Durch -zug: 1. wie nhd. Luftzug im Zimmer udgl. Allg.; he es D., mach de Finster zo Köln-Stdt, Allg. RA.: Hä hät em D. gestande ist betrunken Bergh-Bergerhsn. Setz dich ens en der D. sagt man zu dem, der sich rasieren möchte Bergh-Bedburdyk. — 2. sachl. a. bestimmte Balken des Hauses. α. der schwere Querbalken unter der Stubendecke, worauf die eigentl. Deckenbalken ruhen Simm-Laub, Goar-Weiler, Ahrw-Gönnersd. — β. der grosse Längsbalken des Hauses in Stockhöhe, bes. aber in der Scheune, der den ganzen Dachstuhl zusammenhält (s. o. Zug 3fβ) Rhfrk, Mosfrk (lrhn.). — b. enger Gang zwischen zwei Häusern Düss-Hilden. — c. Furchen im Acker. α. eine parallel zu einer Seite eines nicht rechtwinkligen Ackers gezogene Furche, wodurch man wenigstens einen rechtwinkligen Teil gewinnt, des besseren Pflügens wegen Erk-Doveren; en Duərtüg make. — β. Teilungsfurche durch einen grossen, zusammenhängenden Acker; die einzelnen Teile werden dann gesondert gepflügt Rheinb-Wald, Bergh-Königshv, Dür-Heistern, Aach-Euchen, Jül-Broich. — γ. F. durch einen Acker, zum Ableiten des Regenwassers Rheydt. | | [Bd. 2, Sp. 1398] First-balken m.: 'oberster Längsbalken des Daches', Ferschtbalke [ FR-Albsh]; vgl. PfWB Balken 2 a, PfWB Dachpfette 2, PfWB Durchzug 1 c, PfWB Firstpfette, PfWB Grat, PfWB Katzenlauf, PfWB Mauerlatte, PfWB Überschweif. Südhess. II 745; RhWB Rhein. II 484; ElsWB Els. II 40. — |
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