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 RhWB Totschlag (Bd. 8, Sp. 1251)   PfWB Tot-schlag (Bd. 2, Sp. 382) 
  PfWB Tot-schlag Allg. Sg. t. m.: in Wend.: Mih Mord wie D. ausserordentl. schlecht, hässlich. Ne Anschlag (Af-, Vör-) es kenen D. Rip, Allg. Der leiste (letzte) der Beiste, der D.! beim Nachtschlag der Kinder, wenn sie abends die Strasse

[Bd. 8, Sp. 1252]
verlassen Aach-Stdt.

 

   Tot-schlag m.: wie schd., Dotschlag (dōdlāg) [ LU-Opp], -schlaa [Pirmas], Doutschlaach [ LA-Gommh]; meist in der Wend.: Do gibt's noch Mord un Dotschlag, bei angespannten Verhältnissen [KU-Kaulb, verbr.]. a. 1314: wer des dotslages uberwunden wirt [SpeyUrk. 220]. 15. Jh.: daß villeicht ein größer unwill, schaden od. etlichen mossen einicher dodeschlag zwieschen den parthyen erwachsen möcht [Zweibr. I, Fasz. 1025].

[Bd. 2, Sp. 383]
Südhess. I 1609; RhWB Rhein. VIII 1251/52; Bad. I 519.