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 RhWB Sudd (Bd. 8, Sp. 978)   BMZ süte (Bd. 3, Sp. 362a) 
 Sudd das Wort, zu mhd.  Lexer sutte »Lache«, ist nur vereinz. Rip bezeugt, während die Ableitungen Suddel, Sudder sehr verbreitet sind; zut Malm-Nidrum, RRip, uWupp, Sol Sg. t. m.: Schmutzlache, sumpfige Stelle.

 

 Lexer FindeB süte , sute , sutte stswf.
1. lache, pfütze. lacus sut, pfütz voc. 1482. Frisch 2,357. c. vgl. Schmeller 2,293. Schmid 519. dâ er lac besulwit tôt in sînis blûtis sudde Jerosch. 125. d. gie hin dan zuo einer suten, dâ er vil gens und enten wist Mich. Beh. bei Schmeller 3,294. diu ûʒ der welte sünden suten (: buten) was mit zwênzic marter komen Mart. 232. d. flieʒent in die helle suten (: buten) das. 211. b. der tiuvel hât si her gesant ûʒ sîner helle sutten (: kutten) Helbl. 1,205. daher sute allein für hölle, tiefster höllenraum: ze underst in die sutten hin, dâ warf er in gebunden in urst. 127,20. ûf jâmers tresen in sütte wesen, dâ süln si billîch iemer kresen Frl. 17,16.
2. der unterste schiffsraum. der smac der von der sutten gât, der ist niht guot geverte MS. 2,68. b. vgl. Wolk. 28,2,20.
3. krankenstube. sutta seu infirmorum stuba Nürnberg. urk. v. 1487. Schmeller a. a. o.