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Alb bis Alben (Bd. 1, Sp. 157 bis 158) | |||
Alb, m. Alb, f. Albchen, n. Alb-drücken, n. m. Alb-druck, n. m. Albe, f. Albe, f. albedalle Albel Älbel Albel-tobel, m. Alber-tolber, m. Alben, Pl. alber, Adj. alberig, Adj. albern, Adj. albig, Adj. Alber, m. Albert, m. alberig Alber-kolben, m. albern, Adj. albern, schw. Alber-nikolaus, m. Alber-stakel, m. Alber-stock, m. Albers-weiler Albert, m. Albert Alberter Alberts-klicker, m. albig Alb-männchen, n. Alb-traum, m. Album, m., n. Albus, m. Ale, n. Äle A-leibe, Gen.? alen, schw. alen, schw. alen, schw. alert alertchen Alert Alexander Alexander-apfel, m. Alexander-platz, m. Alf Alfänzer, Pl. Alfanzerei, f. alfänzig, Adj. Ali Alimente, Pl. Alimente, Pl. Alinjema, n. Alkohol, m. Alkov, m. Alkoven, m. all alla allall all-bekannt, Adj. allbot all-da, Adv. all-dahiesig, Adj. alle allē alle-beide, Num. alle-bitalle, Adv. alle-bot Allee, f. Allee-geschwader alle-finger(s)lang, Adv. allefort alle-furzlang, Adv. alle-gar alle-gebot, Adv. Alle-gebottchen, Pl. alle-gemach, Adv. alle-gottesweil, Adv. allegro, Adv. allē-hopp allein, Adv. alleinig, Adv. Allein-halter, m. alleinig alleins Alleluja, n. alle-mal, Adv. alle-mensch, Pron. alle-miteinander, Adv. alle-mit-einzig-einander, Adv. allen-falls, Adv. allen-gemach, Adv. aller-best, Adj. Aller-best, m. aller-dings, Adv. aller-erst, Adv. aller-hand, Adj. | [Bd. 1, Sp. 158] Fels-, Hirsch-, Merz-, Moos-, Ober-, Rod-, Stein-, Wallhalb) u. Ortsnamen (Burg-, Fels-, Merz-, Ober-, Rod-, Stein-, Wallhalben, Trulben). — Alb, »der Name für 'Bach, Fluß' schlechthin«, verwandt mit »Elbe«, Christmann SN 83 u. 652. 1. 'Atembeklemmungen im Schlaf'. Ich hab heit nacht Albdricke g(e)hatt [nördl. VPf, verbr.] -drecke [ IB-Blickw], -druck [ KL-Frankst SP-Hanhf], Alwedricke [ NW-Greth]; vgl. PfWB Albtraum, PfWB Drücken, Herz-, Hexen-, PfWB Nachtdrücken. Es heißt, ein Männchen oder eine Hexe setze sich dem Schlafenden auf die Brust und nehme ihm die Luft weg. ('s hot mer heit nacht uf de Bruscht gehockt). Das Wort gehört mehr dem passiven als dem aktiven Wortschatz an. Es wurde 1928 fast nur in der VPf festgestellt, hat sich aber bis 1957 auch in weiten Teilen der WPf verbreitet (dort 30%, hier 16% der Orte), und zwar hauptsächlich bei den 40-60 jährigen. Die Ältesten gebrauchen oder kennen noch Bildungen mit Drück(e)männchen, bes. WPf, sowie, jedoch nur sehr sporadisch, mit Bibermännchen, Erdmännchen, Leckbätzlein, Mahr u.a. (s. die bei Alb aufgeführten Synonyma). Ohne mythische Anspielung vornehml. bei der jüngeren Gener.: Ich han heit nacht so e Dricke, e Maadricke (s. PfWB Magendrücken), die Eng (s. PfWB Enge) gehatt, han wiescht geträämt u. ä. — 2. 'Gewissensbisse'. Der hot's Albdricke [ HB-Lu'thal]. — RhWB Rhein. I 91; Bad. I 34 (Alp).
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