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 RhWB unterbringen (Bd. 9, Sp. 67)   PfWB ver-steckeln (Bd. 2, Sp. 1288)   PfWB unter-bringen (Bd. 6, Sp. 937) 
  PfWB unter-bringen (s. S.)  Allg. schw.: etwas (einen)u., wie nhd. RA.: Der kann awer vill o. viel verzehren Gummb-Ründeroth. Mer kann et

[Bd. 9, Sp. 68]
net o. nicht verstehen Aach-Berensb.

 

   ver-steckeln, -steckenschw.:
1. 'verbergen', ve(r)steck(e)le (-degələ) [fast allg., auch Penns Don Gal Buch], -stecke [selten, s. folgende Beispiele]; sich v., bes. beim Versteckspiel Versteckelchens [allg.]. Syn.: PfWB verbergen, PfWB verduckeln 2, PfWB verducken 1, PfWB verkrabbeln, PfWB verkriechen, PfWB verkuscheln, PfWB verschlupfen 1. Er hot sich versteckelt uf'm Schiff [Danner Penns 135]. Vor dem brauchscht du dich net se versteckele 'Mit dem kannst du dich messen' [ Gal-Dornf]. Die Sunn versteckelt sich hinnich de Wolke [ KL-Siegb ZW-Bechhf KB-Kriegsf]. Der Dieb versteckelt, was er gestohl hat [ KU-Herchw]. (Er hat die Räuber) gehehlt un versteckelt [JKurpf. 1927, S. 46]. RA.: Das versteckelt sich nit in de Klaarer, von ertragenen Strapazen, die zur Abmagerung geführt haben [ RO-Rehborn]. Volksgl.: Fer blooe Huschde du nein Wärm in en Bottel un versteckel sie [Fogel Beliefs Penns Nr. 1781]. BR.: An Jörgedag (23. April) muß sich e Rab kenne ins Korn versteckele [ KB-Dreis KU-Schmittw/O]. Dass.: Am Jogobsdag ... [ LU-Alsh]. Var. s. PfWB Ostern. Am Jerchedaach sich de Krabb 'Rabe' im Korn verstecke mach [ SP-Mechth]. VR. s. PfWB Bohne (I 1076, Z. 25 ff.), Birnbaum, Apfelbaum.
2. versteckde Winn 'versetzte Blähungen' [ KL-Reichb LU-Friesh NW-Frankeck]. —
3. derb-scherzh. 'begraben'. Die Glocke laiden; sie werren widder enner versteckele [Kaislt]. —
4. mit versteckde Kaarte spiele 'nicht offen und ehrlich handeln' [ LU-Opp]. — Südhess. II 636/37; RhWB Rhein. VIII 559; LothWB Lothr. 154; ElsWB Els. II 582; Bad. II 113.

 

 -bringen st., schw.:
1. 'aufbewahren, bergen, beherbergen', -bringe [verbr.]. Er weiß net, wo er sei ganz Zeig u. soll [Kaislt]. Wo sinner dann unnergebracht? [ KL-Ramst]. —
2.
a. 'eine gesicherte Position, Arbeitsstelle verschaffen' [verbr.]. Sein Vadder hot en bei de G'mään unnergebrocht (als Gemeindeangestellten) [ LU-Opp]. —
b. 'verheiraten' [verbr.]. Sie hot ehr Dechder (Töchter) all gut unnergebracht [ BZ-Dernb]. — RhWB Rhein. IX 67/68.