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 RhWB Stram (Bd. 8, Sp. 779)   Lexer strâm (Bd. 2, Sp. 1223) 
  PfWB  PfWB  ElsWB  ElsWB  LothWB  LothWB Stram das Wort, mhd.  Lexer strâm »Streifen, Strömung« entsprechend, ist gegenüber dem rip. Schrom (s. Schram) Rhfrk in Meis-Meddersh, Simm, Goar, Mosfrk in Saarl, Trier-Mettnich, uMos von Koch an, May, rrhn. Neuw-Datzeroth Heimb Weis Isenbg Rüschd, Altk-Bracht Flammersf, LRip in Aden-Kaltenborn-Kempenich, Ahrw-Altenahr Ramersb; dazu vereinz. Sol u. LRip noch in Aach-Breinig (Bed. 2 c), u. zwar Rhfrk -m, Pl. -ęm, -ē-; Mosfrk (usf.) -.m, Pl. -:m [Saarl-Berus -:mən; Diefflen -ē:m, Pl. -mən], Rip -:m, Pl. -:m m.: 1. Streifen im Tuch; bes. gezogene Linie, eingekratzter Strich, Kratzer, Strieme, Schmarre als Spuren von Schlägen, Spur, etwa vom Wagenrad; e Str. mache (ziehe) eine Linie ziehen; Malzeichen, Einsatzstrich beim Klickern; am Str. spiele (Strämches May-Löf). Was hoschde denn for ei Str. im Gesicht? Der Klän hat mer de Gäschel (Peitsche) eninngeschlah; uf der Wies wor noch e schmaler Str. se siehn vun dem Wansrad Rhfrk Allg.; Siewesträm das Kartensp. Siebenschräm (s. d.) May-Mertloch. RA.: Se sein aus de Ström haben Streit Aden-Kaltenborn. Gen de Str. kämme gegen die Strichrichtung des Haares May-Rieden. — 2.a. Haarscheitel Goar-Salzig. — b. Strämen Pl. Sonnenstrahlen Saarl-Berus. — c. Ström Streiflinge, eine Apfelsorte Aach-Breinig. — d. Strömche tiefe Stelle im Wasser Ahrw-Altenahr.

 

 FindeB strâm strân stm. (BMZ II2. 673a) strâme swm. Vintl. 6989 : strom, strömung, fluxus, gurges Voc. 1482, flustra Dfg. 240 c . Kchr. Rul. Diem. Krone u. md. denkm. meres strâm, strân Wolfd. B 328. 50. 92. 471. 531. 34. Reinfr. B. 27197. Osw. ( Hpt. ) 890. 901. Mor. 1,2019. 3094. strâm ( var. strang) Chr. 3. 36,23. 37,5. 53,4. 70,13. stram (: nam) ib. 4. 345,87. strang ib. 81,5, vgl. stranc. bildl. minne, genâden str. Msh. 3,61 a . 441 a ; weg, richtung Exod. j.Tit. streifen s. zeichenstrâm, lichtstreifen, stral ( Wack. 278 a setzt dafür stram an u. stellt es zu strîme) Krone , Frl. Dür. chr. ein strâm von occidente, oriente gât Wartb. 152,1. 153,7. ich hân die sterne überlesen gar an den strêmen ( gedr. stremen), die zuo dem mânen dur bescheiden gân ib. 151,6. zwên und sibenzec stræme an den himeln sint mit sternen breit ib. 154,13. vgl. stranc. — mit stroum, strûm zu skr. sru ( gr. ῥυ-, lat. ru-) fliessen Curt. 3 329. Leo 403 ;