PfWB Wetz-stahl wętt:l Sol m.: Schleifstahl des Schuhmachers. | | PfWB RhWB Staʰl [ʿStâl Obhergh. Co. Str. Han.; ʿStôl Bisch. Geisp. K. Ingenh.] m. Stahl. Dis Mësser he keⁱⁿ S. meʰʳ Geisp. — Bayer. 2, 744. | | PfWB ElsWB Stahl das Wort ist allg., u. zwar -l, –:-, –ō:-, –·ə.- [im Saargeb, Saarl -ā- für 1 a; aber -- für 1 b α; nur 1 a aus Stohl on Eisen] m. [n. uWupp 1870]: 1.a. Sg. t. wie nhd., im Gegens. zu Schmiede- oder Gusseisen; Arten aus dem berg. Eisenhammer, dreimol raffenierten St., vierkäntigen St., Bre- (gebreitet), Fluss- (Messer-), Griff-, Müll-, Puddel-, Raffenier-, Reck-, Roh-, Schwetst. (Schweiss-); en Bürdchen St. St.stangen zusammengebunden, Stöhler Pl. St.stücke Berg; wo Eisen- u. Stahllage des Ambosses zusammenkommen, do wengk (wendet) der St.; der Amboss es onganz em St. die Stahlauflage blättert stellenweise ab, in der Spr. der Schmiede Sieg; e Metz (Messer) va St. Allg. RA.: Deə hat St. e genen Hamer es ist ein starker Kerl, zeugungskräftig Eup, MGladb-Rheind. Er schafft kän himmlischen St. arbeitet gar nichts Saarl-Hüttersd. Er hat Zänn (Arme usf.) wie St. un Eisen Saarl, Allg. Fresche Mot (Mut) geht dorch St. on Iser Düss-Stdt. Besser durch de Riser wie durch St. on I. besser fortlaufen als gestochen werden Sol-Leichl. E Kerl (so stark, gesund) vo St. on Eisen (vo E. on St.) Trier, Allg. — Rätsel: Wat ös stärker als Iser on St.? et Für MGladb. Die Frau St. ut Klenebrok (Erk-Kleinenbr) möt dem ene Og, die hat os all döckes (oft) ut der Nuət [Bd. 8, Sp. 497]
geholpe; wer es Fr. St.? die Nadel MGladb-Korschenbr. — b. Geräte aus St. α. -l, Pl. -lə(n) Bolzen im Bügeleisen [-:lən Sg. u. Pl. Neuw-Niederhsn], Biəlst.; wenn de wiere uf Simere gehst, dann brengste mer paar Stohle vor det Biəleise mit, die alde denge neist meh Rhfrk, Mosfrk, Aden, Westerw. — β. Sg. t. Abziehstahl, zum Messerschärfen, Schleifstahl, bes. des Metzgers; he strech ens mem St. lans et Metz, on do schnedd et wie Gef Rip, Allg. [n. Gummb]. — γ. Sg. t. geformtes kleines Stahlstück, zum Funkenschlagen, Fürst., St., Sten on Schwamm (früher) Rip; Allg. — δ. -:lχə, Pl. -χərə Schreibfeder Geilk-Puffend. — 2. übertr. a. -:lχə, Pl. -χər ein Gläs-chen Kornbranntwein mit einem Würfel Zucker drin, das früher die Fuhrleute in den Wirtschaften an den Chausseen, wo sie Rast machten, erhielten Monsch, Aach-Ld; -:l Sg. t., gef mech St.! Eup. — b. St. un Iser ein gemischter Likör, halb Steinhäger, h. Bonenkamp Gummb-Berghsn; eine bestimmte Zigarrensorte Düss-Stdt. |
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