Wörterbuchnetz
Netz-Navigator
 
 RhWB zustoppen (Bd. 8, Sp. 747)   ElsWB zue stopfeⁿ (Bd. 2, Sp. 608b)   PfWB Dreifaltigkeits-sonntag (Bd. 2, Sp. 476) 
  PfWB  ElsWB zu -stoppen: 1.a. etwas z., wie nhd. Allg. RA.: Dat es e neu Loch machen, öm en alt zozost. von Schulden Köln, Allg. Dich stoppt men och noch ens dat Lok (de Mule) tau! zum Prahler Kemp, Allg. Äpel z. zudecken, um sie vor Frost zu schützen Bitb-NWeis. — b. sich z., sich im Bette zudecken; stopp dech zergotst zo! Bitb. — 2. einem

[Bd. 8, Sp. 748]
etwas z., heimlich etwas zustecken, zuschustern; de Kerl sieht so schlecht aus, eich mecht nore wisse, wat dem fählt; eich duhn em alle Schlag hinnerricks ebbes z., et helft awwer alles neist Rhfrk, Allg.

 

  PfWB  RhWB zue stopfeⁿ zustopfen allg. Eiⁿm alles z. zustecken, heimlich geben Str.

 

  -sonntag m.: 'erster Sonntag nach Pfingsten', vgl. PfWB Dreifaltigkeit 2. BR. Wann's uf Dreifaltigkäätssunndaa räänt, nemmt d' Frucht ab bis in de Sack [PfL 10. 12. 1927]. Brauchspruch: Uf de heilich Dreifaldichkeitssunndag fallen drei Blutstroppe; mit dem will ich dir dein G'schweer (Geschwür) verstoppe [ BZ-Albw]. Südhess. I 1707; RhWB Rhein. I 1467/68; ElsWB Els. II 660; Bad. I 548.