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 RhWB wohinein (Bd. 9, Sp. 605)   ElsWB ʰⁱnus (Bd. 1, Sp. 78b)   PfWB aus (Bd. 1, Sp. 431) 
  PfWB wo-hinein wōnuf, –naus, –nin Rhfrk; wōnus, –nē Siegld: wonaus fehrt lo die Stross; dat is doch leicht se wisse, w. die mache; de waiss nit, wohin un wonaus.

 

 ʰⁱnus [nys U.] Adv. hinaus. N. geʰn aufs Feld, in die Reben gehn. Dr Acker n. geʰⁿ auf dem Acker entlang gehn. Wellen iʰr auʰ nus? Morgengruss Z. Prinzh. Geʰn mitenand, un nit einer do nus un der ander dert nus! Vgl. ‘und nicht einer hie nausz der ander dorthinaus’ Geiler Narr. 10. Er brüelt üwr alli nus schreit lauter als alle andern Dü. S hënkt mir jo bal zum Halsch nus Altw. Nit wisseⁿ, wo n. un wo na Bf. Hudee, als nus! Scheuchruf für Enten und Gänse.

 

   aus
I. Adv.:
1. aus sein.
a. 'außerhalb sein'.
α. Geschderowend waren mer aus 'gingen wir aus' [allg.]; in älterer Mda. fort. De Glan is aus 'über die Ufer getreten' [ KU-Bedb]. —
β. in Abzählreimen 'ausgeschieden sein'. A, be, bu, aus besch du u. ä. [ LA-Nußd, allg.]. —
b. 'zu Ende sein'. D' Schul, d' Stunn, d' Kerch isch aus [südl. VPf, allg.]. Uf Weihnachte is mei Johr aus 'meine Dienstzeit beendet' [mittl. WPf, allg.]. a. 1354: wan sein jar ausz ist [Grimm Weist. V 687 (ZW-Hornb)]. RA.: Jetz is' aus 'Jetzt ist meine Geduld zu Ende' [allg.]; gebräuchlicher: Jetz langt mer's. Vgl. Otterstetter 265. SprW.: So lang 's orjelt, es die Kerch net aus [NPf, verbr.]. VR.: Aus esch Liedl, aus esch de Danz, Siwiele geh hääm un fiedar dei Gans [ LA-Nußd]. —
2. in Verb.
a. mit Verben, s. nachfolgende Stichwörter. —
b. mit anderen Adv.
α. aus und aus 'durchaus, von Anfang bis zum Ende'. a. 1444: die andere tage uß und uß [ZweibrRb I Nr. 541 Bl. 37]. —
β. aus und vorbei. 's es aus un varbei 'unzweifelhaft zu Ende' [ KU-Kaulb, Gal-Dornf]. —
γ. aus un Amen, dass. [ ZW-Battw]. —
δ. aus und ein. Er geht dort aus un in (ein) [allg.]. —
II. Präp. mit Dativ
1. örtlich, wie schd.
a. gegenst. Der is aus der Alde Welt [NWPf, allg.]. Schaff dich aus de Reiser! 'Geh weg!' [ RO-Ruppeck]. —
b. übertr.
α. die Herkunft bezeichnend. Das is aus sekend 'zweiter' Hand [ KU-Hefw]. Das horrer net aus sich 'hat er sich nicht erdacht' [verbr.]. RA.: Er peift aus'm letschde Loch [allg.]. —
β. die Trennung bezeichnend. De Disch is aus'm Leim gange 'zerfällt in seine Teile' [nördl. VPf, allg.]. RA.: Er es aus'm Heis'che 'außer sich' [NPf, allg.]. Er hot sich aus 'm Staab 'Staub' gemach 'hat das Weite gesucht' [WPf, allg.]. —
2. zeitlich. Er is schun aus de Schul 'hat den Besuch der Volksschule schon beendet' [allg.]. —
3. kausal. Aus lauder Zorn saat er de

[Bd. 1, Sp. 432]
ganz Dag kää Wort [Kaislt, verbr.]; vun meer aus 'meinetwegen' [verbr.]; vgl. PfWB an I 4 c. — in Verb. mit Stoffbezeichnungen. Der is wie aus Eise, von einem ausdauernden Menschen [allg.]. SprW.: Aus fremdem Ledder is gut Rieme schneide [ Gal]. — Zs.: gar-, PfWB gerade-, PfWB hie-, PfWB hin-, PfWB jahr-, PfWB Kehr-, PfWB richt-, PfWB Sauf-, PfWB Stab-, PfWB Staub-, vornaus. — F.: aus [allg.], us [lothr. SWPf]. — RhWB Rhein. I 334/35; Saarbr. 12; LothWB Lothr. 522; ElsWB Els. I 77/78; Bad. I 90.