PfWB LothWB Strampel, Strämpel -əl, Pl. -əln, –ələ m.: 1.a. -a-, Stramp 1 a Ahrw-OWinter Walporzh. — b. -a-, Rebe, zwei u. mehr Jahre alt, auf der das Fruchtholz wächst Ahrw-Neuenahr. — c. -ę- α. kurzes Stück Holz Neuw-Dattenbg. — β. knorriges Stück H. Daun-Neroth. — γ. Pfeil, der mit dem Flitschenbogen geschossen wird, so geschnitzt, dass er vor der Spitze als Schwergewicht eine Verdickung hat Siegld. — δ. Sauger in einer Pumpe, in der Bergmannspr. Siegld, Altk. — d. -a- Werkzeug zum Einstampfen (vgl. mhd. Lexer strempfel »Stösser«) Bo-Witterschlick. — 2. beim menschl. u. tierischen Körper, meist Pl. (Rhfrk auch f.). a. -ę- Bein, Fuss [Bd. 8, Sp. 783]
(auch von Möbeln), von Kindern Strämpelche (sonst auch dicke Beine) Kreuzn-Hahnenb, Saarbr-Sulzb, Simm, uMosel von Zell an, May, Daun, Prüm, Malm-NEmmels; -a- Wend, Saarbr, Ottw, Saarl, Hochw, Trier-Stdt, Ahrw, Rheinb, Sieg, Gummb. Veer Bampele (Ohren), v. Str.ə (Beine), en Meckeplätsch (Mückenklatsche, Schwanz), en Wegweiser (Horn) on zwei Agen (Augen), wat as dat? Die Kuh Bernk-Lösnich. Lis, L., de Kätt, hol se an de Str.ə, schmeiss se unner's Bett Ottw-Schiffw. — b. -ę-, die hinterste Keule eines Tieres, z. B. des Kalbes, Hammels, Hasen usf., Froschschenkels Koch, Kobl, Goar, Ahrw-Schalkenb; -a- Saarbr, Saarl-Hüttersd; -ę-, Teil eines Schinkens od. eines Beinknochens vom Schwein, Kalb, Schaf Neuw-Dattenbg. — c. übertr. α. -a-, ein Gebäck, Bubenschenkel Wend-Dörrenb. — β. -ampəlχən kosend f. kleines Kind Gummb. | | PfWB RhWB Strampleⁿ [tramplə Fo. Merlb. u. s.; træmpəln D. Si.] m. pl. Beine, Schenkel z. B. Froschschenkel. — lux. 431 Strömpel kurzes, dickes Bein; hess. 403 Strampel; ss. Strämpel Kr. 127. |
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