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 RhWB verstechen (Bd. 8, Sp. 555)   PfWB angeln (Bd. 1, Sp. 239) 
 ver -stechen: zu st. 1.a. einen v., zerstechen; wat die Biene de Bu verstoch hon! Rhfrk (sonst zer-). — b. nicht richtig zustechen beim Durchschneiden der Kehle des Schlachttieres. — 2. zu st. 2. a. etwas, einen beim Spiel v.; eine Sache verheimlichen Allg. — b. sich v., sich beim Spiel v. (s. auch verstoppen) Allg.; kuwipp (kiwipp, kiwitt) v. Sol; V. spille Rip, Allg.; v. dohn Altk, Gummb; Versteches (-chelches) spiele Hunsr, Mosfrk, Siegld. Hinne weg, vor w., mit dem dicke Klesskopp; wer nit versteckt is, der muss sein; de Bär, de B.! Kreuzn. Der Sucher ruft: Häbbt ge ow versteckt (verstippt)? Die Versteckten rufen: ino (nä, jo)! Geld oder ös der Kappes gar? jo der K. ös gar Eusk-Zülp oder nuo, erut, erut, sett, sett, nu Anschlag! MGladb. RA.: Der es su düərn (dürr, mager), dat e sich hinger ener Latz v. kann Rip, SNfrk. Dem Mutige gehört de Welt, sät der Schnider, do verstoch he sich för singer Frau en der Kappestonn Köln-Stdt.

 

   angeln1 schw.:
1. 'stechen', von Bienen und anderen Insekten, angele [allg.]. —
2. 'mit der Angel fischen' [allg.]. a. 1480: Item hait ein jiglicher armer recht jn dem alt rin zu angeln [Hagb Weist. 3]. Nach dem in den Brunnen gefallenen Eimer wird mit dem Wolf oder Brunnenwolf, einem angelähnlichen Gerät, geangelt [verbr. vorn. ältere Gener.]. —
3. 'durch allerlei Künste für sich gewinnen'. Die hat sich denne (den Mann) geangelt [Kaislt, allg.]. —
4. 'stehlen, entwenden' [verbr. bes. VPf]. Syn. s. PfWB stehlen. —
5. 'quälen' [verbr. bes. NPf]; vgl. PfWB Angel 3; dafür auch: PfWB türangeln. Von einem, der durch das Gericht schwer bestraft worden ist, heißt es auch: Der is geangelt worr [ KU-Adb]. —
6. 'kläglich weinen' (oder zu PfWB angeln2 gehörend?) [ RO-Kalkof]. — F.: aŋlə, ḁŋlə, vgl. PfWB Angel1. — RhWB Rhein. I 190/91; Saarbr. 8; LothWB Lothr. 9; ElsWB Els. I 53; Bad. I 50; Nass. 44.