PfWB Zwerch-holz n.: 1.a. der Querbalken des Kreuzes Simm-Horn. RA.: Wamersch im Kreiz hot, dann micht mer det Zw. eraus, dann hot mer kä Kr. meh. — b. am Wagen, womit die Wagenbretter versteift werden Saarbr-Osterthal, Ottw, Merz-Hargarten, Jül-Daubenr. — c. Pl. –hölzer der Egge, worin die Zähne sitzen Ottw-Uchtelfang. — 2. übertr. Querkopf Zell-Briedel, Koch, Siegld; dou bes e Zw. Zell-Briedel. S. weiter bei quer-. | | Holz [Hòlts, Hòls allg.; Pl. Hèltsər selten und nur in zsgesetzten Worten, Heltsərə Rauw.] n. 1. Holz: H. uf setzeⁿ U., uf bügeⁿ O. Brennholz in Haufen legen. H. säjeⁿ sägen, schnideⁿ in Bretter schneiden Betschd. H. hër! Zuruf bei einer Arbeit, bei welcher Balken gerückt werden U. Er schafft im H. ist beim Faonnieren von Holz beschäftigt. Er het iʰm z vil H. gnummeⁿ hat es zu kurz gemacht oder zu schwach, zu schmal; das is vil H. das ist ein (zu) hoher Preis; beim Kegeln: ein guter Wurf; d Rëweⁿ han schön, stark H. schöne, starke Gerten; weich H. Erlen, Weiden u. ä. Dü. H. vor em Hus haⁿ volle Brüste Su.; du bis e Stückle H. du bist grob, roh Ammerschw. Er het nünerlei H. im Sack er hat einen Glückszauber an sich Gebw., sieht Hexen Dessenh. JB. VIII 175. Sich uf em Hirn H. spalteⁿ loˢˢn, H. uf sich sp. l. sich alles gefallen lassen Str. 2. Wald: in s H. geʰⁿ in den Wald gehn, um Holz zu lesen oder zu fällen Liebsd. Schleit.; in s H. faʰreⁿ ins Gebirge fahren, um Holz zu holen Hf. Gassenhauer: Katʰrinele, Katʰrinele, geʰ mit mir in das H.! — Iʰ ma nit, iʰ ma nit, die Bueweⁿ sin zue stolz. D Maidler lijeⁿ in s Fëderbett, d Bueweⁿ lijeⁿ in Dorneⁿheck; Katʰrinele u. s. w. Dü. Demin. [Hèltsli S.; Hèltsələ Pfetterhsn.; Hèltsl U.] n. 1. Stückchen Holz. Rda. ‘einen übers helzel werfen’ betrügen Geiler, s. Als. 1862/67, 145. 2. Wäldchen. 3. Streichhölzchen: Zeij, reich e Hölzl un züng s Für on! Ingenh. Zss. Holzäpfel, -birⁿ, –bock, –bödeⁿ, –kapp, –schlegel, –schopf, –tag, –wëg, –winkel. — Schweiz. 2, 1246. Schwäb. 285. Bayer. 1, 1103.[Bd. 1, Sp. 331b]
| | Ab-holz n.: = PfWB Abfallholz 1. a. 1770: darin auch ein Jeder Dahner Unterthan ... Abholz zum Brand zu suchen hat [SpeyHochst. 170]. |
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