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| 1. wie schd., Rääs, seltener: Rees [verbr. WPf VPf nördl. NPf, auch Gal, Lambert Penns 123 Schandein Ged. 246], Räis [ WD-Niedkch], Raas [verbr. NPf (ohne nördl. Teil) LU-Altr, mancherorts Don Gal, PfId. 113 Christmann Kaulb 24, 52], Reis [ Gal-Obl]; Zs.: PfWB Tages-, PfWB Ein-, PfWB Heim-, PfWB Her-, PfWB Hin-, PfWB Hochzeits-, PfWB Lust-, PfWB Rück-, PfWB See-, Weinreise; e R. mache, uf die R. gehn, sich uf die R. mache, uf de R. sein [RO-Als, verbr.]. Gudi R.! [ LU-Friesh]. E glicklichi R.! [ KL-Hütschhs]. Veel Vegnie'e uf de R.! [ KU-Schmittw/O]. Schun serick vun de R.? [ KU-Bedb]. RA.: Die R. kummt er on de Speck 'Dieses Mal wird er erwischt, erhält er seine Strafe' [ KU-Schmittw/O]. Er hat die groß R. angetret 'ist gestorben' [ KL-Reichb], die R. in die Ewichkät angetrere, dass. [ BZ-Dernb]. SprW.: Die letzt R. muß jerer mache [ KU-Schmittw/O]. Eine WR. s. Morgenweis. a. 1600: Hie lassen wir den Markgräfischen Bann und Jagen zurück und halten uns fürder eine lange Reis [Vellmann Waldfischb. 252]. — 2. a. 'Kriegszug'. a. 1501: wan man uszzeucht in die reisze, so sollent sie frei sein [Grimm Weist. V 585 (SP-Schiffstdt)]. a. 1580: Die Reyss, volg, Musterung unnd besetzung der procuant hatt churf. Pfaltz nit weniger anden dörffern also auch alhie zu Zeisskheim herbracht [Vogel 66]. — b. Rääs, ein Klickerspiel der Buben und jungen Männer, eine Art Kriegsspiel mit Schüssen (zu Bed. 2a) [ BZ-Dernb]. — Südhess. IV 1343; RhWB Rhein. VII 325/26; LothWB Lothr. 408; ElsWB Els. II 285/ 86.
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