain, m. Äber-zwacken, m. abe-schlagen, st. ab-essen, st. Ab-essen, n. ab-fädeln, schw. ab-fädemen, schw. ab-fäden, schw. Abfahr-brenke, f. ab-fahren, st. Ab-fahrt, f. Abfahrts-plätsche, f. Ab-fall, m. ab-fallen, st. Abfall-holz, n. ab-fällig, Adj. Ab-fallsel, n. Abfall-wurst, f. abfangen, st. ab-färben, schw. ab-fassen, schw. ab-faukeln, schw. ab-faulen, schw. abfechten, schw. ab-fegen, schw. ab-feimen, schw. ab-feuern, schw. ab-fickeln, schw. ab-filzen, schw. ab-fimmeln ab-finden, st. ab-fingern, schw. ab-fischen, schw. ab-fisen, schw. ab-fisern, schw. ab-fitschen, schw. | 1. 'mit dem Dreschflegel obenhin dreschen'; die Garwe abdresche [allg.]. Das Wort wird gebraucht, wo abboße, -beßele (s. PfWB abboßen, PfWB -bößeln) nicht mehr sicherer Besitz der Mundart sind. — 2. 'gehörig durchprügeln' [verbr. VPf]. Gebräuchlicher ist das Simpl. Syn. s. PfWB verhauen. — 3. Part. Perf. s. PfWB abgedroschen. — RhWB Rhein. I 1486. I. trans. 1. etwas a. 'durch Drücken entfernen'; de(e) Saft abdricke 'herauspressen' [ KU-Bedb NW-Kallstdt]; mit Vertauschung des Objekts: die Kelter a. 'so lang pressen, bis kein Saft mehr läuft' [verbr.]; ene a. 'einen (Furz) mit Absicht fahren lassen' [verbr.]. Bildl.: De Kummer drickt 'm noch 's Herz ab [verbr.]. Un will d'r a 's Haamweh dei(n) Herzche abdricke [Christmann Grummet 39]. Die Beere 'Birnen' dricken eem 's Herz ab, von einer herb schmeckenden Birnensorte [verbr. (Wilde 22)]. — 2. einen a. 'umarmend immer [Bd. 1, Sp. 19] wieder an sich drücken'. 's Kind hot sei Mamme 'Mutter' abgedrickt. — II. intrans. 'sterben', derb. a. 1792: er ist abgedrückt [Klein Prov.]. Syn. s. PfWB sterben. — RhWB Rhein. I 1510 f.; LothWB Lothr. 1; ElsWB Els. II 751 u. 752; Bad. I 3; Nass. 33. 1. Seil, Garn abduddele [ HB-Bexb]; dafür meist PfWB abrollen. — 2. einen a. 'durchprügeln', abdurle [ ZW-Knopp NW-A'leining]. Syn. s. PfWB verhauen. — 3. sich a. 'sich müde arbeiten', abdudele [ ZW-Bechhf]. Syn. s. PfWB abquälen. — Zu PfWB dudeln 'an einem Rad herumdrehen'; vgl. auch Kluge-Mitzka17 dudeln. — RhWB Rhein. I 1539.
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