ein -tun: 1. etwas (einen) e. a. einschieben, Backwaren in den Backofen Rhfrk, Mosfrk, Altk, Rip, Eup. — b. Früchte e., einlagern, z. B. Getreide, Runkeln, Heu, Winterobst Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg, Eup. — c. der Knaup, der Kramp e. einschieben Eup. — d. der Kuh wat e. einen Trank als Arznei eingeben Gummb. — e. Tiere e. α. einstallen Rhfrk, Saarl. Douh dein Hinkel owends in! zur Mutter, die abends ihre Töchter unbeaufsichtigt ausgehen lässt; war ein Bursche nachts draussen beim Zechen, dann wor er de Nacht nit ingedohn Saarl, Allg. — β. e Ferke e. sich ein Schwein kaufen Monsch. — f. er hot det Maul (sei frech M.) ingedohn kriet Schläge darauf bekommen Saar. — g. sich e. α. sich einschmeicheln MGladb-Rheind. — β. prahlen Altk-NFischb. — 2. Part. engedohn sen eingeschüchtert, zurückhaltend sein Malm, Eup. | | in tuen 1. hineintun, zuknöpfen, von Kleidern. Due dëm Chleineⁿ d Hosen iⁿ! Liebsd. 2. einstellen, einen Knecht u. dgl. M. 3. in den Stall führen. s Viʰ in dun Betschd. Sin d Hüeʰner schon inggedon! Dunzenh. 4. durch Heirat unterbringen. Drei von mineⁿ King sin ingeduen Hf. 5. nach Hause bringen, einheimsen Hf. — Basel 177. Schwäb. 147. Bayer. 577. |
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