PfWB PfWB ElsWB ElsWB LothWB LothWB Stram das Wort, mhd. Lexer strâm »Streifen, Strömung« entsprechend, ist gegenüber dem rip. Schrom (s. Schram) Rhfrk in Meis-Meddersh, Simm, Goar, Mosfrk in Saarl, Trier-Mettnich, uMos von Koch an, May, rrhn. Neuw-Datzeroth Heimb Weis Isenbg Rüschd, Altk-Bracht Flammersf, LRip in Aden-Kaltenborn-Kempenich, Ahrw-Altenahr Ramersb; dazu vereinz. Sol u. LRip noch in Aach-Breinig (Bed. 2 c), u. zwar Rhfrk -m, Pl. -ęm, -ē-; Mosfrk (usf.) -.m, Pl. -:m [Saarl-Berus -:mən; Diefflen -ē:m, Pl. -mən], Rip -:m, Pl. -:m m.: 1. Streifen im Tuch; bes. gezogene Linie, eingekratzter Strich, Kratzer, Strieme, Schmarre als Spuren von Schlägen, Spur, etwa vom Wagenrad; e Str. mache (ziehe) eine Linie ziehen; Malzeichen, Einsatzstrich beim Klickern; am Str. spiele (Strämches May-Löf). Was hoschde denn for ei Str. im Gesicht? Der Klän hat mer de Gäschel (Peitsche) eninngeschlah; uf der Wies wor noch e schmaler Str. se siehn vun dem Wansrad Rhfrk Allg.; Siewesträm das Kartensp. Siebenschräm (s. d.) May-Mertloch. RA.: Se sein aus de Ström haben Streit Aden-Kaltenborn. Gen de Str. kämme gegen die Strichrichtung des Haares May-Rieden. — 2.a. Haarscheitel Goar-Salzig. — b. Strämen Pl. Sonnenstrahlen Saarl-Berus. — c. Ström Streiflinge, eine Apfelsorte Aach-Breinig. — d. Strömche tiefe Stelle im Wasser Ahrw-Altenahr. | | ElsWB ElsWB PfWB PfWB RhWB RhWB RhWB Stram, Sträme [trâm Bo. Vbg.; trǽm Falk.; trâmə Bi.; trǽmə Fo.; trǽmən Av. — Pl. trǽm, tǽmə, trimən. Demin. trǽməl, tréməl] m. 1. Streifen: er hat e Rock an mit Sträme. — 2. Striemen am Körper von Prügeln: du hasch de Buckel ganz voll Sträme. — 3. Strich, Linie Falk. — ElsWB els. 2, 631 Stram, Sträme; hess. 403 Strâme, Stramel; mhd. Lexer strâm. | | PfWB LothWB RhWB RhWB Strämeⁿ [ʿStrámə Molsh. K. Z.; ʿStrǽmə Str.; Pl. ebs.] m. 1. Streifen, Striemen, von Prügeln u. dergl. Mr siʰt, ass de gschlofeⁿ hes, du hes deneⁿ einteⁿ Backeⁿ ganz voll S. Molsh. ‘Sträme-n-uff der Hût Striemen, blutrünstige Streifen durch Schläge auf die Haut’ Str. CS. 106. ‘Vibex streim von der rten’ Gol. 89. ‘wer aber seinem kynd zu weich ist, der klagt seine streymen’ 1562, Als. 1862, 62. Zss. Strämapfel Str. 2. Faden. Lue, wi dr Sirop S. ziejt! Str. 3. Strahl. D Sunn zicht S. pumpt Wasser K. Z. D Sunn zejt S. die von der Sonne emporgezogenen und beleuchteten Wasserstrahlen Str. St. Er zejt S. ufm Is mit den Schlittschuhen Str. ‘wie m'r ... brächdigi Sträme-n-als zeijht’ Hirtz Ged. 232. ‘Wan einer wil etwas sehen, so müssen von demselben ding daz er sehen wil, Streimen gon biss in sein aug’ Geiler Em. 56. — Bayer. 2, 813. Pfalz. Hess. 403. |
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