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 RhWB wischeln (Bd. 9, Sp. 586)   PfWB ab-reiben (Bd. 1, Sp. 68)   PfWB ab-ribbeln (Bd. 1, Sp. 69) 
  PfWB wischeln -iž- am WRand in Aach-Stdt, Heinsb-Breberen Höngen schw.: flüstern. — Abl.: die Wischel(er)ei, der Wischeler, sich zerw.

 

   ab-reiben st.:
1. 'durch Reiben entfernen'; de(n) Dreck abreiwe [allg.]; die Drauwesteck abreiwe 'mit Tüchern und Bürsten Ungeziefer und Pilze reibend beseitigen' [ KU-Schmittw/O]; vgl. PfWB abribbeln. —
2. 'durch Reiben abnützen'. 's Streichholz is schun ganz abgeribb (-geriwwe usw.) [allg.]; vgl. PfWB abstreichen 1 b. Syn. s. PfWB abnützen. —
3. 'scheuern'; 's Gescherr, die Bank a. [ HB-Nd'gailb PS-Erfw KL-Matzb BZ-Dernb Apphf]. —
4. 'trockenreiben'; die Geil a. [verbr.]. —
5. 'glattreiben'; die Lei a. 'die Schiefertafel mit Bimsstein a.' [ KU-Schmittw/O]; Speis a. 'Mörtel mit dem Mörtelstreichbrett glattreiben' [Krebs 47]; die Aajer a. 'zu Ostern die Eier mit Speckschwarte glänzend reiben' [verbr. vor 1930]. —
6. einen a. 'durchhauen' [verbr.]. 's geheert 'm alsemol mit 'm Besemstiel de Buckel abgeriwwe (abgerewwe) [verbr. VPf]. Syn. s. PfWB verhauen. — RhWB Rhein. VII 266; Bad. I 14.

 

  ab-ribbeln schw.: 'durch Ribbeln (Reiben) Verunreinigungen (bes. auf der Haut) entfernen', abriww(e)le [verbr., bes. VPf]. RhWB Rhein. VII 383.