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 RhWB Stram (Bd. 8, Sp. 779)   LothWB Stram (Bd. 1, Sp. 504a)   ElsWB Strimeⁿ (Bd. 2, Sp. 632a) 
  PfWB  PfWB  ElsWB  ElsWB  LothWB  LothWB Stram das Wort, mhd.  Lexer strâm »Streifen, Strömung« entsprechend, ist gegenüber dem rip. Schrom (s. Schram) Rhfrk in Meis-Meddersh, Simm, Goar, Mosfrk in Saarl, Trier-Mettnich, uMos von Koch an, May, rrhn. Neuw-Datzeroth Heimb Weis Isenbg Rüschd, Altk-Bracht Flammersf, LRip in Aden-Kaltenborn-Kempenich, Ahrw-Altenahr Ramersb; dazu vereinz. Sol u. LRip noch in Aach-Breinig (Bed. 2 c), u. zwar Rhfrk -m, Pl. -ęm, -ē-; Mosfrk (usf.) -.m, Pl. -:m [Saarl-Berus -:mən; Diefflen -ē:m, Pl. -mən], Rip -:m, Pl. -:m m.: 1. Streifen im Tuch; bes. gezogene Linie, eingekratzter Strich, Kratzer, Strieme, Schmarre als Spuren von Schlägen, Spur, etwa vom Wagenrad; e Str. mache (ziehe) eine Linie ziehen; Malzeichen, Einsatzstrich beim Klickern; am Str. spiele (Strämches May-Löf). Was hoschde denn for ei Str. im Gesicht? Der Klän hat mer de Gäschel (Peitsche) eninngeschlah; uf der Wies wor noch e schmaler Str. se siehn vun dem Wansrad Rhfrk Allg.; Siewesträm das Kartensp. Siebenschräm (s. d.) May-Mertloch. RA.: Se sein aus de Ström haben Streit Aden-Kaltenborn. Gen de Str. kämme gegen die Strichrichtung des Haares May-Rieden. — 2.a. Haarscheitel Goar-Salzig. — b. Strämen Pl. Sonnenstrahlen Saarl-Berus. — c. Ström Streiflinge, eine Apfelsorte Aach-Breinig. — d. Strömche tiefe Stelle im Wasser Ahrw-Altenahr.

 

  ElsWB  ElsWB  PfWB  PfWB  RhWB  RhWB  RhWB Stram, Sträme [trâm Bo. Vbg.; trǽm Falk.; trâmə Bi.; trǽmə Fo.; trǽmən Av. — Pl. trǽm, tǽmə, trimən. Demin. trǽməl, tréməl] m. 1. Streifen: er hat e Rock an mit Sträme. — 2. Striemen am Körper von Prügeln: du hasch de Buckel ganz voll Sträme. — 3. Strich, Linie Falk.  ElsWB els. 2, 631 Stram, Sträme; hess. 403 Strâme, Stramel; mhd.  Lexer strâm.

 

  PfWB  LothWB  RhWB Strimeⁿ, Striemeⁿ, Schriemeⁿ [ʿStrímə Roppenzw. Wittenh. Ingersh.; ʿStrîmə Lobs.; ʿStrìəmə Co.; ʿSrìəmə Barr] m. 1. Streifen. Dört is e S. am Himml Roppenzw. Das Ross hat wisse S. Wittenh. 2. Striemen. Du hes S. im Gsicht, wi dich mit eme Dorneⁿ gerisseⁿ hes Lobs. Ër is emol aⁿ deⁿ heisseⁿ Offeⁿ gheit, zitʰer het r dëne Schriemeⁿ am Backeⁿ Barr. — Bayer. 2, 814.