tuschen V zu baier. tuschen ‘schlagen’, wohl eine Bildung zu mhd. Lexer duʒ ‘Schall’, dieʒen ‘laut schallen’; Verbr. tuən Rhfrk in Kreuzn, Simm-Schlierschd, Birkf, Wend-Aulenb Dörrenb Heimb Merzw Sinn, Saarbr-Kamphsn Luisenth; Mosfrk vereinz. in Saarl-Berus, Bitb-Mettend Speicher, Prüm-Balesf Daun-Stdt u. ganz abseits Mörs-Asbg; Abl. gehen weiter schw.: einen t., prügeln; ech hon e getuscht, e werd des sei Lewelangk nöt vergess; hen hot em än getuscht; ich hon se'm emol orndlich g. Bitb (s. o.), Allg.; ech han dech getuscht dich, deine Klicker getroffen Daun-Stdt [en es t. betrügen Sieg-Fussh; tosə ‘Garn t., verwirren’ Dinsl; tusəln Rees, Geld]. — Abl.: die Tuscherei, dat Getusch. | | BMZ Lexer FindeB duʒ gesumme der hornisse u. wespen Krone 1490. vgl. Wack. voces 2,71 f. |
| Im Wörterbuch eingetragene Verweise | | | duʒ Lexer | | Automatisch erzeugte Rückverweise | | | tuschen PfWB | | Automatisch erzeugte Querverweise | | | duʒ BMZ ·duʒ NLexer ·toucher PfWB ·ver-tuschen PfWB |
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