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 RhWB zustoppen (Bd. 8, Sp. 747)   ElsWB zue stopfeⁿ (Bd. 2, Sp. 608b)   PfWB ver-stopfen (Bd. 2, Sp. 1292) 
  PfWB  ElsWB zu -stoppen: 1.a. etwas z., wie nhd. Allg. RA.: Dat es e neu Loch machen, öm en alt zozost. von Schulden Köln, Allg. Dich stoppt men och noch ens dat Lok (de Mule) tau! zum Prahler Kemp, Allg. Äpel z. zudecken, um sie vor Frost zu schützen Bitb-NWeis. — b. sich z., sich im Bette zudecken; stopp dech zergotst zo! Bitb. — 2. einem

[Bd. 8, Sp. 748]
etwas z., heimlich etwas zustecken, zuschustern; de Kerl sieht so schlecht aus, eich mecht nore wisse, wat dem fählt; eich duhn em alle Schlag hinnerricks ebbes z., et helft awwer alles neist Rhfrk, Allg.

 

  PfWB  RhWB zue stopfeⁿ zustopfen allg. Eiⁿm alles z. zustecken, heimlich geben Str.

 

   ver-stopfen schw.: wie schd., ve(r)stoppe (-dǫbə) [fast allg.], -stopfe [pfälz. Südostecke, vgl. K 1, Linie Appel/Apfel]; vgl. PfWB zustopfen; die Ohre mit Watt v., um nicht hören zu müssen [allg.]. Bei Stockschnupfen is die Nas verstoppt [Rockhs, verbr.]. Der Ofen raucht, weil de Abzuch im Owe is verstoppt [KL-Stelzbg, verbr.]. Die Kuh esch v. 'leidet an Verstopfung' [ BZ-Gossw, allg.]; vgl. PfWB verfangen 1 a α. Dr Vehdokder (hot) gesahd, 's (Fille 'Fohlen') wär verstoppt un hot Krischdiere (Klistier) verrot [NPf (PfId. 169)]. Ich bin v. 'leide an Darmträgheit' [NW-Frankeck, verbr.]. Volksgl. vom Verstopfen eines Geschwürs s. PfWB Dreifaltigkeitssonntag. — Südhess. II 640/41; RhWB Rhein. VIII 747; LothWB Lothr. 154; ElsWB Els. II 608; Bad. II 114/15.