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Bräune bis Braun-scheck (Bd. 1, Sp. 1170 bis 1171) | |||
Bräune, f. Bräunel bräuneln, schw. bräunen, schw. braun-gelb, Adj. braun-lachtig, Adj. braunlich, Adj. bräunlich, Adj. Braunmehl-suppe, f. Bräun-pinsel, m. Bräun-rose, f. Braun-scheck, f. braun-scheckig, Adj. Bräunsel, n. braun-verbrannt, Adj. Braus, m. brausch, Adj. Brause, f. Brause-knopf, m. Brause-kopf, m. brausen, schw. Brauser, m. Braut, f. Braut-ausschenken, n. Braut-besuch, m. Braut-bett, n. Braut-bukett, n. Braut-bursche, m. Braut-eltern, Pl. Brauterich, m. Bräuterich, m. Braut-führer, m. Braut-geld, n. Braut-geschenk, n. Braut-haus, n. Bräutigam, m. Braut-jungfer, f. Braut-junker, m. Braut-kleid, n. Braut-knecht, m. Braut-kranz, m. Brautkranz-segen, m. Braut-lauf, m. Braut-leute, Pl. Braut-mädchen, n. f. n. Braut-magd, n. f. n. Braut-maiden, n. f. n. Braut-marsch, m. Braut-messe, f. Braut-nacht, f. Braut-paar, n. Braut-schau, f. Braut-schleier, m. Braut-schuh, m. Braut-stand, m. Braut-storzen, m. Braut-stück, n. Braut-tanz, m. Braut-unterricht, m. Braut-vater, m. Braut-visite, f. Braut-zeit, f. brav bravo, Interj. Präzeptor, m. präzis, Adv. Brebel-arsch Brebeler Brebel-haar brebeln Brebel-sack Brebel-suppe Brech-agen, f. Brech-achel, f. Brech-bohnen, Pl. Breche, f. Breche, f. Brech-eisen, n. brechen, st. brechen, schw. Brecher, m. Brech-erbsen, Pl. brecherig, Adj. Brech-gräben, Pl. Brech-hochzeit, f. Brech-kaule, f. Brech-kaute, f. Brech-kirsche, f. Brech-korb, m. Brech-kutteln, Pl. Brechlerin, f. Brech-loch, n. Brech-messer, n. Brech-mittel, n. Brech-obst, n. Brech-sack, m. Brech-stange, f. prech-zellen, schw. Breckel brecken, schw. | 1. 'Diphtherie' (Halskrankheit), Brain (brain) [(1930) Kus RO-Lohnsf KL-Miesb Siegb Fischb BZ-Nd'horb Don-Tscherwk Gal-Dornf Obl], Brain [ Gal-Josbg]. Zs. PfWB Hals-, PfWB Rachenbräune. Volksmed.: Gurgeln mit Salzwasser und Zitronensäure [ BZ-Nd'horb], »Dunsten des Halses« (Inhalieren?) [ KL-Siegb]. Ein Brauchspruch zur Heilung der B. bei Atem 1. — 2. 'Kehlsucht der Pferde'. Das Roß- und Arzneibuch des Schmiedemeisters Hafner in Frankth-Flomersheim von 1765 empfiehlt, das Tier »über und unter der Zungen« zur Ader zu lassen, wann es die Bräne (sic!) im Hals hat. Vgl. PfWB Strengel, s. auch DWB DWb. II 325. — 3. eine Schweinekrankheit (Rotlauf?), Brain [ RO-Dielkch KB-Kerzh]. — Südhess. I 1080/81; RhWB Rhein. I 931/32; Bad. I 311. 1. Kuche braine 'Kuchen beim Backen mit Ei (Butter, Milch) bestreichen', damit er an Bräune gewinnt und glänzend wird [NW-Kallstdt, verbr.]; mit'm Bensel (Pinsel) b. [WD-Niedkch, verbr.]; vgl. PfWB abglänzen, PfWB anfeuchten, PfWB pinseln, PfWB bräuneln, PfWB Bräunpinsel. Das Brot wird mit Wasser gebraint, wobei das Bräunen vor dem Einschießen und nach dem Herausholen der Brotlaibe vorgenommen wird. — 2. Mehl braine 'in Fett rösten', um die Einbrenne für Suppen und Gemüse zu gewinnen [ KU-Kaulb BZ-Dierb Albw GH-Kand]; dafür häufiger PfWB rösten. Eine Suppe, der man gebraintes Mehl zusetzt, heißt gebraindi Mehlsupp [ BZ-Albw]; vgl. Braunmehl-, PfWB Brennsuppe, PfWB brennen II 4e. — 3. Gerscht braine 'Gerstenkörner rösten', um sie als Kaffee-Ersatz zu verwenden [ LA-Nußd, Gal-Dornf Obl]; vgl. PfWB Malzkaffee. — F.: vorherrschend brainə; südl. VPf vielerorts brāinə; mittl. u. nördl. VPf manchersort broinə. — Südhess. I 1081; RhWB Rhein. I 932; Bad. I 311. [Bd. 1, Sp. 1171]
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