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 RhWB walzen (Bd. 9, Sp. 229)   PfWB ane-turmeln (Bd. 1, Sp. 231) 
  PfWB  ElsWB walzen, wälzen I -alts-, –ā-, –ę-, –ęlt-, –ęi- s. o. bei Walze schw.: 1.a.α. absol. u. das Feld, die Frucht w., mit der Walze 1 aα; im Mosfrk w. fohren. RA.: Dat es schlecht gewalzt od. nuər aimol g. on och dat noch schl. Siegld-Weidenau. Dat geht (so schnell) wie et Hawerwälzen Waldbr-Hurst. — β.Eisen w., im Walzwerk Allg. — γ. Teig w., zur Brotform Gummb. — b. übertr. α. mit dem eisernen Wurfklicker werfen Ahrw. — β. Getreide, Gras w., mutwillig niedertreten Bitb-Wiersd. — γ. zur Abendunterhaltung draussen zusammenkommen, in dem man sich auf eine Ackerwalze setzt May-Kirchesch. — δ. breit auftretend u. langsam, schwerfällig herankommen, bes. von dicken Leuten; der walzt ordlich, so dick is er; er kemmt doher-, an-, herangewalzt Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg; auch der Klicker, die Kegelkugel walzt rollt langsam Trier. — 2.a. als Handwerksbursche wandern, nach Art eines H.einherziehen; wo walzt du hin? Allg. — b. den Walzer tanzen; do hammer ävver es gewalz; met enem (zesamme) w. Rip, Allg.; met ene w. einen umherschmeissen Aach-Merkst. RA.: Dem (Dummen) kann de Esel et W. lihre Dür-Pier. Hopp, Marjännche, Kaffekännche, los die Pöppcher danze; die han su lang französch gedanz, nu loss se och ens w. Waldbr, MülhRh. — Abl.: die Walzerei, dat Gewalz, sech zerw.

 

  ane-turmeln schw.: 'taumelnd dahergehen', annedormele [südl. VPf]; vgl. PfWB anewackeln.